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Toyota Collection: MR2 Thementag am Samstag, 6. April!

Toyota Collection: MR2 Thementag am Samstag, 6. April!

Public Opening – Tag des Donners mit den leistungsstärksten Toyota MR2 Sportwagen

„Mister Two“, Sportwagenfans zaubert dieser Spitzname für den zweisitzigen Toyota MR2 mit Mittelmotor sofort ein Lächeln ins Gesicht. Wenn es Ihnen ebenso ergeht oder Sie wissen wollen, warum die Kombination aus Mittelmotor und Hinterradantrieb garantiert ein sportliches Vergnügen ist, sollten Sie den Samstag, 6. April 2019, im Terminkalender blocken.

Beim MR2 Thementag in der Toyota Collection in Köln-Marsdorf dreht sich von 10 bis 14 Uhr alles um die schnellen Sportwagen mit dem Motor in der Fahrzeugmitte. Der Eintritt ist wie immer frei. Und für alle Besucher, die mit einem Pkw anreisen, gibt es genügend Parkplätze direkt vor dem Eingang zur Toyota Collection. Dort gibt es auch ein traditionelles Treffen der Toyota Community mit Benzingesprächen in lockerer Atmosphäre. Vor allem aber wird der Toyota MR2 Club Niederlande rund 30 Exemplare des charismatischen Sportwagens präsentieren.

Die Keilform mit Klappscheinwerfern wurde Kult, als Toyota auf der Tokyo Motor Show 1983 einen aufregenden Mittelmotor-Prototypen präsentierte. Schon wenige Monate später konnte der kantige Zweisitzer unter dem Typencode MR2 zu großen Erfolgen beschleunigen, gab der kurvenhungrige Sportwagen doch dem Alltag jenen Adrenalin-Kick, der süchtig macht. Für den damals heiß begehrten und heute als Klassiker gefeierten MR2 war es der Beginn einer fast 25-jährigen Erfolgsstory, die insgesamt drei Generationen des kompakten Renners hervorbrachte.

Wer den Mittelmotor-Sportwagen dennoch bislang nicht kennt oder wer „Mister Two“ wiederentdecken möchte: Beim Public Opening der Toyota Collection ist der MR2 in allen Ausführungen und Generationen hautnah zu erleben, als kompaktes Coupé, Open-Air-Version mit T-Bar, rassiger Roadster und als rares Sondermodell. Zwölf Meilensteine der Modellgeschichte des MR2 werden sogar auf einer Präsentationsfläche ins Rampenlicht gesetzt und ein spannender Expertenvortrag beleuchtet alle Highlights und Hintergründe der spektakulären MR2 Story.
Zu erleben sind beim Public Opening der Toyota Collection am ersten Samstag im April aber auch alle anderen bedeutenden Modellreihen und alle wichtigen Sportwagen aus der über 80-jährigen Modellgeschichte des größten japanischen Automobilherstellers. Vom legendären Toyota 2000 GT als erstem asiatischen Supersportwagen, über die in sieben Generationen gebauten Celica Coupés bis hin zum Supra als Speedsymbol auf Straße wie Strecke sind alle Toyota Sportwagen ausgestellt – und das ohne Absperrung. Denn in dieser einzigartigen Toyota Sammlung werden die Besucher nicht auf Distanz gehalten. Sogar reinrassige Rennwagen und Weltmeister können in der Toyota Collection im Detail entdeckt werden, vom Corolla WRC über den Toyota Formel-1-Rennwagen bis zu Le-Mans- und WEC-Prototypen.

Überzeugen Sie sich selbst und bringen Sie Familie und Freunde mit zu den insgesamt mehr als 70 außergewöhnlichen Fahrzeugen in der Toyota Collection. Für einen ersten Überblick gibt es geführte Rundgänge, die natürlich kostenfrei sind. Experten informieren bei diesen Guided Tours über alle Highlights der Sammlung und die Unternehmensgeschichte – spannende Insider-Infos inklusive. Denn Wissen macht Spaß und lässt sich wunderbar weitergeben, etwa am Montag danach im Kollegen- und Freundeskreis.

Dann können Sie auch gleich erzählen, warum das Public Opening der Toyota Collection ein einzigartiges Event ist. Am ersten Samstag im Mai gibt es übrigens alles über den Toyota Corolla, das meistverkaufte Auto der Welt. Aber auch die elegante Hybrid-Limousine Toyota Camry wird dann vorgestellt. Am besten Sie blocken dafür bereits jetzt Samstag, den 4. Mai 2019, direkt im Terminkalender.

Rallye-MR2:
Wenn es für die berühmt-berüchtigte Gruppe B in der Rallye-Weltmeisterschaft der 1980er Jahre eine Steigerung gab, dann war das die wenig bekannte, weil nur geplante Gruppe S. Für diese Rallyeserie entwickelte die Toyota Motorsport GmbH einen allradangetriebenen MR2 mit der Typenkennung 222D, unter dessen komplett hochklappbarem Fahrzeugheck ein 441 kW/600 PS starker 2,1-Liter-Turbomotor mit Trockensumpfschmierung arbeitete. Über ein Handrad im Cockpit des spektakulär gezeichneten und schwarz lackierten Prototyps konnte der Ladedruck stufenlos zwischen 1,3 und 1,5 bar verstellt werden. Leider konnte der 3,92 Meter kurze Keil nie auf Titelkurs gehen, denn die Rallye Gruppe S wurde wegen tragischer Unfälle mit schon überstarken Gruppe-B-Boliden abgesagt.

MR2 TTE Turbokit:
Am dem Thementag zum MR2 wird vor der Toyota Collection auch einer der stärksten MR2 Roadster mit Straßenzulassung ausgestellt sein. Mit einem TTE-Turbo-Bausatz von Toyota Motorsport brachte es dieser MR2 dritter Generation im Jahr 2004 auf 147 kW/200 PS Leistung, genug Temperament für eine Höchstgeschwindigkeit von 232 km/h. Der Sprint auf Tempo gelang dem MR2 TTE in 5,9 Sekunden – damals ein Wert aus der Welt von Supersportwagen.


Toyota bei der Techno Classica Essen

Toyota bei der Techno Classica Essen

Toyota Classic Insurance präsentiert Japans ersten Supersportwagen

Die weltgrößte Oldtimer-Messe Techno Classica Essen findet in der 31. Ausgabe vom 10. bis 14. April 2019 statt und Toyota präsentiert sich mit gleich zwei Attraktionen: Als erster japanischer Supersportwagen, auf dessen Dienste sogar Geheimagent James Bond vertraute, ist der Toyota 2000 GT nicht nur bei Gran-Turismo-Fans ein Garant für erhöhten Pulsschlag. Präsentiert wird das aufregend geformte Speed-Symbol aus dem Jahr 1967 in Halle 8 auf dem Messestand 314 von Toyota Classic Insurance (autosan CLASSIC), der Spezialversicherung für historische Fahrzeuge.

Toyota Classic Insurance ist eine exklusive Leistung von der Oldtimer Versicherung autosan CLASSIC. Die Versicherung bietet kühlen Rechnern mit großem Herz für klassische Autos aller Marken mehrere Vorteile. So werden die Fahrzeugbesitzer im Schadenfall über die Qualität von Ersatzteilen und Handwerksleistungen sowie die historische Korrektheit der Instandsetzung beraten. Dank einer 150-Prozent-Regel werden Kaskoschaden selbst dann beseitigt, wenn die Instandsetzungskosten bis zu 150 Prozent des Marktwerts des versicherten Liebhaberstücks betragen und dieses sonst üblicherweise als Totalschaden gelten würde. Wie preisgünstig die Toyota Classic Insurance ist, zeigt der Online-Prämienrechner auf www.autosanclassic.de . Dort ist übrigens auch ein Vertragsabschluss möglich.

Rund 2.700 Oldtimer und Klassiker aus über 130 Jahren Automobilgeschichte sollen die Techno Classica Essen wieder zum wichtigsten Branchentreffpunkt und Publikumsmagneten machen, der während der fünftägigen Laufzeit im April über 180.000 Besucher anzieht. Liebevoll inszenierte Clubstände sowie Kunst-, Literatur- und Teilehändler gehören ebenso zu dieser Klassikshow wie aufwändig präsentierte Sonderschauen mit glamourösen Supercars.

Zu den kostbarsten und besonders umlagerten Attraktionen der Techno Classica 2019 zählt der weitgehend in Handarbeit gebaute Toyota 2000 GT. Mit dem drehfreudigsten Zweiliter-Sechszylinder der „Swinging Sixties“ und dem damals einzigartigen Highlight doppelter oben liegender Nockenwellen avancierte der schnelle Samurai zu einem technologischen Fixstern in der Sportwagenwelt.

Sie haben keine Zeit oder Gelegenheit den Toyota Classic Insurance (autosan CLASSIC) Stand auf der Techno Classica zu besuchen? Dann kommen Sie doch in die Toyota Collection nach Köln-Marsdorf. Dort können Sie gleich zwei Exemplare des von Saturo Nozaki in vollendeter Schönheit gezeichneten Toyota 2000 GT hautnah bewundern. Es sei denn, einer der beiden begehrten Sportwagen ist gerade wieder einmal on tour, wie bei der Techno Classica.


Wissen zum Weitergeben

Wissen zum Weitergeben

Fun Facts zum Toyota MR2: Die Schönsten, Schnellsten und Spektakulärsten

Er war der erste Großserien-Sportwagen aus Japan mit Mittelmotor. Ein bezahlbarer Klappscheinwerfer-Keil, der sofort mitten ins Herz traf und in späteren Jahren auch als rassiger Roadster begeisterte. Kein Wunder, vereinte der Toyota MR2 doch die Talente einer kompromisslos sportlichen zweisitzigen Fahrmaschine mit der Alltagstauglichkeit und Robustheit japanischer Großserientechnik. Mit diesem genialen Mix avancierte der MR2 zu einem globalen Kultauto in der Sportcars-Community.

Jeder wahre Sportwagenfan kennt den in drei Generationen gebauten Toyota MR2. Dennoch hat sich der meistproduzierte Mittelmotor-Zweisitzer aller Zeiten aus dem Land der aufgehenden Sonne viele spannende Geheimnisse bewahrt, die manchmal sogar Insider überraschen. Aufregende und interessante Fakten, die sich wunderbar weitersagen lassen, etwa beim Fachsimpeln mit Kollegen oder aber mit Freunden und Familie in der Toyota Collection. Dort präsentiert sich der MR2 beim Public Opening am 6. April 2019 in allen drei Generationen: von der rasierklingenscharf gezeichneten ersten Auflage (W10, 1984-1990) über die zweite Serie (W20, 1989-1999) mit dreifach justierbarem Heckflügel bis hin zum populärsten japanischen Mittelmotor-Roadster (W30, 1999-2007).

Hier die Top Ten verblüffender Fakten aus 35 Jahren Toyota MR2:

  • Fact 1: Was bedeutet eigentlich der kryptische Typencode MR2 und wie kam es zu der Entwicklung dieses Toyota mit Mittelmotorkonzept?
    Toyota MR2 ist eine Kurzform von „Midship Runabout 2-seater“ – frei übersetzt also ein kleiner, zweisitziger Mittelmotor-Sportwagen. Alternativ wurde MR2 auch als „midship-engine, rear-drive, 2-seater“ (Mittelmotor, Heckantrieb, 2-Sitzer) interpretiert. Die Initialzündung für das liebevoll „Middie“ genannte Mittelmotor-Projekt erfolgte bei Toyota bereits 1976. Damals erlebten handliche Sportwagen mit dem auch aus der Formel 1 bekannten Midengine-Layout gerade einen Hype, der allerdings durch die weltweiten Ölkrisen der 1970er Jahre einen Dämpfer erfuhr. Für Toyota waren die Energieverknappungen ebenfalls Anlass für eine Denkpause beim Middie-Projekt. Richtig los ging die Entwicklung des Mittelmotor-Sportwagens deshalb erst 1980. Der Zweisitzer sollte die Nachfolge des kompakten Toyota Sports 800 aus den 1960er Jahren antreten und besonders den nordamerikanischen Sportwagenfans jenen Adrenalin-Kick verschaffen, der mit dem Aussterben der klassischen englischen Roadster verloren ging. Vorgestellt wurde der neue Toyota Runabout zuerst als Studie SA-X und kurz danach als seriennahes Concept Car SV-3 auf der Tokyo Motor Show 1983, die mit diesem emotionalen Mittelmotor-Renner zugleich ihr 25-Jahre-Jubiläum als wichtigste asiatische Messe feierte.

    An die Frischluftfreunde hatten die Entwickler des Toyota SV-3 ebenfalls gedacht und optionale, herausnehmbare T-Bar-Dacheinsätze mit eingeplant. Keine Überraschung daher, dass begeisterte Sportwagenfans bereits bei der Tokyo Motor Show Blindbestellungen für den Zweisitzer aufgaben. Toyota zeigte ein Herz für diese Sportwagenenthusiasten und realisierte in nur sieben Monaten die Serienversion des MR2.

  • Fact 2: Fast ein Vierteljahrhundert fuhr der Toyota MR2 auf Erfolgskurs. Welche Evolutionsstufen hielten den MR2 frisch?
    Nur sieben Monate nach seinem Debüt als Prototyp auf der Tokyo Motor Show 1983 feierte der Toyota MR2 (Baureihencode W10) in Japan seinen Marktstart und die japanischen Medien wählten den kompromisslosen Sportwagen in kantigen Formen sofort zum Car of the Year 1984/85. Nach Deutschland kam der 977 Kilogramm leichte und schnelle Zweisitzer erst im März 1985, dies zunächst ohne T-Bar, dafür mit Glashebedach. Ein Jahr später wurde die Frischluft-Version MR2 T-Bar auch hierzulande eingeführt.

    Auf der Tokyo Motor Show 1989 debütierte die zweite Generation des Toyota MR2 (W20) in aerodynamisch optimierten, rundlichen Linien und mit neuem 2,0-Liter-Motor. Im Juli 1999 startete der auf 115 kW (156 PS) erstarkte MR2 in Deutschland. Serienmäßig waren zwei herausnehmbare Dacheinsätze, die hinter den Sitzen verstaut werden konnten. Während der Klappscheinwerfer-Renner auf manchen Märkten auch mit Turboaufladung und 165 kW/225 PS Leistung eingeführt wurde, gab es den Mittelmotor-Zweisitzer für deutsche Straßen ab Frühjahr 1994 mit 129 kW/175 PS und noch markanteren Spoilern vorn und hinten. Abgelöst wurde der zweite „Mister Two“, wie die Fans ihren Favoriten liebevoll nannten, erst im April 2000.

    Damals präsentierte sich der dritte und vorläufig letzte MR2 (W30) in den Schauräumen der Toyota Handelspartner und dies erstmals als puristischer Roadster im Mittelmotorlayout. Wer den kleinen Sonnensprinter mit quer eingebautem 1,8-Liter-Vierzylinder und munteren 103 kW/140 PS bei 6.400/min auch im Winterhalbjahr genießen wollte, konnte ein optionales, in Wagenfarbe lackiertes Hardtop ordern. Im Februar 2005 verabschiedete sich der MR2 von den deutschen Sportfahrern mit dem auf 100 Einheiten limitierten Sondermodell Edition S, zwei Jahre später erreichte der offenste aller MR2 auch auf den anderen Märkten die Zielgerade.

  • Fact 3: Toyota made in Germany. Ja, das gab es tatsächlich. Aber welcher Toyota MR2 kam aus Deutschland?
    Wer hätte das gedacht: Nicht alle Versionen des MR2 wurden in Japan erdacht und finalisiert. Die deutsche Firma Schwan nahm sich Mitte der 1980er Jahre den wenig offenen MR2 erster Generation (W10) vor und transformierte das T-Bar-Roof zu einem klassischen einteiligen Targa-Konzept ohne Mittelsteg. Heute ist der in Deutschland von Schwan geöffnete Toyota MR2 eine von Liebhabern gesuchte Cabrio-Rarität.

  • Fact 4: Was verbindet die Sportwagen-Klassikern Corolla Coupé AE86 und Toyota MR2 mit dem aktuellen Toyota GT86?
    Es ist die Kombination aus drehfreudigem Kultmotor und klassischem Hinterradantrieb, die sich in allen drei Sportlern findet. Das aufregend gezeichnete Sportcoupé Toyota GT86 holt heute mit Hinterradantrieb und hoch drehendem Boxermotor die Emotionen zurück, auf die seine traditionsreiche Modellbezeichnung verweist.

    Erinnert der Typencode GT86 doch an einen legendären Driftkönig aus den 1980er Jahren, das Corolla Coupé AE86 mit Hinterradantrieb und heißblütigem Motor. Mit diesem Athtleten unter der „Startnummer“ AE86 kreierte Toyota damals ein bezahlbares Kultmodell, das seine sportlichen Talente vor allem seiner Ausgewogenheit verdankte. Die Kombination aus innovativem und bis 6.600/min entwickelndem 16-Ventil-Motor mit Hinterradantrieb machten den Corolla AE86 zur ersten Wahl für Privatfahrer bei Rallyes, Rundstrecken und Drift-Trophies. Noch kompakter, leichter und agiler war der Toyota MR2, der seine perfekte Gewichtsverteilung dem Mittelmotorkonzept verdankte. Unter der Haube des MR2 arbeitete der gleiche zuverlässige und leistungsstarke Vierzylinder wie im Corolla AE86, natürlich ebenfalls in Verbindung mit Hinterradantrieb für den Hunger auf schnelle Kurven.

  • Fact 5: Seit über 60 Jahren sind Toyota Sportwagen ein Synonym für schnelle Rundenzeiten, aber auch für unvergänglich dynamische Designlinien. Welchen Langzeit-Rekord stellte der Toyota MR2 (W20) auf?
    In seiner zweiten Generation (Serie W20) stand „Mister Two“ für einen neuen Traum vom sportlichen Fahren. MR2 Chef-Designer Kunihiro Uchida wählte für den im Windkanal geglätteten Mittelmotor-Runabout weichere Formen ohne scharfe Ecken und Kanten, die den 1989 vorgestellten Athleten zum sportlichen Trendsetter organischen Biodesigns machten. Tatsächlich fuhr der um 26 Zentimeter auf 4,18 Meter Länge vergrößerte Leistungsträger seiner Zeit so weit voraus, dass er zwölf Jahre lang aktuell blieb und erst im neuen Jahrtausend von der dritten MR2 Generation abgelöst wurde. Kein anderer Toyota Sportwagen wurde bisher über einen so langen Zeitraum ohne größere Designmodifikationen produziert. Der MR2 (W20) war ein Longseller, dem am Ende seiner Bauzeit von Fans und Fachleuten sofort der begehrte Klassikerstatus zugestanden wurde.

  • Fact 6: Die dritte und letzte Generation des Toyota MR2 fuhr 2007 auf die Zielgerade. Warum wurde dieser japanische Meilenstein in der Geschichte der Mittelmotorsportwagen damals ersatzlos eingestellt?
    Niemals geht man so ganz… Zumindest, wenn man Geschichte geschrieben hat und genau das gilt auch auf den Toyota MR2, der sich in Deutschland schon im Jahr 2005 verabschiedete, ehe er zwei Jahre später endgültig Farewell sagte. Die Ära kleiner japanischer Mittelmotorsportwagen war vorüber, nicht aber der Spaß an klassischen Sportcoupé-Tugenden. Geringes, genau austariertes Gewicht, kompakte Dimensionen für höchste Agilität und Hinterradantrieb für puren Fahrspaß, das Ganze zu bezahlbaren Konditionen: Dieses Package hat der MR2 weitergegeben, aktuell zu erleben im Toyota GT86!

  • Fact 7: Kein legendärer Sportwagen ohne spannende Motorsporteinsätze. Welche Toyota MR2 waren auf der Jagd nach Titeln und Triumphen?
    Ein Auto wie ein Rennanzug, das ist der Toyota MR2. Klar, dass der kleine Kraftsportler sein Spielfeld auch bei Rundstreckenrennen und Rallyes gefunden hat. So entwickelte die Kölner Toyota Motorsport GmbH schon 1985/86 einen brutal starken MR2 mit der Typenkennung 222D, der in der wilden Rallye-Gruppe S an den Start gehen sollte. Unter dem komplett hochklappbaren Fahrzeugheck des Allrad-Prototyps arbeitete ein 441 kW/600 PS starker 2,1-Liter-Turbomotor mit Trockensumpfschmierung, der leider nie auf Titelkurs ging, denn die Rallye Gruppe S wurde überraschend abgesagt.

    Dafür erhielt die zweite Generation des MR2 (W20) Gelegenheit, ihre Siegfähigkeit bei Tourenwagenrennen unter Beweis zu stellen. Sei es in der South-East Asian Supercar Championship, in der japanischen Fuji Freshman Series oder in europäischen Serien wie der Swiss Touring Car Championship, der MR2 war überall ein gefürchteter Herausforderer.

    Sogar für den Start bei den 24 Stunden von Le Mans und den 1000 km von Suzuka diente der MR2 in den Jahren 1995 bis 1997 als Basisfahrzeug, denn der Sard MC8 nutzte die Technik des Mittelmotor-Toyota. In der Japanese Grand Touring Championship (später Super GT) demonstrierten die MR2 ihre Siegfähigkeit sogar gegenüber BMW M3, Porsche 911 und Ferrari F355 und so startete auch die dritte Generation des MR2 in dieser Serie. Für die Saison 2008, sein finales Jahr in der Super GT, zeigte sich der MR2-S als schrill lackierter „Lightning McQueen apr MR-S“, gesponsort von Disney Japan und Toyota.

  • Fact 8: Welche Connection gab es zwischen den Typen MR2 Competition und MR2 Street Affair und dem Toyota Formel-1-Racer TF102?
    Ende 2001 präsentierte die Kölner Toyota Motorsport GmbH den aufregend schnellen Toyota TF102, der in der folgenden Formel-1-Saison für Furore sorgen sollte. Nicht weniger spektakulär war ein radikal-sportliches Concept Car auf Basis des MR2, das mit Formel-1-Raffinessen zum Superstar der Essen Motor Show 2001 avancierte. Der dicht über dem Asphalt kauernde MR2 „Street Affair“ bewies bis hin zur signalfarbigen rot-weißen Lackierung, dass Formel-1-Technologie auch auf Straßenfahrzeuge übertragbar ist. So erfolgte die Kraftübertragung des auf 190 kW/258 PS erstarkten 1,8-Liter-Vierzylinders durch ein neuartiges sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad. Gewichtsoptimierung garantierte die Glasfaser-Karosserie ohne Türen, stattdessen öffnete sich die komplette obere Fahrzeugabdeckung, um den Einstieg ins hautenge Cockpit zu erleichtern.

    Für noch größeres Aufsehen sorgte das voll fahrfähige Showcar „Street Affair“ wenige Monate später, denn im Frühling 2002 brachte der vom Concept-Roadster inspirierte MR2 Competition den Formel-1-Spirit von Toyota tatsächlich auf die Straßen. Die limitierte Edition zeigte sich in Vulcanorot mit weißen Designapplikationen und „Toyota Motorsport“- Seitenaufklebern. Dieser MR2 machte zudem durch TTE-Sportfahrwerk und das sequenzielle Getriebe mit Lenkradschaltung sportiven Anspruch deutlich. Die Auslieferung erfolgte für die ersten Käufer im Rahmen einer Werksführung durch die Formel-1-Schmiede Toyota Motorsport.

  • Fact 9: Staunen garantiert: Superlative mit dem MR2
    Eigentlich sollte der Mittelmotor-Sportwagen Toyota MR2 nur den unverfälschten Fahrspaß einer motorradähnlichen Fahrmaschine bieten. Seine vielen Bestleistungen zum Staunen ergaben sich fast nebenbei und das bereits in der Entwicklungsphase des keilförmigen Kultmobils. Denn den Mut zu einem sportlichen Massenmodell mit Mittelmotor hatte vor Toyota kein anderer asiatischer Hersteller. Die globale Sportwagen-Community bedankte sich mit über 300.000 Bestellungen für den Streetracer und machte den MR2 zum meistgebauten japanischen Mittelmotor-Zweisitzer. Einzigartig blieb dagegen der MR2 (SW20), der 1992 mit Pilot Dennis Aase auf Tempo 339,686 km/h kam und damit in seiner Klasse einen Weltrekord aufstellte. Noch mehr Speed-Potential könnte der 2016 in den USA vorgestellte Toyota MR2-Umbau „White Lightning“ haben, denn unter der Haube des Sportcoupés der Serie SW20 arbeiten angeblich 828 kW/1126 PS. Auf jeden Fall beweist der „White Lightning“, dass der MR2 bis heute offen ist für Rekordversuche.

  • Fact 10: Geheimcodes MRJ, Modilista Caserta, VM 180 Zagato und TOM’s T020 entschlüsselt
    Der MR2 war immer gut für überraschende Auftritte. Dazu gehörten auch Varianten mit eigener Nomenklatur und ungewöhnlichen Konfigurationen. So der MRJ, mit dem Toyota 1996 demonstrierte wie verführerisch ein Runabout mit elektrisch versenkbarem Kohlefaser-Hardtop ist. Dieses keilförmig gezeichnete Concept Car machte als Coupé eine ebenso gute Figur wie als Roadster und war früher Vorbote für den drei Jahre später lancierten MR2 Roadster (W30). Dagegen nutzte der im Jahr 2000 vorgestellte zweisitzige Caserta bereits die Technik des MR2 (W30) und kleidete diese in eine Alta Moda, die an italienische Supersportler erinnerte. Gezeichnet wurden die Linien des Caserta aber im japanischen Multiplex Organic Design Institute.

    Eine echte Mailänder Kreation war jedoch der von Kultdesigner Zagato in exaltierte Form gebrachte VM 180 Zagato, der 2001 auf dem Genfer Automobilsalon für Aufsehen sorgte. Verkauft wurde der Toyota MR2 im Zagato-Outfit allerdings nur in Japan. Für Fans von Konsolenspielen präparierte die Tuningschmiede TOM’s den T020. Dieser extrabreite und flache Toyota MR2 hinterließ bei virtuellen Auftritten noch mehr Eindruck als auf realen Motorshows.


Das Prinzip Mittelmotor-Performance

Das Prinzip Mittelmotor-Performance

Mehr Fun mit einem fahrdynamisch perfekten Layout

Was macht puristische, zweisitzige Sportwagen zu unwiderstehlichen Pulsbeschleunigern? Es ist der Mix aus aufregendem Design, starker Performance und ausgewogenem Fahrverhalten für die Suche nach der Ideallinie auf kurvenreichen Kursen. Wie bei dem Mittelmotor-Sportler Toyota MR2, der sein technisches Layout im Namen trägt: „Midship Runabout 2-seater“.

Durch die zentrale Anordnung der schweren Massen von Motor und Getriebe zwischen den Achsen verfügen Mittelmotor-Sportwagen über ein neutraleres Fahrverhalten als konventionell konstruierte Automobile mit Front- oder Heckmotor. Diese ausgewogene Gewichtsverteilung machte auch den Toyota MR2 bis in den Grenzbereich leicht beherrschbar. Hinzu kam die überragende Handlichkeit des kompakten Racers, zumal sich der Fahrer durch das Mittelmotorkonzept in Kombination noch mehr als Einheit mit dem Fahrzeug fühlte und so intuitiver und rascher reagieren konnte.

Die Frage, warum Mittelmotor, beantwortete Toyota 1984 bei der Vorstellung des MR2 mit anschaulichen Worten: „Es ist das unverfälschte Formel-1-Feeling: Ein Motorkonzept, das auch in der Formel 1 seine Anwendung findet, der Mittelmotor-Heckantrieb. Mit dem Motor vor der Hinterachse und fast idealer Gewichtsverteilung von 45 Prozent auf der Vorderachse und 55 Prozent auf der Hinterachse gibt sich der MR2 ähnlich agil wie Formel-Rennwagen.“ Hinzu kommt, dass die zwei Sitze für Fahrer und Co-Pilot ebenfalls zentral platziert waren und sich der Tank zwischen den Sitzen befand.

Immer wenn der Fahrzeugschwerpunkt in der Mitte liegt, greifen hier alle während der Kurvenfahrt auf das Auto wirkenden Kräfte an. Die enge Gruppierung der Fahrzeugmassen um diesen Punkt ergibt das neutrale, stabile Fahrverhalten und die schnelle Reaktion des Mittelmotor-Sportwagens auf Fahrerbefehle.

Sogar für ein typisches Problem von Mittelmotorkonstruktionen konnte Toyota eine nachhaltige Lösung entwickeln: Das geringe Trägheitsmoment um die Hochachse begünstigt einerseits die Handlichkeit des Autos, schlägt andererseits im Grenzbereich in ein nervöses Fahrverhalten um. Für Abhilfe sorgt die optimierte Geradeauslaufstabilität des Toyota MR2, dessen Hinterräder eine Vorspureinstellung von beachtlichen fünf Millimetern erhielten.

Soweit die Theorie, die jedoch durch Praxistests der Fachwelt bestätigt wurde. „Der wie ein Rennoverall eng, aber perfekt sitzende Zweisitzer zieht seine Besatzung wie auf Schienen durch Kurven und Kehren – auch wenn der Gasfuß auf Kampflinie steht“, notierte ein Fachmedium. Andere Autotester freuten sich über die scheinbar „perfekte Verbindung zwischen Mensch und Maschine“. Zu dieser passt der kurze Schaltknüppel auf dem Kardantunnel des MR2, der fast aus dem Handgelenk bedient werden konnte.

Ein weiteres vorteilhaftes Konstruktionsmerkmal von Mittelmotorsportwagen sind die zwei separaten Kofferraumabteile vorn und hinten. Hier findet sich Platz für alles, was auf großen Touren unentbehrlich ist. Schließlich zeigte der MR2 von Beginn an die Kondition und Ausdauer eines Langstreckenläufers. Der damals innovative und im Rallyesport bewährte 16-Ventil-Vierzylinder entwickelte anfangs zwar gerade einmal 91 kW/124 PS Leistung, diese genügten im Toyota aber für ein gefühltes Temperament wie in weit stärkeren Racern. Vehementen Vorwärtsdrang vermittelt das 1,6-Liter-Triebwerk ab 4.500 Umdrehungen, dann gelingt der Sprint auf Tempo 100 in nur 8,1 Sekunden. Ein Wert, mit dem sich Mitte der 1980er Jahre auch hochpreisige italienische Supersportler schmückten. Den Zenit erreichte die Drehzahlnadel im Toyota bei 7.300 Touren, dann griff der Begrenzer ein – sonst wären sogar 8.000 Touren möglich gewesen. Trotz dieser stets soundstarken Drehzahlorgien erreichen gepflegte MR2 sensationelle Laufleistungen jenseits der 300.000-Kilometer-Marke – ebenfalls typisch Toyota.

Sie wollen den Mythos Mittelmotor-Sportwagen hautnah erleben? Kommen Sie in die Toyota Collection, denn dort gibt der MR2 alle konstruktiven Geheimnisse preis, die diesen keilförmigen Klappscheinwerfer-Sportwagen schon vor 35 Jahren zum Objekt der Begierde machten.
 







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