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Toyota Collection: Corolla und Camry Day am Samstag, 4. Mai!

Toyota Collection: Corolla und Camry Day am Samstag, 4. Mai!

Public Opening – Ein Fest für zwei Weltmeister

Der Frühling ist in Hochform und Sie wollen das erste Mai-Wochenende gebührend feiern, am besten mit Familie und Freunden. Wo und wie? Kommen Sie doch am Samstag, 4. Mai 2019, in die Toyota Collection in Köln-Marsdorf. Dort gibt es von 10 bis 14 Uhr ein großes Fest für zwei sympathische Weltmeister: Der kompakte Toyota Corolla, das meistverkaufte Auto der Welt, und der elegante Toyota Camry, die mit jährlich über 700.000 Einheiten weltweit meistverkaufte Mittelklasse-Limousine, sind wieder in Westeuropa erhältlich. Mit einem Grand Public Opening feiert die Toyota Collection die legendärsten Typen aus der über 50-jährigen Erfolgsgeschichte von Corolla und Camry. Eintritt und Parkplatz sind natürlich kostenfrei.

Endlich zeigt sich das Jahr wieder von seiner frühlingsfrischen Seite und die Oldtimer-Fans können ihre Klassiker von der Sonne küssen lassen. Zu erleben direkt vor den Toren der Toyota Collection, denn dort gibt es wieder ein Treffen der Community, diesmal mit dem Themenschwerpunkt Toyota Corolla und Camry. Darunter sind nicht nur alle Blockbuster-Typen der seit 1966 in über 45 Millionen Einheiten gebauten großen Corolla Familie und des 1979 erstmals präsentierten Camry – damals übrigens noch unter dem Namen Celica Camry. Auch die in Europa raren, aber heißblütigen Corolla Sprinter, Trueno und Levin werden erwartet und vielleicht zeigt sich sogar ein seltenes Camry Solara Cabriolet oder gar ein nur in Nordamerika verkaufter Lexus ES von 1989, der die Architektur des Camry nutzte.

Noch mehr zu entdecken gibt es in der Ausstellungshalle der einzigartigen Toyota Collection. Denn dort präsentieren sich auch frühe chromglänzende Toyota Cressida und Corona, die direkten Vorgänger des Camry. Dagegen lockt der kompakte Corolla mit einem bunten Kaleidoskop des Kultmodells, zu dem die in modischen Signalfarben lackierten Corolla Limousinen und Kombis aus den 1970er Jahren ebenso beitragen wie der stylische Shootingbrake Corolla Liftback. Nicht zu vergessen der bahnbrechende Corolla Tercel 4x4 als Vorläufer des Familien-SUV Toyota RAV4, das schnelle Corolla AE86 Coupé mit Hinterradantrieb als Driftkönig der 1980er und der Rallye-Weltmeister Corolla WRC aus den 1990er Jahren.

Kein Thementag über Corolla und Camry ohne ausführliche Informationen über die neusten Generationen der Bestseller, die gerade an den Start gegangen sind. Als dynamisch gezeichnete Schräghecklimousine, geräumiger Touring Sports und elegante Limousine läutet der Corolla eine neue Ära ein und das erstmals mit gleich zwei Hybridmotorisierungen. Auch der leistungsstarke Toyota Camry Hybrid lädt zum Kennenlernen ein.

Hautnah erleben lassen sich beim Public Opening der Toyota Collection wie immer auch alle anderen 70 Meilensteine aus der über 80-jährigen Modellgeschichte des größten japanischen Automobilherstellers. Gehört es doch zum interaktiven Konzept der Ausstellung auf Absperrungen um die Fahrzeuge zu verzichten und so eine noch intensivere Begegnung mit Supersportwagen wie dem Toyota 2000 GT, abenteuerlustigen Offroadern wie dem Land Cruiser oder fernöstlichen Luxuslinern wie dem majestätischen Toyota Crown zu ermöglichen.

Wer bei so vielen Highlights in der Toyota Collection den Überblick verliert, sollte das Angebot einer Guided Tour nutzen: Experten erklären dabei alles Wissenswerte und manches Geheimnis von Corolla und Camry, vor allem aber führen sie Interessierte auf kompakten Rundgängen zu sämtlichen Höhepunkten der Toyota Collection. Kleine Einblicke hinter die Kulissen der Klassiker und spannendes Insiderwissen exklusiv für Sie (und zum Weiter-Erzählen) gehören ebenfalls dazu. Die Führungen starten um 11.00 und 13.00 Uhr und sind kostenfrei.

Gelegenheit zu ungezwungenen Benzingesprächen, zum Fachsimpeln und ganz einfach zum Feiern gibt es natürlich auch mit der Toyota Community, die zum Public Opening der Toyota Collection kommt. Genau diese Vielfalt ist es, die die Toyota Thementage allmonatlich so reizvoll macht: Die Public Openings bieten den Zauber des Retro-Charmes chromglänzender Karossen und zugleich Hybrid-Technik neuster Stand, aber auch Aktivitäten für die ganze Familie. Am besten, Sie instagrammen die coolsten Corolla und Camry und lassen alle Follower am Thementag teilhaben.

Ebenfalls zum Weitersagen schon heute ein Terminblocker: Am Samstag, 1. Juni, trifft sich die Supercar-Szene in der Toyota Collection, denn dann steht der Toyota GR Supra an der Startlinie. Begrüßt wird der neue Hochleistungsportwagen von allen Supra Generationen aus der 40-jährigen Erfolgsgeschichte dieses japanischen Speed-Symbols.


Wissen zum Weitergeben

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Die Top Five der Fun Facts über Toyota Corolla und Camry!

Jeder Autofan kennt die beiden Giganten: Die Toyota Modelle Corolla und Camry sind globale Bestseller. Dennoch hat sich nicht nur der Camry, sondern auch der Kulttyp Corolla einige Geheimnisse bewahrt. Verblüffende Fakten, die sich wunderbar weitersagen lassen: Etwa beim Smalltalk in der Toyota Collection, denn dort präsentiert sich der Corolla mit allen wichtigen Meilensteinen aus seiner über 50-jährigen Geschichte und sogar die Vorgänger des Camry, die Modelle Cressida und Corona, stellen sich vor. Oder aber Sie nutzen die frisch erworbenen Kenntnisse zum unterhaltsamen Besserwissen in der Toyota Community.
Hier die Top 5 der Fun Facts:

  • Fact 1: Die Hüter der Kronjuwelen: Wofür stehen die Typencodes Corolla und Camry und warum lancierte Toyota 1966 bzw. 1979 diese Baureihen?
    Beide Modellbezeichnungen nehmen Bezug auf die königliche Insignie der Krone, denn Camry gibt die englische Aussprache des japanischen Begriffs „Kanmuri“ wieder und bedeutet Krone bzw. die Kronen-ähnliche Kopfbedeckung der Shinto-Priester. Corolla stammt aus dem Lateinischen und steht für die Blüten- bzw. Blumenkrone. Die „Zehntausend-Blätter-Sammlung" aus dem Jahr 759, Japans ältestes Meisterwerk der Dichtung, inspirierte die Produktplaner bei Toyota bei der Logo- und Namensfindung des ersten Kompaktklasse-Modells, das sich mit der Kraft der Kirschblüte weltweit durchsetzte. Weshalb die Logo-Designer drei blühende Pflanzen auf einer Krone platzierten, die vor allem bei frühen Generationen dieses kompakten Toyota goldenen Glanz entfaltete.

    Warum aber hat Toyota nur drei einzelne Blüten auf die Krone gesetzt und diese königliche Insignie außerdem wie ein stilisiertes „C“ gezeichnet? Dazu müssen wir einen Zeitsprung ins Japan des Jahres 1966 unternehmen. Die ersten Olympischen Spiele von Tokio lagen damals zwei Jahre zurück, allerdings dauerte ihre Wirkung als Initialzündung der japanischen Wirtschaft an. Japans Bevölkerungszahl übersprang gerade die 100-Millionen-Marke, dennoch ging es den Menschen wirtschaftlich so gut wie nie zuvor. Dafür stand sinnbildlich der allgemein übliche Terminus „Die drei C's“, nämlich (Air) Conditioning, Colour Television und Cars. Wohlstand, der für jeden Japaner erschwinglich sein sollte. Toyota leistete seinen Beitrag dazu durch den 1966 vorgestellten Corolla als „Auto für alle“ mit dem Logo der drei Blüten auf einer Krone in „C“-Form.

    Integriert wurde die Blütenkrone anfangs meist in eine Initiale, die an den Buchstaben „V“ wie englisch Victory oder lateinisch Victoria erinnerte, denn der Träger dieses Signets, ein bezahlbarer und zuverlässiger Toyota für die ganze Familie, sollte sich vollkommen friedlich und völkerverbindend weltweit durchsetzen. Und nebenbei den gesamten Automarkt erblühen lassen. All das gelang diesem Toyota in mittlerweile zwölf Generationen in über 150 Ländern so erfolgreich wie keinem anderen Pkw.

    Machte das kompakte Weltauto Corolla Automobilität besonders für junge Familien bezahlbar, war der Camry im Jahr 1980 das erste asiatische Mittelklasse-Modell mit Frontantrieb, das „For Everyone on Earth“, also für Menschen auf allen Kontinenten bestimmt war. Die Krone im Namen trägt der Camry zurecht, ist er doch mit mehr als 700.000 Einheiten pro Jahr die meistverkaufte Mittelklasse-Limousine der Welt.

  • Fact 2: Corolla und Camry veränderten die Autowelt mehr als die meisten anderen Massenmodelle. Welche Top-Trends setzten die beiden Toyota?
    Camry und Corolla machten die Autowelt bunter – und das nicht nur durch technische Innovationen. Es ist nicht nur die Vernunft, die den Autokauf bestimmt, sondern es sind auch die Emotionen – und dabei spielen Formen und Farben eine entscheidende Rolle. Kaum ein Automobil bekannte von Beginn an so klar Farbe wie der seit 1966 gebaute Toyota Corolla, der meistproduzierte Pkw der Welt.
    Vor dem Corolla schien die japanische Autowelt vor allem weiß und grau gewesen zu sein. Wer Fotos von japanischen Straßen der 1950er und frühen 1960er Jahren betrachtet, sieht vor allem weiße und pastellfarbene Fahrzeuge. Dann kam der Corolla und brachte einen knallbunten Klecks ins Straßenbild und das gleich weltweit. Seit 1971 auch in Deutschland, wie die Corolla Coupés KE 25 und die Corolla Limousinen des Typs KE 20 in der Toyota Collection zeigen. Die farbenfrohe Flowerpower-Bewegung und die gesellschaftlichen Veränderungen des Jahres 1968 reflektierten sich leicht verzögert im Autolack, der Signalfarben aufnahm. Und der so zugleich dem Wunsch nach Sichtbarkeit und damit mehr Verkehrssicherheit entsprach. Die Corolla Farben der Typen KE 20 und KE 25 in „senfgelb“, „grüngelb“ und „orangerot“ zählten deshalb zu den Trendsettern.

    Den Nummer-eins-Status sicherte sich der Corolla auch als erstes preiswertes japanisches Exportmodell in herausragender Produktqualität für den Weltmarkt. Tatsächlich wurde das eigens für den Toyota Corolla errichtete japanische Stammwerk Kanto Auto Works schon im Startjahr mit dem Deming-Preis für Total Quality Management ausgezeichnet. Ein Qualitätsanspruch, der auch für alle weiteren Produktionsanlagen des Corolla gilt, die sich heute wie ein Netz über alle Kontinente erstrecken. Für Westeuropa befindet sich die Produktionsstätte des Bestsellers im hochmodernen Werk Burnaston in Großbritannien.

    In Europa sorgte die dritte Generation des Corolla (1974-1979) erstmals für besondere Furore, denn der Sportkombi Corolla Liftback machte die Extravaganz eines aufregend gezeichneten Shootingbrakes erschwinglich.

    Bezahlbar blieb auch der fünfte Corolla (1983-1987), der mit einer Fülle an Innovationen vorfuhr. Zu nennen sind vor allem der moderne Frontantrieb, eine neuartige Mehrlenkerhinterachse und bahnbrechend effiziente Benziner mit Drei-Ventil-Technik sowie ein zukunftsweisendes 16-Ventil-Triebwerk.

    Als Tercel 4x4 kreierte die sechste Corolla Generation (1987-1992) einen der ersten kompakten Crossover mit Allradantrieb, den direkten Vorläufer des Toyota RAV4. Konkurrenzlos war diese Corolla Generation auch in der Typenvielfalt, denn 13 unterschiedliche Modellvarianten bot damals kein anderer Hersteller.

    Ein weitere Vorreiterrolle übernahm der Corolla im Jahr 2001 als kompakter bis zu siebensitziger Familienvan Verso. Der Corolla Verso verfügte nicht nur über den leistungsstärksten Dieselmotor der Klasse (133 kW/177 PS), sondern er mit der Toyota D-CAT Technologie und Speicherkatalysator auch eine Pionierrolle bei der Emissionsreduktion.

    Noch erfolgreicher bei der Schadstoffreduzierung waren ab 2010 die Modelle Toyota Auris und Auris Touring Sports als weltweit erste Kompaktklassemodelle mit hocheffizientem Hybridantrieb. Bis 2018 teilte sich der Auris mit dem Schwestermodell Corolla die Führungsrolle in der Kompaktklasse. Toyota hört auf seine Kunden und deshalb heißt heute die zwölfte Generation des meistverkauften Pkw der Welt wieder einheitlich Corolla. Mit dem neuen Corolla führt Toyota außerdem erstmals zwei Hybridoptionen in unterschiedlicher Leistungsstärke ein.

    Und der Camry? Auch die aktuell meistverkaufte Mittelklasselimousine zählt technische Raffinessen zu ihren Erfolgsgeheimnissen. Anfang 1983 überraschte der Camry (Typ V10) als erster großer Toyota mit der Antriebskonfiguration Vorderradantrieb und Quermotor.

    Die nachfolgende Camry Generation (Typ CV20) ging 1986 noch einen Schritt weiter, denn mit optionalem Allradantrieb zählten Camry Limousine und Kombi schon zur automobilen Avantgarde. Und noch eine Finesse umfasste das Portfolio des Bestsellers damals: Der luxuriös ausgestattete Camry V6 GXi kombinierte als erstes Automobil einen quer eingebauten, leistungsstarken 24-Ventil-V6-Motor mit Vorderradantrieb. Tatsächlich war diese Camry Generation so innovativ und qualitativ hochwertig, dass sie die Architektur für den 1989 vorgestellten Lexus EX lieferte, der nur in Nordamerika verkauft wurde.

    Ganz auf Sicherheit setzte der 1991 lancierte Camry (Typ SXV10) als erstes Sechszylinder-Fahrzeug der Mittelklasse mit serienmäßigem Sicherheitspaket aus Airbags, Vier-Sensoren-ABS und Seitenaufprallschutz in den Türen. Dagegen wagte der 2001 eingeführte Camry (Typ XV30) einen Blick in die motorentechnische Zukunft durch einen Vierventil-Motor mit zwei oben liegenden Nockenwellen und variablen Steuerzeiten (VVT-i) sowie einem frühen Drive-by-wire-System (elektronisches Gaspedal).

    Elektrisch fahren ohne lange Ladezeiten ermöglichte erstmals der Toyota Camry Hybrid (Typ XV40, ab 2006), der allerdings nicht in Deutschland angeboten wurde. Anders die neue, aktuelle Generation des Camry. Diese Limousinen basiert auf der Toyota New Global Architecture (TNGA) und ist speziell auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes abgestimmt. Außerdem: Als erste Limousine der Mittelklasse überhaupt ist der Camry serienmäßig ausschließlich mit leistungsstarkem Hybridantrieb erhältlich.

  • Fact 3: Stars im Verborgenen: Die kultigsten Corolla und Camry sind in Europa kaum bekannt
    Toyota Sprinter, Levin, Trueno, Solara, kennen Sie diese Typen? Falls nicht, kein Problem, geht es doch den meisten europäischen Autofans ebenso. Und trotzdem genießen all diese Toyota Kultstatus – auf ihren Vertriebsmärkten in Asien oder Nordamerika. Tatsächlich handelt es sich bei allen genannten Typen um gefeierte Modellvarianten von Corolla oder Camry.

    Wie der aktuelle Sportwagen Toyota GT86 wurden die nicht zufällig unter dem legendären Typencode AE86 zusammengefassten schnellen und scharfen Sportcoupés Trueno, Levin und Sprinter konsequent für die Bedürfnisse von Sportfahrern entwickelt. Dabei basierte das Coupé-Trio mit den hierzulande exotisch klingenden Namen auf dem Toyota Corolla der Jahre 1983-1987, wurde jedoch nicht global vermarktet, sondern als JDM-Modelle (Japanese Domestic Market) speziell für die Bedürfnisse japanischer Kunden abgestimmt. Nur vereinzelt fanden die deshalb überwiegend als Rechtslenker ausgelieferten Stufenheck- und Fastbackcoupés den Weg in die Hände europäischer Petrolheads.

    Spektakulär waren die Drifttalente von Trueno, Levin und Sprinter, die auf klassischen Hinterradantrieb vertrauten und in den entsprechenden Motorsportdisziplinen eine dominierende Rolle einnahmen. Aber auch auf Großstadtboulevards machten die teils messerscharfen Klappscheinwerferkeile eine formidable Figur, für die das staunende Publikum gerne Beifall spendete. Das galt aber gleichermaßen für den Solara, jenen Sonnencruiser auf Basis des Toyota Camry, der mit Fokus auf den nordamerikanischen Markt konstruiert worden war und in Kanada sowie später USA produziert wurde.

    In zwei Generationen und zwei Karosserieformen wurde der Camry Solara von 1998 bis 2008 verkauft. So gab es den Zweitürer wahlweise als elegantes Cabriolet oder als Coupé in extravaganten Linien. Standesgemäßen Vortrieb garantierte auf Wunsch ein repräsentativer 3,3-Liter-V6, der die edelsten Ausführungen des Camry in sportiven 6,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigte.

  • Fact 4: Mission Vmax: Toyota Corolla und Camry auf Titel- und Trophäenjagd
    Ein seriöser Camry als wilde Rennmaschine? Was hierzulande kaum vorstellbar scheint, ist in Amerika Alltag. Seit 2007 unterstützt Toyota zahlreiche Teams in der populären NASCAR National Series und in anderen Rennserien wie Nextal Cup oder Busch mit den bis zu 588 kW/800 PS starken Camry Limousinen. Auch beim berühmten Daytona-500-Rennen zählen die Camry mit 5,8-Liter-V8 zu den Seriensiegern und absoluten Publikumsfavoriten.

    Startete der Camry als erstes japanisches Fahrzeug in der NASCAR, sicherte der Corolla Toyota gleich zwei Mal den Titel des WRC-Marken-Weltmeisters. Mit 221 kW/300 PS Leistung rollte der Corolla WRC 1998 aus den geheimen Hallen der Toyota Motorsport GmbH in Köln, um am Ende der Rallye-Saison unter Carlos Sainz die Vize-Weltmeisterschaft in der Fahrerwertung und den WM-Titel in der Herstellerwertung zu gewinnen. 1999 wiederholte Toyota diesen Triumph in der Markenwertung und krönte damit die Rallyekarriere des Corolla, die in Europa schon 1975 begonnen hatte. Damals gewann Hannu Mikkola auf einem Corolla 1600 des Toyota Team Europe in Finnland die erste Rallye. In den 1980er Jahren waren es dann die Corolla AE86 die sich Driftchampionate sicherten.

    Aber die Toyota Motorsport GmbH brachte Rennsport sogar in Serie: Passend zum Start der Motorsportaktivitäten der Saison 2005 kam der 165 kW/225 PS starke Corolla TS Compressor in den Handel. Damit der damals spektakulär schnelle Kompakte im Alltagsverkehr unauffällig blieb, gab es dezente Lackfarben wie Mysticschwarz Mica.

  • Fact 5: Bestseller sind alle Generationen von Corolla und Camry. Mit welchen Verkaufsrekorden schrieben die beiden Toyota Baureihen Automobilgeschichte?
    Was macht ein Auto zum Produktions-Weltmeister? Im Falle des legendären Ford Model T war es vor allem die Fließbandproduktion, die Henry Ford in die Automobilindustrie einführte. Rund 15 Millionen Einheiten dieses preiswerten Bestsellers wurden ausgeliefert. Ein Markstein, den der Toyota Corolla 1990 als erstes asiatisches Auto mit Leichtigkeit übersprang, denn dieser Shootingstar in der Kompaktklasse ließ sich nicht mehr aufhalten auf seinem Weg zum meistverkauften Pkw aller Zeiten. Heute sind bereits mehr als 45 Millionen Toyota Corolla produziert worden – und damit drei Mal so viele Fahrzeuge wie vom Ford Model T als erstem Weltauto.

    Das Erfolgsgeheimnis des 1966 erstmals gezeigten Corolla? Toyota entwickelte den Corolla als erstes asiatisches Kompaktklassemodell für den Vertrieb in über 150 Ländern und für die Produktion auf allen Kontinenten und dies als preiswertes Fahrzeug in herausragender Produktqualität. Innerhalb von nur drei Jahren stieg der Corolla zum meistverkauften Pkw in Japan auf. Die umfangreiche Serien- und Sicherheitsausstattung ließ die Verkaufszahlen des in vielen Karosserievarianten erhältlichen Corolla auch in Amerika und auf ersten europäischen Märkten abheben wie die Apollo-Raketen, die damals Richtung Mond flogen. Mit der zweiten Corolla-Generation hieß es 1971: Start frei für Toyota in Deutschland. Da war der Corolla bereits als erstes japanisches Auto zum Produktions-Millionär avanciert.

    In Deutschland feierte Toyota 1995 die Auslieferung des 500.000sten Corolla, damit errang der Corolla den Titel des hierzulande meistverkauften asiatischen Kompakten.

    Dass Toyota in globalen Dimensionen denkt, beweist auch die bereits 1992 verabschiedete „Earth Charter“ zeigt. Ein beispielhaftes Bekenntnis des ganzen Unternehmens zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz. So hat Toyota seit 1997 bereits mehr als 15 Millionen Fahrzeuge mit Hybridantrieb verkauft. Seit 2010 mit dem Auris Hybrid weltweit erstmals auch in der Kompaktklasse. Diese Hybridoffensive setzt Toyota weiter fort und bietet deshalb heute die neue Generation des Corolla in zwei Hybridvarianten mit unterschiedlichen Systemleistungen an.

    Den Toyota Camry gab es mit der 2006 präsentierten sechsten Generation erstmals optional mit Hybridantrieb. In der aktuellen achten Generation ist die Hybridtechnik in der meistverkauften Mittelklasse-Limousine der Welt sogar serienmäßig. Mehr als 700.000 Camry setzt Toyota pro Jahr ab. Von 1997 bis 2016 ist der Camry überdies fast ununterbrochen die Nummer eins als meistverkaufter Pkw in Nordamerika mit bis zu rund einer halben Million Zulassungen im Jahr.
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Diamanten im Blüten-Diadem und andere Lichtblicke

Toyota im Detail entdeckt!

Diamanten im Blüten-Diadem und andere Lichtblicke

Sind Sie ein Toyota-Experte? Finden Sie es heraus und testen Sie sich selbst beim nächsten Besuch in der Toyota Collection. Noch besser: Sie prüfen gleich hier ihre Kenntnisse zum spannenden Thema markentypisches Lichtdesign und bringen anschließend bei ihren Freunden und allen Besserwissern Licht ins Dunkel. Denn Wissen macht Freude, zumal sich so oft ganz neue faszinierende Details an vertrauten Fahrzeugen entdecken lassen.

Sie sind die leuchtenden Insignien eines Automobils. Scheinwerfer und Rückleuchten dienen nicht mehr nur der Sicherheit, sie verraten auch viel über Ästhetik und Anspruch eines Automobils. Allerdings hat skulpturales und markencharakteristisches Lichtdesign bei vielen Herstellern erst mit Einführung der LED-Technik an Bedeutung gewonnen. Vor allem von hinten sahen früher viele Autos zum Verwechseln ähnlich aus. Nicht so bei Toyota. Der japanische Hersteller gibt seinen Modellreihen und ganz besonders den zwölf Corolla Generationen einschließlich aller speziellen Karosserievarianten durch die Gestaltung der Rückleuchten von Beginn an ein unverkennbares Aussehen und eine spezifische Persönlichkeit.

Glänzen wie bunte Diamanten in einem Blüten-Diadem sollten deshalb die nach zeittypischen Idealen geformten hinteren Leuchteinheiten des 1966 eingeführten Toyota Corolla. Bezieht sich der Modellname dieses Königs der Kompaktklasse und zugleich meistverkauften Pkw der Welt doch auf das lateinische Wort für Blüten- bzw. Blumenkrone. Dazu zeigte das erste Logo des Corolla drei blühende Pflanzen auf einer Krone, die vor allem bei frühen Generationen dieses kompakten Toyota einen diamantenen Glanz entfalteten.

Die charakteristischen Leuchteinheiten am Heck des Corolla ließen jeden Hinterherfahrenden sofort erkennen: Vor mir fährt das erste japanische Weltauto, ein bezahlbares und zuverlässiges Volumenmodell, das sich aber technologisch und ästhetisch von der Masse differenziert. Machen Sie die Probe, hier folgen vier Beispiele für hintere Lichtsignaturen des Corolla. Können Sie diese Stars der Toyota Collection identifizieren? Welche Corolla Generationen und welche Karosserievarianten werden gesucht?

Beispiel eins: „Corolla im Europalook“, titelten die Fachmedien als sich das weltweit erfolgreichste Kompaktklassemodell in erwachsen wirkenden und erstmals klar konturierten Karosserielinien vorstellte. So ganz auf japanische Spezialitäten verzichten mochte aber auch diese Corolla Generation nicht: Zur Freude der Kunden gab es den Toyota weiterhin optional als extravagantes Hardtop-Coupé ohne B-Säule – und serienmäßig mit einem exklusiven, mehrteiligen Lichtzauber am Heck, wie ihn in dieser Form damals nur Designer aus dem Land der aufgehenden Sonne entwickelten.

Acht Module mit insgesamt zwölf Lichteinheiten, darunter auch passive Reflektoren waren in dieser Fahrzeugklasse einmalig, zumal die Formen der Leuchten ein Mix aus kreisrunden Elementen, kantigen Rechtecken und abgerundeten Rechtecken waren. Eingefasst wurde dieses Kunstwerk durch edle, tief glänzende Chromrahmen, so wie damals sonst vor allem bei Fahrzeugen der Luxusklasse. „Mit diesen Schlusslichtern beweist der japanische Autobauer ein besonderes Gespür für Kreativität“, urteilte ein Designkritiker über die unverwechselbare Rückansicht des 1977er Toyota Corolla Coupé (Typ KE35) dritter Generation.

Beispiel zwei: Ein gänzlich anderes Lichterlebnis bot dieser Corolla – ebenfalls dritter Generation – Hinterherfahrenden. Klar gezeichnete, waagerecht positionierte Rechtecke fassten die glänzenden Beleuchtungsmodule zusammen und eine Riffelung schützte vor Verschmutzung. Ein Sicherheits- und Stilmittel, das damals vor allem leistungsstarke und kostspielige Premiumfahrzeuge auszeichnete. Tatsächlich befähigte ein kräftiger und optional mit Doppelvergaser-Anlage ausgerüsteter 1,6-Liter-Vierzylinder den hier vorgestellten dreitürigen Corolla zu sportiven Fahrleistungen, allerdings machte er – typisch Toyota – Extravaganz erschwinglich. Denn dieser Corolla zeigte sich als aufregend gezeichneter Sportkombi im Stil eines Shootingbrake. Sicher haben Sie es bereits erkannt, es handelt sich um den Toyota Corolla Liftback (Typ TE51) von 1977.

Beispiel drei: In den 1980er Jahren wurden schwarze Stilelemente Insignien der Sportlichkeit und so verzichtete auch der Corolla auf das Logo der Krone. Stattdessen stellte Toyota seine Gestaltungskraft einmal mehr durch prägnante Rückleuchten unter Beweis. Das markante Design der schwarz eingefassten Kammern dieser auffällig großen und kräftigen Schlussleuchten passte perfekt zur muskulösen Coupéform dieses Kultautos, zumal unter der Motorhaube des Corolla ein neuartiges, besonders drehfreudiges 16-Ventil-Triebwerk arbeitete. Der agile und bestens ausbalancierte Sportler mit klassischem Hinterradantrieb trug die interne Kennung AE86, eine Zahl, die in Japan einen ikonenhaften Ruf genießt, vergleichbar der „911“ in Deutschland. Wie aber hieß der gesuchte Corolla, der über dem Rückleuchtensatz den Schriftzug Twin Cam 16 zeigte, offiziell? Klar, es geht um den Corolla fünfter Generation als Coupé GT 16V, in der Toyota Collection gezeigt in der Version des Baujahres 1984.

Beispiel vier: Die fünfte Corolla Generation konnte jedoch auch ganz anders. Mit hohem Heck, prägnantem Spoiler und schmalen, geradezu grazilen Schlusslichtern, demonstrierte der Bestseller, dass das Sprichwort „Nachts sind alle Katzen grau“ nicht auf die individuell gezeichneten Toyota Beleuchtungen zutraf. Dieser Fünftürer verzichtete gänzlich auf Chrom oder anderen Zierrat bei der Gestaltung des rückwärtigen Leuchtmoduls. Das Schluss- und Bremslicht arbeitete sogar unter einer leicht mattierten roten Glasabdeckung. So wirkungsvoll die Lichtanlage nachts arbeitete, sollte tagsüber nichts den Blick von der einzigartigen Heckgestaltung des sportiv angehauchten Familienmodells ablenken, auch nicht die Lichttechnik. Ja, es ist der von 1983 bis 1987 gebaute Corolla Liftback (Typ AE80), der sich so präsentierte.

In der Toyota Collection finden Sie alle wichtigen Generationen des Corolla auf einen Blick, am besten Sie vergleichen dort gemeinsam mit Familie und Freunden einmal, wie schön und scharf Auto-Rückleuchten sein können.

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