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Toyota Collection: Toyota JDM-Day am Samstag, 3. August!

Toyota Collection: Toyota JDM-Day am Samstag, 3. August!

Public Opening – Lifestyle, Leistung, und Leidenschaft made for Japan

Passend zum Höhepunkt der Sommerferienzeit feiert die Toyota Collection am Samstag, 3. August 2019, in Köln-Marsdorf von 10 bis 14 Uhr ein besonders spektakuläres Highlight im Kalender der monatlichen Public Openings: den großen JDM-Day. Am besten Sie bringen Familie und Freunde mit, denn es gibt Autos zum Staunen, die allen Freude machen. Eintritt und Parkplatz sind natürlich kostenfrei.

JDM (Japanese Domestic Market), das sind drei Buchstaben, die für alle Fans der fernöstlichen Fahrkultur gleichbedeutend sind mit hierzulande fast unbekannten Racern und Rechtslenkertypen. Vom kubischen Kei-Car über ungewöhnlich ausgestattete, kastenförmige Vans bis hin zu kultigen Coupés der Driftszene, von Luxuslimousinen mit viel V8- oder V12-Power unter der Haube bis hin zu Offroadern in beispielloser Karosserievielfalt ist alles dabei. Eine Auswahl der schönsten und spannendsten Typen sind beim großen Toyota JDM-Day zu erleben: Zu den seltenen Fahrzeugen vor Ort gehören zum Beispiel ein Toyota Starlet Glanza V, ein Sprinter Trueno AE111 und ein Land Cruiser HJ61 in der Hochdachvariante.

Weit über 80 Baureihen, die speziell für den Heimatmarkt entwickelt wurden, umfasst das große Toyota Modellprogramm. Typen mit Namen, die kaum ein Europäer kennt. Oder haben Sie schon einen Toyota Vista, Gaia, Trueno, Soarer, Sera, Century, Kluger oder Opa gesehen? Hinter den klangvollen Bezeichnungen verbergen sich jedoch durchweg raffinierte, schnelle oder einfach nur charmant-kuriose Modelle, die alle Aficionados japanischer Lebensart begeistern.

Die Motorsport-Community, Fans von Konsolenspielen, aber auch die Tuningszene assoziieren mit JDM freilich einen ganz anderen Style. Da gibt es Rennserien wie den Super GT, in dem Toyota Gazoo Racing mit dem schnellsten Prius aller Zeiten um den Titel kämpft. Zur JDM-Welt zählen aber auch Street- und Drift-Racing-Conventions, in denen modifizierte Fahrzeuge mit Hinterradantrieb wie Toyota Sprinter Trueno und Toyota Soarer ihr aufgewecktes Potential ausspielen. Nicht fehlen dürfen schließlich die extrem breiten und tiefen JDM-Tuning-Typen, oft geschmückt mit fröhlich-frechen Stickern, die ein Credo oder Lebensgefühl ausdrücken.

Am besten Sie überzeugen sich am ersten August-Wochenende selbst: Beim JDM-Thementag in der Toyota Collection finden sich Community und Clubs zu einem spontanen Treffen vor der Ausstellungshalle ein. Beste Gelegenheit für den ersten Einblick in die aufregend bunte Welt der Toyota Modelle, die speziell für den japanischen Markt entwickelt wurden. Nutzen Sie die Gelegenheit zu anregenden Benzingesprächen über die japanische Fahrkultur – vielleicht werden auch Sie dann vom JDM-Virus infiziert.

Aber natürlich gibt es beim Grand Opening der Toyota Collection noch weit mehr zu entdecken, vor allem die vielen Highlights in der Ausstellungshalle, die von den überraschenden Vorlieben japanischer Automobilenthusiasten berichten. Von wegen, die Globalisierung macht alles gleich. So demonstriert der Toyota Sera durch weit öffnende Flügeltüren, wie praktisch das Einsteigen in ein stylisches, kleines Coupé sein kann, das maßgeschneidert ist für Nippons Megacities. Glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus. In der Toyota Collection können alle Fahrzeuge hautnah erlebt werden, ganz ohne störende und lästige Absperrungen.

Autos als natürlicher Lebensraum, auch diese Idee ist in Japan weit verbreitet. In einem Land, in dem Wohnraum extrem teuer und knapp sein kann und Car-Sharing-Dienste gerade erst ermittelt haben, dass manche gemieteten Autos nicht zum Fahren, sondern nur als Schlaf-, Arbeits- und Konferenzbox genutzt werden, kommen ganz neue Fahrzeugkonzepte zum Einsatz. Ein Trend, den Toyota früh erkannt hat und mittels eines ursprünglich für Japan entwickelten Automobilkonzepts schon vor über 35 Jahren in Europa vorstellte: Der zeitgeistig-plüschige Toyota Model F mit Mittelmotor-Konzept ist heute einer der heimlichen Stars in der Toyota Collection. Einst demonstrierte er, welche Lebensqualität auf kleinstem Raum möglich ist.

Wie bei dem Toyota Collection Days üblich gibt es kompakte, geführte Touren – wie immer kostenfrei für die Besucher. Bei diesen Rundgängen vermitteln Experten nicht nur alles Wissenswerte über die japanischen Klassiker, sondern Sie erhalten auch verschiedene exklusive Insiderinfos zur Sammlung und natürlich zur JDM-Kultur. Bei so vielen Erlebnissen bleiben Hunger und Durst nicht aus. Klar, dass auch beim JDM-Thementag ein Cateringdienst bereitsteht mit kalten und warmen Getränken sowie schnellen Snacks.

Da bleiben kaum Wünsche offen, schließlich soll das Public Opening der Toyota Collection alle Automobil-Fans und auch Familien begeistern. Zuletzt zeigte sich dies Anfang Juli, als der Celica Community mit der rekordverdächtigen Zahl von rund 170 Fahrzeugen beim Celica Thementag in der Toyota Collection eintraf. Besser ließen sich die formvollendeten Coupés nicht feiern.

Schon jetzt zum Weitersagen und Posten bei Facebook oder Instagram: Am Samstag, 7. September 2019, trifft sich die Hybrid-Community in der Toyota Collection, denn dann dreht sich alles um die bereits 22-jährige Erfolgsgeschichte des Toyota Hybridantriebs. Ein Ereignis, das Sie nicht verpassen dürfen!


Wissen zum Weitergeben!

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Zehn Geheimnisse des JDM: So fährt das Land der aufgehenden Sonne

Spaß am Autofahren, Freude an Vielfalt und japanischem Lifestyle, Begeisterung für Mangas und Fast and Furious, muskulöse Coupés, kuriose Kei-Cars, knallige Farben, futuristische Technik und, und, und: JDM ist Kult, ein Gegentrend zur automobilen Globalisierung und Gleichmacherei und trotzdem ist dieses Akronym noch immer mit Geheimnissen und Missverständnissen behaftet. Hier zeigen wir an zehn Beispielen, wofür JDM wirklich steht.

Überraschende Fakten zum Posten und für den unterhaltsamen Smalltalk mit Familie, Freunden und der ganzen Toyota Community. Hier die zehn wichtigsten Facts zum Thema Japanese Domestic Market.

  • Fact 1: Wofür steht JDM wirklich?
    Petrolheads werden darauf begeistert antworten: Für einen fernöstlichen Fahrzeug-Mix, der mitreißt wie kein anderer. Tatsächlich ist JDM schlicht das Kürzel für Japanese Domestic Market und damit ein Hinweis darauf, dass JDM-Autos und -Teile sowie -Zubehör den japanischen Regularien entsprechen und für japanische Käufer bestimmt sind.

    Im Unterschied zu anderen Codes wie etwa „USDM“ für United States Domestic Market oder „EDM“ für European Domestic Market erfreut sich JDM spätestens seit den 1990er Jahren weltweiter Popularität bei Automobilfans, zumal seit dieser Zeit auch mehr und mehr für den japanischen Inlandsmarkt homologierte Fahrzeuge – vorzugsweise als Gebrauchtwagen – in andere Länder exportiert wurden. Spezielle JDM-Magazine in Nordamerika, Kino-Blogbuster und Konsolenspiele mit traumhaften oder scheinbar verrückten japanischen Automobilen beschleunigten die Verbreitung des Akronyms JDM.

    Mehr als 300 Baureihen, darunter allein über 80 Modelle von Toyota, die gezielt für den japanischen Inlandsmarkt entwickelt wurden, kündeten von einer schillernden Autoszene, die allmählich außerhalb Asiens entdeckt wurde und mehr und mehr Fans fand.

    Gleichzeitig gilt JDM auch als Styling-Trend für japanische Modelle auf Exportmärkten. Mit Zubehörteilen und Stickern wird die Optik dieser oft auch in Europa oder Amerika gebauten Fahrzeuge dem Stil originärer JDM-Typen angeglichen. Nicht zu vergessen die Tuning-Community, die unter JDM Custom-Cars, Kanjo-Style oder Drift-Racing versteht.

    Wodurch unterscheiden sich Toyota JDM-Modelle von Toyota EDM-Typen, die in Europa verkauft werden? Abgesehen von speziellen Vorlieben japanischer Käufer bei Karosseriekonzepten, Ausstattungsvarianten und Farben (lange Zeit vorzugsweise weiße Farbtöne) sind es Spezifika wie Rechtslenkung (in Japan gilt Linksverkehr) und gewöhnlich eine Vmax-Abregelung bei 180 km/h inklusive Tachoskala, die nur bis etwa 190 km/h reicht.

    Hinzu kam eine in den Jahren 1988 bis 2004 geltende Leistungsbeschränkung auf 206 kW/280 PS, die danach etwas gelockert wurde. Schließlich zeichnete sich der japanische Markt über Jahrzehnte durch häufige Modellwechsel aus, die im Vier-Jahresturnus erfolgten. Also so kalkuliert, dass die Käufer vor der ersten großen amtlichen Hauptuntersuchung ihr Auto wechselten und in den Export – vorzugsweise in andere Rechtslenkermärkte - gaben. Denn einen Gebrauchtwagenmarkt im europäischen Stil gab es in Japan aufgrund kultureller Tradition lange Zeit kaum.

  • Fact 2: Alles Original-JDM? Originelle Typen im JDM-Tuning-Style und JDM-Racer
    JDM lautet das Zauberwort für Stickerbombs (Fahrzeuge mit frech-fröhlichen Emojis und Stickern, die japanisches Lebensgefühl ausdrücken) sowie extrem tief gelegte Nippon-Typen (stets ohne US-typischen Airride) mit Turbo-Kits, Karbon-Hauben und in den Himmel wachsenden Spoilern. Aber auch für spoilerbewehrte Breitspur-Coupés, die teils extrem schillernd und grell-leuchtend lackiert sind.

    Kurz, die JDM-Tuning-Community kreiert einzigartige Hingucker für Fans, von denen jedes Fahrzeug ein unverwechselbares Original ist. Aber auch wenn sich die modifizierten Typen bisweilen an Vorbildern aus Filmen wie Fast and Furious, von japanischen Tuning-Garagen oder japanischen Underground-Clubs wie dem berüchtigten „Midnightclub“ orientieren: Um echte JDM-Fahrzeuge handelt es sich im Wortsinn nur, wenn diese ausschließlich für den japanischen Markt homologiert wurden. Toyota GT86, die bei Drifting-Challenges und Time-Attack-Beschleunigungsrennen eingesetzt werden, sind also eigentlich nicht JDM, denn diese Kultcoupés mit klassischem Hinterradantrieb und Boxermotor werden global vermarket.

    Anders sieht es bei Motorsport-Typen aus, die nur im Land der aufgehenden Sonne für Furore sorgen. Dazu zählen aktuell etwa der von Toyota Gazoo Racing für die Super GT Championship entwickelte Hybrid-Rennwagen Toyota GR Sport Prius PHV apr GT oder der TGR Vitz GRMN Rally für die Japanese Rally Championship, aber auch Toyota Vitz und „Aqua“ Modelle in der nationalen Toyota Gazoo Racing Rally Challenge. Außergewöhnliche Motorsportmodelle, die letztlich in der Tradition des allerersten asiatischen Supersportwagens stehen, des legendären Toyota 2000 GT von 1965. Auch dieser Gran Turismo – heute Superstar in der Toyota Collection – war ursprünglich für Rekordfahrten und Racing in Japan konzipiert.

  • Fact 3: JDM steht für eine beispiellose Modellvielfalt
    Mehr geht nicht: Die Modellprogramme japanischer Hersteller für den Heimatmarkt sind so umfangreich, dass der Überblick verloren gehen kann. Toyota entwickelte mehr als 80 Modellreihen – inklusive aller Karosserieversionen und Ausstattungen über 1.000 Typen - die exklusiv für japanische Kunden vorgesehen sind. Hinzu kommt das üppige Portfolio an Toyota Modellreihen, die auch exportiert werden.

    Wie kommt es zu diesem Mega-Modellangebot von JDM-Typen? Nur so können die vielfältigen Wünsche japanischer Käufer erfüllt werden, die teils deutlich differenzierter sind als bei Europäern. Fahrzeuge sind im Inselreich nicht nur Transportmittel, sondern auch modisches Accessoire, Sportgerät, Kultobjekt, mobiles Wohnzimmer, Büroraum oder preiswerte Schlafstätte und Meetingpoint (wie Carsharing-Dienste unlängst ermittelten).

    Funktionen, die weit über die Aufgaben herkömmlicher westlicher Familien-, Firmen- und Freizeitfahrzeuge hinausgehen und die mittels individueller automobiler Konzepte erfüllt werden soll. Außerdem spielte der Import von Automobilen nach Japan aufgrund strenger gesetzlicher Vorgaben und kultureller Tradition lange Zeit keine große Rolle.

    Enthusiasten, die dagegen ein JDM-Fahrzeug nach Europa holen wollen, bietet sich also eine beispiellose süße Qual der Wahl.

  • Fact 4: JDM verkörpert den Mut zu neuen technologischen Lösungen
    Nicht nur Tempel, Zen und Mangas kommen aus Japan. Das rohstoffarme Nippon zählt traditionell zu den führenden Hoch-Technologie-Nationen mit dem Mut, ausgetretene Wege zu verlassen und technisches Neuland zu entdecken. Ein Pioniergeist, der sich bei Toyota auch in allen Automobilen findet. In JDM-Modellen manchmal noch ein wenig mehr als in Exportmodellen, denn der heimische Markt eignet sich perfekt als frühes Testfeld für zuverlässig funktionierende Hightech, die direkt danach den Weltmarkt erobern soll. Schließlich sind japanische Unternehmen und Kunden besonders experimentierfreudig beim Erproben neuer Elektronik und neuer Antriebstechnologien.

    So startete Toyota schon 1992 mit der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Brennstoffenzellenfahrzeugen, die 1996 erstmals in Osaka auf der Straße erprobt wurden (Toyota EVS13) und 2002 als Toyota FCV (auf Basis des Toyota Kluger bzw. Highlander) in ein Leasingprogramm gingen. Heute ist der wasserstoffbetriebene Toyota Mirai der Pionier einer Null-Emissions-Zukunft, der deutsche Autokäufer ebenfalls überzeugt.

    Ähnlich verlief die Entwicklung der Hybridtechnik, in der Toyota eine Vorreiterrolle einnimmt und bis heute für Aufsehen sorgt. Schon 1977 debütierte in Japan der Toyota Sports 800 als Gasturbinen-Hybrid-Versuchsfahrzeug. Der Prius I, der bereits 1995 auf der Tokyo Motor Show debütierte und ab 1997 in Japan verkauft wurde, kam Anfang 2001 auf den deutschen Markt. Trotzdem wurde er damals hierzulande zunächst von Fachleuten immer noch mit Skepsis betrachtet, dabei hatte sich der Prius international längst als zukunftsweisendes Konzept mit Bestsellerpotential erwiesen.

    Auch der Drei-Wege-Katalysator wurde von japanischen Herstellern für bestimmte Märkte frühzeitig eingeführt, bei Toyota bereits zwölf Jahre bevor er in Deutschland gesetzliche Pflicht wurde. Ein Bordcomputer mit Check-Control-System gab es im Corona serienmäßig ab 1973 und im selben Jahr zeigte Toyota Airbags für Fahrer und Beifahrer, die per Radar ausgelöst wurden sowie ein Vierrad-ABS-System. Sicherheitsdetails wie den serienmäßig abblendenden Innenspiegel gab es schon 1967 im Toyota Crown, ab 1992 reinigten sich die Außenspiegel im Toyota Celsior sogar selbsttätig.

    Die Rückfahrkamera wurde im Toyota Soarer 1991 Standard, zu einer Zeit als europäische Luxusliner serienmäßig meist nicht einmal über akustische Parkhelfer verfügten. Ein elektronischer Meilenstein auf dem Weg ins 21. Jahrhundert debütierte 1986 im Toyota Celsior: Das „Electro Multivision Dashboard“ bot Bildschirm, Navigationssystem, TV, Telefon und zahlreiche Informationen via Bordcomputer. So viel Aufbruchsstimmung passte perfekt zum japanischen Spirit, wäre aber für die meisten europäischen Käufer zu viel Avantgarde gewesen. Wer trotzdem erleben wollte wie die Welt morgen bzw. heute fährt, scheute keine Mühen, einen JDM Toyota nach Europa zu importieren.

  • Fact 5: Maßgeschneiderte Motorenkonzepte made in Japan
    Typisch JDM und besonders typisch für Toyota ist auch das vielseitige Angebot bei Antrieben. Hocheffiziente und leistungsstarke Motoren für die Mobilität von heute und morgen sowie jeweils optimal zu den unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten und damit zu den Kundenwünschen passende Antriebsaggregate sind für Toyota essentiell.

    So umfasst das außergewöhnlich große Motorenprogramm parallel Reihen- und V-Sechszylinder, je nach Fahrzeugtyp. Die Luxuslimousine Lexus LS beeindruckt mit einem kultivierten und leistungsstarken V6-Motor während im neuen Kult-Sportwagen Toyota GR Supra ein Reihen-Sechszylinder vehementen Vortrieb und Bestzeiten auf Renn- und Rundstrecken garantiert. Die legendäre, auch vom japanischen Kaiserhaus genutzte Repräsentationslimousine Toyota Century vertraute viele Jahre auf die unaufdringliche Kraft eines mächtigen V12, während der in limitierter Stückzahl gebaute Supersportwagen Lexus LFA einen furios-starken V10 unter der Haube hatte.

    Neben vielseitig einsetzbaren Reihen-Vierzylindern in Volumenmodellen wie Toyota Corolla und dem Hybrid-Pionier Toyota Prius gibt es für den Toyota GT86 im klassischen Sportwagenlayout mit Hinterradantrieb sogar eigens einen drehfreudigen Vierzylinder-Boxermotor zugunsten tiefen Fahrzeug-Schwerpunkts und geringen Gewichts.

    Effiziente und drehmomentstarke Diesel passen perfekt zu Offroad-Ikonen wie Toyota Hilux und Toyota Land Cruiser, dagegen liefert ein kompakter Dreizylinder im coolen City-Flitzer Toyota Aygo viel Fahrspaß.

    Visionäres Fahren ohne Emissionen ist im Wasserstoffauto Toyota Mirai mit Brennstoffzelle möglich, während die vielen Toyota Hybrid-Modelle elektrische Mobilität ohne lästiges Suchen einer Ladestation bieten.

    Und klassische V8-Power? Diese atemberaubende Leistung in luxuriöser Form gibt es natürlich, etwa bei Lexus RC F und Lexus LC - oder im prestigeträchtigsten JDM-Typ, der jüngsten Generation des Toyota Century und dies in Kombination mit einem Elektromotor.

  • Fact 6: Kleine, große Raumriesen made in Japan
    Der anhaltende Trend zum minimalistischen „Tiny House“ in den großen Metropolen beweist es inzwischen weltweit: Es sind nur wenige Quadratmeter notwendig, um Wohlfühl-Wohnungen zu schaffen. Die größten Künstler genial großzügiger Raumkonzepte auf kleiner Grundfläche kommen jedoch traditionell aus Japan. Einem dicht besiedelten Land, in dem jeder zusätzliche Quadratmeter Wohnraum Luxus ist, die Mietpreise astronomische Höhen erreichen und deshalb clevere und modulare Konzepte entwickelt wurden – die auch auf die Automobilwelt übertragen wurden.

    Ultrakurze, unter drei Meter messende Kei-Cars (für die in Metropolgegenden der sonst obligatorische Parkplatz-Nachweis entfällt) sind ebenso JDM-charakteristisch wie kubisch geformte Minivans und Großraumlimousinen für jeden Einsatzzweck. Allesamt coole Mobile, die schon beim Anschauen Spaß machen und jeden Megastau erträglich gestalten. Die von den Japanern zunächst für Kei-Cars mit 2,99 bis 3,39 Meter Länge erfundene One-Box-Karosseriearchitektur ermöglicht eine Raumausnutzung mit in Europa und Amerika bis heute kaum erreichter Effizienz. Zu bewundern ist das im gigantischen JDM-Kleinstwagen-Programm des Toyota Tochterunternehmens Daihatsu oder beim 2011 lancierten Portfolio der Toyota Pixis Familie. Ob Pixis Joy, Mega, Space, Epoch, Van oder Pixis Truck, alle Pixis Zwerge entpuppen sich beim Einsteigen als Raumriesen.

    Ähnliches gilt auch für größere Crossover und Raumgleiter wie Toyota Raum, Commuter, Coaster, Sienna, bB, Voxy, Alphard oder Noah: Schräg-schrille Modellnamen verkünden hier fernöstliche automobile Wohnkultur.

  • Fact 7: Oberklasse-Komfort für Kaiser, Konzernchefs und Taxi-Kunden
    Schon die Namen künden von majestätischen Ambitionen: Crown, Crown Majesta, Crown Royal, Celsior, Century oder auch schlichter Mark X Zio heißen die Toyota Oberklassemodelle, die dem japanischen Kaiserhaus, Ministern oder Wirtschaftslenkern unaufdringliche Repräsentation und raffinierte Komforterlebnisse bieten. Mit Ausnahme früherer Gastspiele des Crown in Amerika und Europa – in der Kölner Toyota Collection sind gleich zwei dieser Luxus-Liner zu bewundern – sind die Toyota Flaggschiffe dem asiatischen Markt vorbehalten.

    Rüschengardinen, weiche Sofasitze mit Plüschkomfort (Leder ist optional verfügbar), Fußstützen für heimeliges Wohlbefinden, opulente Holzintarsien, ein links positionierter Chefplatz für den Chauffeurbetrieb (der Fahrer sitzt in Japan rechts) und viele kleine weitere in der westlichen Welt fremde Komfortaccessoires verdeutlichen: Diese fast geräuschlos dahingleitende Oberklasse fühlt sich eigentlich nur auf Nippons Straßen daheim. Einen Hauch dieses Chauffeur-Erlebnisses können übrigens auch Japan-Touristen erleben, etwa im bis 2017 gebauten Toyota Comfort Taxi oder im neuen Toyota JPN Hybrid-Taxi mit durchdachten Details für Passagiere wie individuell klimatisierbaren Sitzen, vielen Steckdosen oder Ablagen zum kontaktlosen Laden von Smartphones und per LED beleuchteten Gurtschlössern.

  • Fact 8: Die neue Heimat des Sportcoupés
    Ausgerechnet in Europa, der Wiege des Sportwagens, sind bezahlbare klassische Sportcoupés relativ selten geworden. Dagegen bietet Toyota mit den Fahrspaßgaranten Toyota GT86 und GR Supra gleich zwei Coupés mit Kultstatus an. Geradezu überwältigend ist jedoch die Auswahl an Modellen mit sportlicher DNA in Japan, denn dort stehen Coupés seit über 60 Jahren hoch im Kurs.

    Eine Geschichte, die 1957 mit dem verwegenen Concept Car Proto begann und 1962 mit dem markant designten kleinen Publica Sport mit kurzem Radstand von nur zwei Metern Fahrt aufnahm. 1965 stand begehrenswerte Zweisitzer unter dem Namen S 800 Sports endlich in den Schauräumen japanischer Händler. Richtig für Furore sorgte allerdings erst der spektakulär gezeichnete Toyota 2000 GT, der als damals schnellster Samurai Automobilgeschichte schrieb. Zunächst 1965 mit Weltrekorden bei Hochgeschwindigkeitstests in Yatabe bei Tokio, schließlich als globaler Imageträger für die Marke Toyota, zumal der beim Spezialisten Yamaha gefertigte Racer mit einer Auflage von 351 Einheiten rar und gesucht wie ein Ferrari oder Lamborghini war. Trotzdem haben gleich zwei Exemplare des Toyota 2000 GT ihren Weg in die Toyota Collection gefunden.

    Nun zündete Toyota ein Feuerwerk an emotionalen Dynamikern, das auch in Europa für Furore sorgte. Seien es die sportlichen Versionen von Corolla (Coupé Sprinter) und Corona (Coupé RT/Mark II), der Celica, der Supra, der keilförmige MR2, der kompakte Paseo oder Namen, die hierzulande fast nur der JDM-Community bekannt sind. Ob Trueno, Levin, GT AE86, Cynos, Curren, Soarer oder der ebenfalls in der Toyota Collection präsentierte Sera: Bei jedem Namen werden es Sportcoupé-Fans bedauern, dass diese Toyota Typen dem Land der schnellen Shinkansen vorbehalten geblieben sind. Mit wenigen, einzeln exportierten Ausnahmen und diese können Sie mit etwas Glück bei den spontanen monatlichen Fantreffen vor der Toyota Collection entdecken.

  • Fact 9: Das große 4x4 kommt aus Japan
    Nicht Amerika und auch nicht Europa sind die Domäne der Allradler. 4x4-Weltmeister ist Japan, denn die Hersteller im Land der aufgehenden Sonne, bergigen Inseln, tropischen Strände und weißen Wintersportwelten produzieren Allrad-Pkw und Kletterkünstler in maximaler Stückzahl und Vielfalt. Nicht wenige davon bleiben JDM, oder haben Sie schon einmal Toyota Modelle wie Tacoma, Tundra, Mega Cruiser, Harrier, Highlander, Vanguard oder Rush gesichtet?

    Allenfalls der spektakulär designte FJ Cruiser findet durch private Importeure gelegentlich auf deutsche Straßen. Global bekannt sind dafür die Wegbereiter des Offroadbooms, also das Geländewagen-Urgestein Toyota Land Cruiser, der nahezu unzerstörbare 4x4-Pick-up Toyota Hilux, der Vorreiter des Crossover-Kombis Toyota Tercel 4WD, der Toyota RAV4 als Erfinder des modernen SUV oder der Lexus RX als erster Premium-SUV mit Hybridantrieb.

    Fast alle legendären Meilensteine aus der Toyota Allrad-Geschichte können Sie in der Toyota Collection erleben. Und bei den Treffen der Toyota Community gibt es auch immer wieder die eine oder andere JDM-Rarität mit 4x4-Technik näher zu entdecken. Ein Besuch des Public Openings der Toyota Collection lohnt sich immer – gerade für Offroadfans!

  • Fact 10: Die Kunst variabler Fusuma-Konzepte und eleganter Hardtops
    Clevere und platzsparende sowie modulare Raumkonzepte prägen nicht nur die japanische Architektur, sondern auch das Design aller für den Inlandsmarkt bestimmten Fahrzeuge. So wundert es nicht, dass die Idee der praktischen japanischen Fusuma (Schiebetüren) frühzeitig aus der Wohnraumgestaltung auf Automobile für Familien und Freizeit übertragen wurde.

    Bequemer Einstieg und Beladung durch weit öffnende Portale, das sogar in engen Parklücken waren für Japaner schon vor Jahrzehnten selbstverständlich als in Europa noch fast nur Nutzfahrzeuge von diesem durchdachten Türsystem profitierten. Überwiegend von Singles genutzte Cityflitzer wie der Toyota Porte profitierten sogar auf besondere Art davon, in diesen Fällen gab es dann nur auf der Fahrerseite eine Schiebetür. Schließlich birgt das Öffnen einer Tür zur Fahrbahn erhöhte Risiken.

    Auch das traditionelle japanische System der Shōji (Schiebewände) transferierten die Konstrukteure aus der Gebäudearchitektur in Autos als sie vielfach verschiebbare und herausnehmbare Sitze sowie anderes modulares Mobiliar in Kei-Cars, Vans und frühe Crossover implantierten.

    Nicht nur Van-Vorreiter wie das auch in Deutschland vertriebene Toyota Model F oder der Toyota Hiace sowie der aktuelle Toyota Proace Verso verkörpern Fusuma und Shōji, auch JDM-Typen wie Toyota Voxy, Vellfire, Sienna oder bB lassen Petrol Heads denken: Schade, dass es diese schrill-schönen Fahrzeuge hierzulande nicht gibt.

    Neben dieser raffinierten und zugleich nutzwertigen Interieurgestaltung führte die JDM-Kultur auch eine kostspielige, weil auf aufwändige Karosseriearchitektur zum Höhepunkt: Hardtop-Limousinen und -Coupés. Wer den Schick und die Eleganz lichter Karosserien mit rahmenlos verglasten Seitenfenstern liebt und die filigranen, oft kaum wahrnehmbaren B-Säulen – zweitürige Coupés bisweilen sogar gänzlich ohne B-Säule – ebenso schätzt wie teils fast schon schwebend leicht wirkende Hardtop-Dächer, der wird begeistert sein über die Vielfalt des Angebots bei JDM-Modellen.

    Hardtop-Modelle spiegeln die hohe Präzision und Qualität japanischen Karosseriebaus, denn nur so lassen sich laute Windgeräusche an den rahmenlosen Scheiben oder Sicherheitsnachteile durch einen etwaigen Entfall der B-Säule vermeiden. Keine Überraschung, dass viele der über 30 Toyota Modellreihen im Hardtop-Design Kultstatus genießen. Seien es viele der aus der Toyota Collection bekannten, verführerisch schönen Celica Coupés, die barocken Bestseller Cressida und Crown Coupé, aber auch JDM-Spezialitäten wie Soarer, Cynos, Curren oder Windom. Überzeugen Sie sich selbst von der Faszination des Fusuma und cooler Hardtop-Coupés – in der Toyota Collection.


Toyota im Detail entdeckt!

Toyota im Detail entdeckt!

Forever Young

JDM, das sind nach Meinung vieler Mitteleuropäer vor allem abgedrehte wilde Tuning-Typen. Vergessen wird allzu oft, dass das Akronym JDM für Japanese Domestic Market steht, also sämtliche Serien-Fahrzeuge umfasst, die exklusiv für das fernöstliche Land entwickelt wurden. Machen Sie hier den Test und entdecken Sie dann beim nächsten Besuch der Toyota Collection ein spektakuläres JDM-Serienmodell speziell für junge Leute - ein Auto ganz ohne Tuning- oder Racing-Attribute.

Hervorgegangen aus dem 1983 von Toyota lancierten „Young Project“ und dem 1987 präsentierten Concept Car AXV-II sollte dieser kleine, sportive Zweitürer die Young Generation der 1990er Jahre in Japans Megacities begeistern. Aber auch Auftritte als automobiler Star in TV-Serien und Videospielen wie Gran Turismo waren dem 3,86 Meter kurzen Coupé sicher. Was dem futuristisch gehaltenen 2+2-Sitzer nicht nur durch raffinierte Gadgets wie grell glänzenden Metallic-Lackierungen, optionalem Faxgerät oder damals visionären Luftfiltern inklusive fünf verschiedenen Parfümierungsdüften gelang. Der Clou dabei: Das CleanAce genannte Filtersystem neutralisierte den Geruch von damals gesellschaftlich noch nicht verpönten Zigaretten. Bis heute jung gehalten hat sich der Toyota aber vor allem durch sein unverwechselbares Design.

Sie wissen bereits, welcher JDM-Typ gesucht ist? Wenn nicht, raten Sie doch weiter und erzählen Sie anschließend Freunden und Familie, welches nur für Nippon bestimmte Modell mit aufregend niedriger Gürtellinie und großen Glasflächen zu einem Publikumsliebling in der Toyota Collection avanciert ist. Bevor Sie den Star der JDM-Community identifizieren und alle Insider-Kenntnisse über diesen bis 1995 insgesamt in nur rund 16.000 Einheiten gebauten 1,5-Liter-Vierzylinder posten und weitergeben, hier noch ein wichtiger Hinweis zur Exklusivität des Exponats in der Toyota Collection: Nur eine zweistellige Zahl des unter dem internen Typencode EXY10 bekannten Toyota wurde außerhalb Japans zugelassen.

Was aber macht EXY10 zum ultimativen Hingucker? Zum Blickfang, der seit seiner Präsentation auf der Tokyo Motor Show 1989 bis heute nichts an Faszination verloren hat und sogar Supersportwagen die Show stiehlt. Es ist nicht nur das lichte Layout des kleinen Coupés mit weit aufschwingender Heckklappe – ganz aus Glas ohne Rahmen. Ein massives Monocoque ermöglichte den großzügigen Einsatz von Glas, was sich auch in der üppig dimensionierten und fast bis Dach reichenden Frontscheibe spiegelte. Vor allem aber verlieh es dem Toyota im übertragenen Sinne Flügel. Denn den Eindruck der Kanzel eines Jetfighters verdankte der Mini-GT auch den bis ins Dach integrierten seitlichen Scheiben – die Bestandteil nach oben aufschwingender Schmetterlingstüren waren.

Wer jetzt an ein reines Design-Gimmick wie bei Flügeltüren-Sportwagen für Besserverdienende denkt, irrt allerdings. Toyota dachte auch an den praktischen Nutzen, denn die aufwändigen Schmetterlingstüren lassen sich sogar bei sehr beengten Parkplatzverhältnissen zum bequemen Ausstieg öffnen und sie schwingen nicht so unpraktisch hoch wie manche Gullwings, die kaum garagenkompatibel sind. Auffallen ist mit dem im rundlichen Biodesign gestalteten Toyota trotzdem garantiert.

Gleich ob vor der Shopping-Mall, auf dem Parkplatz von Universität und Diskothek oder heute in Klassiker-Ausstellungen wie der Toyota Collection: Der Toyota Sera – ja, er ist es tatsächlich - macht überall eine gute Show. Sogar bei nächtlichen Autobahnfahrten war der 82 kW/110 PS starke Sera früher relativ leicht im Rückspiegel zu identifizieren, denn als eines der ersten Fahrzeuge verfügte der Sera serienmäßig über hell strahlende Projektionsscheinwerfer.

Zum Serienstandard zählte natürlich auch die Rechtslenkung. Nur wenn einer der insgesamt 99 außerhalb Japans eingesetzten Sera Zulassungsstandards anderer Länder genügen musste, erfolgte eine Umrüstung zum Linkslenker. Jetzt werden Sie gewiss herausfinden wollen, auf welcher Seite der Sera aus der Toyota Collection sein Lenkrad trägt!

Kommen Sie einfach zum nächsten Public Opening in die einzigartige Sammlung japanischer Klassiker in Köln-Marsdorf. Dort können Sie den Sera und rund 70 weitere spannende Toyota entdecken - und Ihr Wissen in der Praxis testen oder erweitern.


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