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Toyota Collection

Sports Cars Day am Samstag, 2. Juni!

Public Opening - Pulsbeschleuniger der Extra-Klasse

Sie wollen mit einem breiten Grinsen im Gesicht ins erste Juni-Wochenende starten? Dann dürfen Sie den Sports Cars Day in der Toyota Collection auf keinen Fall verpassen! Coole Coupés, kultige Cabriolets und aufregende Racer für schnelle Rundenzeiten fahren am kommenden Samstag an die Startlinie, wenn sich die japanische Sportwagen Community von 10 bis 14 Uhr in der Toyota Collection trifft. Der Eintritt ist wie immer frei.

Für die Fans schneller Samurai wird es eine Sportschau der Superlative: Neben fast allen Meilensteinen aus der über 60-jährigen Toyota Sportwagentradition treffen sich exklusiv an diesem Thementag gleich mehrere hochkarätige Raritäten, deren Anblick erst ungläubiges Staunen bewirkt, bevor die Daumen hochgehen.

Da ist zunächst einmal der 3,14 Meter kurze Kraftzwerg Toyota iQ Cup Car mit Kompressor aus dem Jahr 2012, dem die Spezialisten der Toyota Motorsport GmbH (TMG) in Köln-Marsdorf eine Leistungssteigerung um fast 50 Prozent gegenüber dem Serienmodell spendierten. Nunmehr satte 104 kW/140 PS genügten in dem Leichtgewicht für große Gefühle – als Toyota iQ GRMN kam er später in Kleinserie von 100 Fahrzeugen auf den japanischen Markt.

Ebnfalls nur am Sports Cars Day zu bewundern ist Japans schnellste Luxuslimousine, der TMG Sports 650 auf Basis des Lexus LS. Mächtige Kotflügelverbreiterungen und große Spoiler geben erste Hinweise darauf, dass dieser 2012 entwickelte viertürige Supersportwagen noch mehr Leistung zu bieten hat als das ohnehin schon souveräne Flaggschiff der Nobelmarke Lexus. Tatsächlich setzt der von TMG nachgeschärfte 5,0-Liter-V8 478 kW/650 PS frei, die bis zur Vmax von 320 km/h brachialen Vortrieb garantieren.

Der Startschuss für alle sportlichen Lexus Modelle fiel Ende 2007 mit dem 270 km/h schnellen Lexus IS F, benannt nach dem Fuji Speedway am Fuße des Heiligen Bergs in Japan. Trotz spektakulärer Leistungsentfaltung transportiert der auch im Rundstrecken-Rennsport erfolgreiche IS F traditionelle Lexus Werte: überragende Qualität, aktive Sicherheit und hohe Fahrkultur. Ein direkter Vorbote dieser bis dahin schärfsten asiatischen Serienlimousine war ein Lexus IS430 mit 224 kW/305 PS starkem V8, der vom Toyota Team Europe (TTE) aufgebaut wurde. Noch nie gehört? Dann kommen Sie zum Sports Cars Day, denn dort gibt dieser von Power strotzende Prototyp einen exklusiven Auftritt.

Hochspannung garantiert gilt für jeden der raren Auftritte des Lexus LFA. Dieser ab 2010 nach allen Regeln der Leichtbaukunst in limitierter Kleinserie gefertigte High-Perfomance-Sportwagen mit bärenstarkem V10 weckt bei seinen Bewunderern bereits im Stand rasendes Verlangen aus. Glauben Sie nicht? Dann überzeugen Sie sich selbst, denn der bei vollem Leistungsabruf auf fulminante 325 km/h sprintende Lexus LFA präsentiert sich exklusiv am 2. Juni in der Toyota Collection.

Höher schlagen lassen die Herzen aller Sportwagen-Begeisterten aber auch das Zusammentreffen der verschiedenen Toyota Communities bei einem frühsommerlichen Community SportsCars Parking direkt vor der Ausstellungshalle der Toyota Collection. Gefeiert werden Sportwagentugenden in bester Toyota Tradition: Ist es heute der leichte und agile Toyota GT86 mit klassischem Hinterradantrieb, der puristischen Fahrspaß zu bezahlbaren Konditionen bietet, brachte zuvor das unwiderstehlich gezeichnete Sportcoupé Toyota Celica über drei Jahrzehnte lang Emotionen in Großserie. Keil war Kult galt ab 1984 für den Toyota MR2 mit luftigem Targadach, bevor er 1999 das Roadsterfieber neu aufgeladen hat. Als Kampfansage gegen westliche Supersportwagen feierten die Medien den 1982 lancierten Toyota Supra, während die kompakten Corolla Coupés – besonders als kultige AE86 – süchtig nach schnellen Kurven machten.

Nicht zu vergessen all die vielen anderen Toyota Coupés, Cabrios und Rennwagen, die den Spaß nie zu kurz kommen lassen und deren Faszination in der Toyota Collection lebendig wird. Dabei auch wieder Nippons schärfstes Schwert, der erstmals 1965 gezeigte Toyota 2000 GT. Auf Japans ersten Supersportwagen vertraute sogar Geheimagent James Bond. Aber auch Rallye- und Rundstreckenchampions lassen ihren Kampfgeist spüren und der Toyota Sera öffnet seine Flügeltüren.

Einsteigen ist übrigens erlaubt in den meisten Fahrzeugen der Toyota Collection. Auch diese hautnahe Erfahrung ist typisch für Toyota. Ebenso wie die unkomplizierte Anreise. Denn auch für alle Besucher, die mit einem Pkw anreisen, gibt es genügend Parkplätze direkt vor dem Eingang zur Toyota Collection.


Toyota 2000 GT mit Rosenholz

Toyota Collection:

Toyota im Detail entdeckt! Auf Rosenholz gebettet

Wissen ist Macht, lautet ein geflügeltes Wort. Ein Credo, das sich besonders Besserwisser zu Eigen machen, die vergessen, dass Wissen vor allem Spaß machen soll. Wie viel Freude frische Kenntnisse selbst erfahrenen Toyota-Fans vermitteln können, erleben Sie, wenn Sie beim nächsten Besuch der Toyota Collection Ihre Favoriten und Lieblinge einmal ganz genau in Augenschein nehmen. Denn manches Detail erzählt eine überraschend spannende Geschichte - so wie das hier gezeigte klein- und feinporige Interieurmaterial mit einer aufregenden Maserung in geflammter Optik.

Benannt ist das Oberflächenmaterial nach der in Lyrik und Prosa am meisten verherrlichten Blume, die sich zudem im Wappen vieler Adels- und Königshäuser findet. Richtig, es geht um die Rose. Und wie die Blume schmückt das nach ihr benannte edle Material der botanischen Gattung Dalbergia bevorzugt die Armaturen, Lenkräder und Interieurabdeckungen nobler Fahrzeuge feinster Herkunft. Statt profaner Kunststoffe oder Textilien wird in diesen Automobilen erlesenes Leder verarbeitet – gerne in Verbindung mit kostbarem Rosenholz.

Schauen Sie sich dieses sehr harte, dabei dichte und auch spröde Holz genau an, vielleicht können Sie es sogar fühlen. Vorausgesetzt Sie wissen bereits, in welchem exklusiven Toyota es verarbeitet wurde. Ein aufwändiges Verfahren ist dafür notwendig, denn die hohe Härte des Holzes und seine Struktur machen die Bearbeitung zu einem mühevollen Prozess. Passend zu diesem weitgehend in Handarbeit gebauten zweitürigen Toyota, für den auch ein konkurrenzloser technischer Aufwand betrieben wurde. So arbeitete unter der fast endlos langen Motorhaube ein 2,0-Liter-Reihen-Sechszylinder mit doppelten obenliegenden Nockenwellen – Mitte der 1960er Jahre weltweit einzigartig.

Rosenholz lässt sich sehr gut polieren mit dem Ergebnis eines tiefen Glanzes. Dadurch kommt die dekorative Gestaltung der reich instrumentierten Armaturentafel und das für einen Sportwagen überraschend große Lenkrad in dem gesuchten Gran Turismo von Toyota besonders eindrucksvoll zur Geltung.

Auch die gelbliche Grundfarbe des Holzes mit seiner rosa Tönung sowie die dunkelroten, teils fast rotbraunen Streifen und Partien des Rosenholzes glänzen und schimmern wie ein Schmuckstück. Tatsächlich ist Rosenholz heute ein geschütztes Holz und rares Juwel, das nur in sehr kleinen Mengen in den Handel kommt. Bevorzugt Luxus-Automobile englischer Provenienz und sehr kostbare Möbel werden damit ausgestattet. Und der erste japanische Supersportwagen, auf dessen Dienste Geheimagent James Bond vertraute.

Ein aufregend geformter Leistungsträger, dessen Anblick bei den meisten Männern und Frauen Herzklopfen bewirkte und der den schnellen westlichen Auto-Adel nicht als Speed-Symbol übertrumpfen, sondern viel mehr mit technischen Delikatessen und futuristischen Innovationen deklassieren sollte. Tatsächlich avancierte der Toyota 2000 GT – sicher haben Sie den Typ längst erkannt – mit dem damals drehfreudigsten Zweiliter-Sechszylindermotor zu einem technischen Fixsternen in der Sportwagenwelt. Diesen von Saturo Nozaki in vollendeter Schönheit gezeichneten Sportwages können Sie in der Toyota Collection bewundern – und dabei Ihr Wissen über das Rosenholz weitergeben.


Toyota Supra (MA70)

Neu im Club der H-Kennzeichen-Klassiker:
Toyota Supra (MA70)

Für ein Leben auf der Überholspur

Was für ein Jahrgang! Vor 30 Jahren fuhren so viele Supersportler wie nie zuvor an den Start und dennoch gelang es einem Toyota besonders großes Verlangen bei allen Autofans zu wecken. Mit einer geballten Portion Turbo-Technik, kantigen Konturen und aufblendenden Klappscheinwerfern setzte sich der Toyota Supra (MA70) in Szene – und mit 173 kW/235 PS zeigte der Dampfhammer beim Ampelduell sogar manchem Maranello-Boliden den Heckflügel! Jetzt ist der Neue von damals Oldtimer und H-Kennzeichen-Kandidat. Vor allem ist der Supra einer der schnellsten Stars in der Toyota Collection: Einsteigen erlaubt!

Klassische Sportwagen faszinieren alle, ganz besonders, wenn sie bei Oldtimer-Meetings schon im Stand davon zu stürmen scheinen. So wie die 1,31 Meter flache Flunder Toyota Supra mit ihrer messerscharf gezeichneten Front. Entsprechend begehrt sind H-Kennzeichen für die rassigen Racer, jenes Signet, das rollendes historisches Kulturgut auszeichnet. Erteilt wird das Oldtimerkennzeichen seit genau zwei Jahrzehnten für Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, sich aber auch im technisch einwandfreien, möglichst originalen Zustand befinden.

„Die Faust im Nacken“ oder „Japans schnellste Stürmer“ kommentierten die Medien den Toyota Supra (MA70), der seine Europapremiere 1986 auf dem Genfer Salon feierte und in den beiden Folgejahren durch Facelifts mit Turboaufladung und dreiteiligem Heckspoiler weiter aufgerüstet wurde. Leistung bis zum Anschlag und auf Straße wie Strecke eine Macht, so präsentierte sich der Toyota Supra Turbo schließlich, denn den Sprintwert von 6,3 Sekunden für das Passieren der 100-km/h-Marke konnte damals kein unmittelbarer Konkurrent unterbieten.

Großen Sport verkörperte auch die Vmax von 245 km/h, die zum Leben auf der Überholspur verführte. In den USA warb Toyota sogar für ein „Life in the fast Lane“ mit dem Sportcoupé. Was allerdings keinesfalls als Aufforderung zum Rasen zu verstehen war! Denn Siege in Serie sammelte der Supra vor allem auf Rennstrecken. Auf der Straße hingegen hielt der Toyota Supra die Wettbewerber durch seine Talente als reinrassiger Gran Turismo für große Reisen auf Distanz. Während der 3,0-Liter-Sechszylinder seine Kraft grundsätzlich sanft und souverän entfaltete – die Dampfhammer-Gewalt erfolgte nur gezielt auf Abruf - und optional sogar mit einer sanft schaltenden Viergang-Automatik kombiniert werden konnte, überraschte die Kanzel des Coupés durch viel Platz für die Besatzung und eine komplette Komfortausstattung, wie sie sonst in Luxuslimousinen zu finden war. Aber auch die meisten Luxusliner konnte der sportliche Toyota noch toppen: Spendierte der Supra doch seinen Passagieren ein aufpreisfreies All-Inclusive-Package mit fast allen damals denkbaren elektronischen Helfern. Dazu zählte die raffinierte Geschwindigkeitsregelanlage ebenso wie der vielfach elektrisch verstellbare Fahrersitz inklusive Lenden- und Lordosestütze.

Schnelle Autos brauchen starke Bremsen: Mit seiner innenbelüfteten Vierrad-Scheibenbremsanlage inklusive ABS verfügte der Supra über Stopper, die sich vorbildlich in den Asphalt verbissen. Aber auch, wenn es nicht um Bestwerte ging, sollte der Toyota die beste Figur machen. Deshalb gab es ihn von Beginn an auch mit herausnehmbarem Dachmittelteil, in Deutschland war das sogenannte T-Roof für Frischluftfans sogar serienmäßig.

Sie wollen dieses unvergleichliche Oben-Ohne-Gefühl einmal hautnah erleben? Dann kommen Sie in die Toyota Collection. Hier können Sie nicht nur den Supra kennenlernen, sondern auch in andere legendäre Toyota Sportwagen einsteigen, die mit kinderleicht zu handhabenden T-Dächern faszinieren.


Peter Diehl

Interview mit Peter Diehl:

Den Dieben die Arbeit erschweren

Oldtimersaison ist Diebstahlsaison. Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Diebstähle zu. Über präventive Maßnahmen sprachen wir mit Peter Diehl, dem Oldtimerexperten der Toyota Classic Insurance, einer exklusiven Leistung der Oldtimerversicherung autosan CLASSIC.

Gibt es besonders diebstahlgefährdete Fahrzeuge?
Das Diebstahlrisiko beschränkt sich nicht auf einzelne Fahrzeugarten, Marken oder Baureihen, zumal das Interesse der Diebe nicht nur Komplettfahrzeugen gilt. Einige der Langfinger haben sich darauf spezialisiert, Fahrzeuge zu zerlegen und die gewonnenen Ersatzteile über das Internet zu verkaufen. Die Chance, einen gestohlenen Oldtimer wieder aufzufinden, ist in diesem Fall gleich null.

Welche Präventionsmaßnahmen empfehlen Sie?
Stets geht es darum, den Dieben die Arbeit zu erschweren. Diese Maßnahmen erfordern quasi keinen Aufwand und sollten auch im vermeintlich sicheren Umfeld einer Oldtimerveranstaltung selbstverständlich sein: Zündschlüssel abziehen, Fahrzeug abschließen, nicht im hintersten Winkel eines unübersichtlichen Parkplatzes und nachts nicht im Freien parken.

Welche weiteren, einfach umzusetzenden Empfehlungen gibt es?
Bei Fahrzeugen mit Ottomotor und rotierender Zündverteilung, also bei der Mehrheit der historischen Pkw, bietet sich das Abziehen des Verteilerfingers an. Diese simple Maßnahme scheint mir zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten zu sein. Selbst wenn der Diebstahl geplant ist und die Diebe einen passenden Verteilerfinger mitgebracht haben, erfordert dessen Einbau einen gewissen, auch zeitlichen Aufwand.
Bei den genannten Fahrzeugen einfach umzusetzen ist auch der Einbau eines den Stromkreis unterbrechenden Schalters in das Kabel zwischen Zündschloss und Zündspule, jeweils Klemme 15. Hierfür kann der unauffällige Originalschalter einer nicht vorhandenen Option genutzt werden, zum Beispiel Nebelscheinwerfer oder Sitzheizung. Die tatsächliche Funktion dieses Schalters kennt nur der Besitzer.

Kommen wir zu Maßnahmen, die einen höheren Aufwand erfordern.
Hier empfehle ich den Einbau eines Batteriehauptschalters, der zudem Schutz vor schleichender Entladung und Kurzschluss bietet. Um das Fahrzeug nicht zu verbasteln, sollte der Einbau reversibel geschehen, also den spurlosen Rückbau ermöglichen. Mein Tipp: Ein Halteblech anfertigen und vorhandene Verschraubungen nutzen, die Bohrmaschine in der Schublade lassen und das originale, noch intakte Batterieminuskabel nicht wegwerfen. Präventive Wirkung besitzt ein Batteriehauptschalter aber nur dann, wenn sein Knebel abgezogen und mitgenommen wird.

Parkt der Oldtimer ausnahmsweise nachts im Freien, wirkt eine Lenkrad- und/oder Parkkralle bereits abschreckend. Der höhere Aufwand besteht darin, die Krallen bei Fahrten mitzunehmen und am abgestellten Fahrzeug anzulegen. Selbstverständlich schrecken die Krallen auch in der heimischen Garage während längerer Standzeiten ab. Im Idealfall ist die Lenkradkralle so geformt, dass sie auch den ggf. vorhandenen Fahrerairbag vor Diebstahl schützt.

Was tun, wenn der Oldtimer trotz aller Prävention gestohlen wurde?
In diesem Fall geht es um Schnelligkeit. Man sollte also in relativ kurzem Intervall nach seinem Oldtimer sehen, mindestens einmal am Tag, um ggf. der Polizei die zeitnahe Fahndung zu ermöglichen.

Ungemein hilfreich ist ein unauffällig positioniertes Trackingmodul, das die Ortung des gestohlenen Fahrzeugs ermöglicht. Wer auf den Ladezustand der enthaltenen Batterie und auf das Guthaben der GSM-Karte achtet, macht beim Thema Tracking alles richtig.

Wir empfehlen die Nutzung eines solchen Moduls, denn ist der Diebstahl geplant, wird der Oldtimer häufig auf ein Transportfahrzeug verladen. Sämtliche zuvor genannten Maßnahmen sind dann hinfällig. An ihrem Zielort haben die Diebe alle Zeit der Welt, beispielsweise um eine Parkkralle zu entfernen.

zur Person
Peter Diehl, Kfz-Elektromechaniker und Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik, ist Referent für historische Fahrzeuge der Oldtimerversicherung autosan CLASSIC. Er ist u. a. Mitglied im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag, in der Schweiz Prüfungsexperte der Weiterbildung zum „Fahrzeugrestaurator mit eidgenössischem Fachausweis“ und Fahrzeugpass-Prüfer der Oldtimer-Weltorganisation FIVA.


Na Logo

Na Logo!

Geflügelte Boten starker Gefühle

Automarken erkennen macht Spaß und auch das Erraten von Fahrleistungen oder Superlativen faszinierender Modelle gehört zu allen automobilen Fachsimpeleien, ganz besonders mit Freunden und Familie. Aber sind Sie auch ein echter Experte, wenn es um Toyota und Lexus geht? Finden Sie es heraus und testen Sie Ihre Kenntnisse gleich hier – damit Sie beim nächsten Expertengespräch mit spannenden Fakten auf die Pole Position sprinten.

Legendäre Modelle mit individuellem Logo, das ist typisch für Toyota. Verbirgt sich doch hinter jedem großen Erfolg eine spannende Geschichte, die sich bei Toyota sogar im Logo spiegelt. Echte Fakten, die Sie Ihren Freunden verraten können, wenn Sie demnächst wieder einmal gemeinsam die Toyota Collection besuchen. Natürlich können Sie damit auch gegenüber allen Besserwissern brillieren!

Hier das perfekte Logo für ein cooles Duell mit allen Besserwissern: Dieses kleine Kunstwerk in filigranen japanischen Formen schmückt ein weltweit erfolgreiches Kultmodell. Vielleicht ist das der Grund für die vielen Mythen und Legenden, die sich um das vermeintlich kriegerische und konsequent aggressive Logo ranken. Ein räuberisches Drachenboot aus uralten Wikingerzeiten sei hier zu sehen, meinen sogar manche Fahrer des sportlichen Zweitürers, der das Logo tatsächlich wie eine Galionsfigur auf seinem Grill oder der langgestreckten Motorhaube trägt. Zumindest die leistungsstarken Typen der in sieben Generationen gebauten Modellreihen könnten es in Temperament und Ausdauer mit den schnellen Drachenbooten der Nordmänner aufnehmen, heißt es.

Gewiss, sechs gewonnene Rallye-Weltmeisterschaften – darunter viermal die Fahrerwertung – belegen den Kampfgeist und das hitzige Temperament der extrem schnellen sowie zuverlässigen Toyota Coupés. Hochleistungsathleten, die das Motorsport- Image der Marke nachhaltig prägten, während die Straßenversionen bei aller Emotionalität und Begehrlichkeit Toyota-typisch auch die Vernunft bedienten: Platz für vier und ein reisetauglicher Kofferraum waren die Basis für einen Multi-Millionenerfolg dieses Sportcoupés.

Aber ein Logo mit Wikingerboot wäre diesem Welterfolg nicht gerecht geworden. Toyota setzte vielmehr auf die Magie des Schwans. Jenes anmutigen Wesens, das perfekte Schönheit verkörpert und die menschliche Fantasie beflügelt hat wie kaum ein anderer Vogel. Dazu zählt die in Literatur und Kunst bewunderte lebenslange Treue der Schwäne gegenüber ihrem Partner und die Stärke der eleganten sowie graziösen Tiere, wenn es um die Verteidigung von Familie und Revier geht. Genau das richtige Wappentier für ein formvollendetes Sportcoupé, dessen Modellnamen sich vom spanischen Wort für „überirdisch, himmlisch“ ableitet und das im Jahr 1970 als erster Toyota Emotionen in Großserie brachte.

Gezeichnet war das grazile Hardtop-Coupé mit langer Haube und in erster Generation mit dezentem Hüftschwung im Stil muskulöser amerikanischer Pony Cars. Unter den aufregenden Formen verbarg der bezahlbare Familiensportler im Zeichen des Schwans robuste Großserientechnik für unbedingte Zuverlässigkeit. Wem die Basismotorisierung mit anfänglich bescheidenen 58 kW/79 PS nicht genügte, konnte das Symbol des Schwans um ein GT-Logo und zusätzliche PS ergänzen. Damit avancierte der bald auch als praktisches Kombicoupé lieferbare Sportler zum Reviermarkierer – Voraussetzung auch für den endgültigen Durchbruch in Deutschland.

Haben Sie diesen himmlisch schönen Toyota erkannt? Gewiss, denn der Schwan kennzeichnet die Celica, jene verführerisch gut aussehenden Coupés und Cabriolets, die weltweit zu bezahlbaren Objekten der Begierde wurden. Schon der Anblick dieser auf aktiven Fahrspaß ausgelegten Kultmodelle weckt Emotionen, zu erleben in der Toyota Collection. Dort können Sie Celica verschiedenster Generationen sehen, aber auch fühlen. Denn Look & Feel durch Einsteigen in die Kultcoupés gehört bei Toyota dazu. Nicht vergessen: Überraschen Sie Ihre Familie und Freunde mit der wahren Geschichte des mythischen Celica-Logos.

Celica Logo





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