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Toyota Collection: Public Opening am Samstag, 4. Januar 2020!

Toyota Collection: Jahresauftakt am Samstag, 4. Januar 2020!

Public Opening – Happy New Year mit einem Family Day

Das neue Jahr ist erst vier Tage alt und die Weihnachtsferien gehen in ihr finales Wochenende. Wo können kleine und große Toyota Fans jetzt richtig viel erleben? Beim Jahresauftakt-Opening der Toyota Collection in Köln-Marsdorf! Hier wird am Samstag, 4. Januar von 10 bis 14 Uhr ein Family Day gefeiert, mit allem, was dazu gehört: Viel Fun bei einem Foto-Wettbewerb, spannende neue Ausstellungshighlights und gute Gespräche mit der Toyota Community bei leckeren Snacks. Der Eintritt in die Toyota Collection ist wie immer frei.

So fängt das neue Jahr aufs Beste an: Eine Foto-Competition unter dem Motto „Setzt die Toyota Collection in Szene“ garantiert Spaß für die ganze Familie. Was potenzielle Siegerfotos ausmacht? Sie zeigen die Toyota Collection und die automobilen Stars einmal aus neuer, ungewöhnlicher Perspektive. Lassen Sie ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf. Ganz nach dem legendären Toyota Slogan: Nichts ist unmöglich! Die besten Bilder werden natürlich preisgekrönt. Übrigens können dabei nicht nur vertraute Ausstellungsfahrzeuge fotografisch neu in Szene gesetzt werden, es gibt zum Jahresauftakt auch ganz neue Stars in der Toyota Collection zu bewundern.

So lässt sich der Sommer schon im Januar einfangen, wenn der Sonnenkönig des Genfer Automobilsalons 2013 ein Motiv der Foto-Competition wird. Gemeint ist das Toyota FT86-Concept, das vor sechs Jahren demonstrierte, wie eine Cabriolet-Version des erfolgreichen Sportcoupés Toyota GT86 aussehen könnte. Eine elegante 2+2-sitzige Studie mit elektrisch betätigtem Verdeck, die damals von Presse und Publikum gefeiert wurde, aber nur ein schöner Traum blieb. Jetzt aber gibt es diesen formvollendeten Open-Air-Sportler hautnah und exklusiv in Deutschlands größter Toyota Sammlung zu bewundern. Oder finden Sie royale Automobile faszinierender?

Dann dürfen Sie den Toyota Century nicht verpassen, der als erste asiatische Luxuslimousine mit einem majestätischen V12-Zylinder ausgestattet wurde und der sich als Repräsentationslimousine des japanischen Kaiserhauses einen einzigartigen Nimbus erwarb. Gerade im Jahr 2019 hatte der Toyota Century aktueller Generation anlässlich der Thronbesteigung von Kaiser Naruhito gleich mehrere glanzvolle TV-Auftritte. Kunstvoll in Handarbeit gefertigt verbindet dieser Toyota wie kein anderes Automobil seit Jahrhunderten gepflegte japanische Traditionen mit innovativer Technik. Nur wenige Exemplare des ausschließlich auf dem Heimatmarkt verkauften Toyota Century sind außerhalb Japans zu bestaunen – eins davon ab sofort in der Kölner Toyota Collection.

Große Emotionen wecken kann auch ein anderer JDM-Toyota, der in Europa nicht verkauft wurde, und vorübergehend als außergewöhnlicher Gast in der Toyota Collection zu bewundern ist: Ein über 30 Jahre altes Toyota Trueno Sportcoupé AE86 zeigt, was wahre Liebe möglich macht. Mit diesem zuverlässigen Oldtimer reiste ein junger Mann aus Malaysia auf abenteuerlichen Wegen über 30.000 Kilometer durch 25 Länder nach Deutschland, um in Duisburg seine Braut zur Hochzeit abzuholen. Zu entdecken gibt es das Kultcoupé mit klassischem Hinterradantrieb und kecken Klappscheinwerfern jetzt in der einzigartigen Toyota Collection, aber nur solange bis die Hochzeitsreise des Brautpaars im Trueno AE86 beginnt.

Natürlich laden auch die anderen 75 klassischen Toyota Sportwagen, Kleinwagen, Offroader, Vans, Familien-Kombis oder Rennwagen aus sechs Jahrzehnten zum Entdecken und für Fotoshootings ein. Das alles ohne störende Absperrungen, denn als interaktive Ausstellung lässt sich die Toyota Collection hautnah erleben. Wer einen Überblick über alle Höhepunkte der Sammlung erhalten möchte, kann das Angebot der Guided Tours nutzen. Mehrmals beim Public Opening starten diese kostenfreien Rundgänge durch die Ausstellung und vermitteln alle Hintergrundinfos.

Auch die Toyota Community freut sich auf den ersten Samstag im Januar und damit die erste Gelegenheit im Jahr 2020 zu lockeren Benzingesprächen über alles was war und über die spannenden Events, die kommen. Also etwa die gute besuchte weihnachtliche Fanbörse in der Toyota Collection im Dezember, bei der die Community rare Toyota Sammlerstücke und Teile zum Tauschen und Staunen mitbrachte und Familien und Fans viel Spaß beim gemeinsamen Plätzchendekorieren hatten. Natürlich durfte auch der Besuch des Weihnachtsmanns nicht fehlen und Aktionen für die Kleinen wie das lustige Kinderschminken. Bei Kaffee und heißen Waffeln oder Hot Dogs und anderen Snacks von einem Cateringdienst lassen sich beim Jahresauftakt-Opening diese Ereignisse noch einmal Revue passieren – und Vorfreude auf die kommenden Events ist ebenfalls garantiert.


Bereits das Public Opening der Toyota Collection am Samstag, 01. Februar 2020 verspricht viele spannende Erfahrungen und vielleicht auch neue Einblicke: Ein Techniktag vermittelt alles über Technologiesprünge bei Modellwechseln, frühe Ausflüge in alternative Antriebe oder moderne Wasserstoff-Technik. Aber auch die klassischen Toyota Modelle stehen im Mittelpunkt dieses Techniktags. So gibt es mehrere Experten-Fragerunden zu Restauration, Technik und Zulassung und von Young- und Oldtimern.

Die Winterzeit ist da und dennoch wird gewiss der eine oder andere Fan zum Jahresauftakt am 4. Januar ein außergewöhnliches, seltenes oder einfach nur schönes Fahrzeug mitbringen und direkt vor den Toren der Toyota Collection vorstellen. Der Beifall und die Bewunderung der Community werden ihm sicher sein. Eine limitierte kleine Anzahl besonderer Liebhaberfahrzeuge kann bei jedem Public Opening der Toyota Collection auch zentral in der Ausstellungshalle präsentiert werden. Interessierte sollten sich frühzeitig melden und ihren Klassiker kurz vorstellen.

Das Jahr 2020 hat gerade erst begonnen, noch ist es also nicht zu spät für den Toyota Kalender als perfekten Begleiter durch die kommenden zwölf Monate. Sichern Sie sich beim Public Opening doch gleich ein Exemplar des exklusiven Wandkalenders der Toyota Collection. Jeden Monat steht ein anderes automobiles Highlight der Fahrzeugsammlung im Fokus der großformatigen Bildinszenierungen.


Fünf Geheimnisse des Toyota Century: So fährt das japanische Kaiserhaus

Wissen zum Weitergeben!

Fünf Geheimnisse des Toyota Century: So fährt das japanische Kaiserhaus

Am 4. Januar 2020 feiert die Toyota Collection den Jahresauftakt mit einem Public Opening und einem majestätischen Toyota Century als neu eingetroffenem automobilem Superstar. Nicht nur in Nordamerika, auch in anderen Ländern wird der 4. Januar seit langem als National Trivia Day begangen, als Tag des trivialen Wissens also. Klar, dass die Toyota Collection da mithält und Ihnen hier eine ganze Reihe spannender, informativer oder einfach nur amüsanter Fakten liefert, mit denen Sie Freunde, Familie und alle Toyota Fans begeistern können.

Überraschende Fun Facts über den Toyota Century, die perfekt geeignet sind zum Posten und für den unterhaltsamen Smalltalk. Und beim nächsten Besuch in der Toyota Collection können Sie die Fun Facts persönlich gegenchecken, denn dort lässt sich ein Toyota Century in seiner ganzen Pracht bewundern.

Japan, das ist ein Land, in dem Tradition und zukunftsweisende Trends harmonieren, jahrhundertealte Bräuche die Moderne beeinflussen und sogar den Boden für bahnbrechend-visionäre Entwicklungen bereiten. Genau dieser einzigartige Lebensstil des Landes der aufgehenden Sonne spiegelt sich auch in der Automobilkultur, die bereits mehr als 300 außergewöhnliche Modellreihen hervorgebracht hat, die speziell für den Heimatmarkt entwickelt wurden. Allen voran gleich mehrere Toyota Baureihen, deren Namen von majestätischen Ambitionen künden, wie Crown Majesta, Crown Royal, Celsior – und der Toyota Century als repräsentative Flaggschifflimousine mit raffinierten Komfortdetails für die chauffierten Passagiere.

Äußerlich in unaufdringlicher Eleganz gezeichnet, dient der Century den wichtigsten Wirtschaftslenkern und Ministern als mobiles Büro und mit maßgeschneiderten Spezialkarosserien dem japanischen Kaiserhaus als Staatskarosse. Obwohl der Toyota Century als derzeit wichtigstes Fahrzeug des Tenno, wie der Kaiser in Japan genannt wird, in den Medien Präsenz zeigt, hat er sich manche Geheimnisse bewahrt.

Hier die Top Five der Fun Facts über den Toyota Century.

Fact 1: Century, dieser Modellname bedeutet „Jahrhundert“. Aber welches Jahrhundert-Ereignis würdigt der Toyota Century?
Es war der 100. Geburtstag von Sakichi Toyoda (1867-1930), also des Unternehmensgründers von Toyota, an den der 1967 vorgestellte Century (englisch für „Jahrhundert“) erinnerte. Aber auch der auf Januar 1968 fallende 100. Jahrestag der japanischen Meiji-Epoche unter Kaiser Mutsuhito ließ sich mit dieser Repräsentationslimousine würdigen, die bis heute nach den Regeln traditioneller japanischer Handwerkskünste gebaut wird.

Mit 5,12 Meter Länge und einem damals gigantisch wirkenden Radstand von 2,86 Meter sowie dem zweiten japanischen Achtzylindermotor stieß bereits der erste Century von 1967 in eine elitäre Fahrzeugklasse vor, die damals den ranghöchsten Politikern, Konzernlenkern und dem Kaiserhaus vorbehalten blieb. Auf einen Vertrieb außerhalb Japans verzichtete Toyota übrigens bewusst, denn so konnten sich die Konstrukteure des Century ganz auf das konzentrieren, was dem Toyota Flaggschiff am Ende eine Alleinstellung im automobilen Oberhaus sicherte: Die Pflege typisch japanischer Traditionen. Dazu zählen im Century auch Details wie die an Fusuma (als Raumtrenner verwendete Schiebeschirme in japanischen Häusern) erinnernden Gardinen für die chauffierten Gäste, die alle Passanten rätseln lassen sollen, welche Prominenz gerade durch die Straßenschluchten von Tokio gefahren wird.

Fact 2: Majestätischer und repräsentativer als der vom japanischen Kaiserhaus genutzte Toyota Century fährt keine andere japanische Luxuslimousine vor. Welcher kraftvolle und zugleich geräuscharme Antrieb garantierte dem Century seit Einführung der zweiten Modellgeneration eine Alleinstellung unter allen asiatischen Prestigelimousinen?
Es ist der monumentale Zwölfzylinder, der ab 1997 unter der langen Haube des Century (Typ G50) arbeitete. Mit diesem Motor glitt die zweite Generation des Toyota Century in eine noch höhere Sphäre weit oberhalb aller anderen asiatischen Premiummodelle. Mit dem allerersten in Serie gebauten japanischen 5,0-Liter-V12 katapultierte sich der Century an die Spitze der weltweiten Prestigeliga, die bis dahin von maßgefertigten englischen und deutschen Manufakturmodellen bestimmt wurde.
Nicht prunkreicher Protz, sondern vollendeter Komfort und handwerkliche Qualität in Perfektion waren die neue Messlatte, die der Century in der Repräsentationsklasse setzte. So begnügte sich die V12-Maschine mit 206 kW/280 PS maximaler Leistung und entsprach damit der bescheidenen Leistungsobergrenze, die sich alle japanischen Hersteller bei der Motorenstärke setzten.

Wichtiger war den Entwicklern des Century die Art und Weise der Kraftentfaltung des V12, die im Zusammenspiel mit einer sanft schaltenden Viergang-Automatik – ab 2005 gab es auch eine effizientere Sechsgang-Automatik – unaufdringlich zu erfolgen hatte. Für vergleichsweise günstige Emissionswerte sorgte zeitweise auch eine Version mit CNG-Antrieb, womit der Toyota Century zum ersten Serien-Zwölfzylinder überhaupt avancierte, der sich mit Erdgas betreiben ließ.

Luxuriöses Fahrvergnügen, das ist in Japan gleichbedeutend mit leiser Fortbewegung. Stille und Ruhe vor der Außenwelt ist deshalb angesagt, sobald sich die Türen des aufwändig bis in fast jedes Teil geräuschgedämmten Toyota Century schließen. Zu hören ist nur, was die Passagiere des Prestigemodells wirklich hören sollen – und dazu zählt ein dezentes Säuseln, wenn der drehmomentstarke V12 vehement vorwärtsdrängt, um seine prominenten Fahrgäste pünktlich zum nächsten Termin zu bringen. Unter Einhaltung aller strengen japanischen Verkehrsregeln natürlich, weshalb die Vmax des V12 auch unterhalb der in Deutschland üblichen 250 km/h abgeregelt ist. Und wer sich wundert, dass ein Toyota Century typischerweise mit aus feinstem Stoff überzogenen Sitzen verwöhnen will und die hochwertigen Lederbezüge bereitwillig europäischen Nobelkarossen überlässt: Stoffsitze senken das Geräuschniveau im Luxusliner und steigern das Lesevergnügen seiner Fondpassagiere. So soll Kaiser Akihito bei Ausfahrten im Century gerne die Tageszeitungen studiert haben.

Fact 3: Welches legendäre Wappentier ziert das Logo des Toyota Century?
Als kaiserliche Staatskarosse benötigt der Toyota Century auch ein außergewöhnliches Wappen. Wohl kein Ornament ist dafür besser geeignet als der Fushichō oder Hou-ou, jener legendäre Vogel aus der japanischen Mythologie, der das Kaiserhaus repräsentiert. Das Bild dieses Vogels, der dem Phoenix vergleichbar ist, steht außerdem für die kulturellen und künstlerischen Traditionen Japans. Traditionen, die auch in den Toyota Century einfließen, der in kunstvoller Handarbeit in einem Werk am Fuße des heiligen Bergs Fuji gebaut wird.

Ist der aktuelle Toyota Century in Kamui-Schwarz lackiert, kann die glänzende C-Säule der Limousine wie ein reflektierender Spiegel genutzt werden, etwa wenn die weiblichen Mitglieder der Kaiserfamilie nach dem Aussteigen, aber vor dem Auftritt in der Öffentlichkeit noch einen letzten selbstkritisch-prüfenden Blick benötigen. Tatsächlich greift diese tiefschwarze und spiegelgleich-reflektierende Lackierung damit Traditionen der Shinto-Religion auf.

Eine Finesse findet sich auch in den abgerundet und kantenfrei gestalteten hinteren Türausstiegsöffnungen neuer Century, die so besonders den Trägerinnen traditioneller Kimonos ein stolperfreies und komfortables Verlassen des Wagenfonds ermöglichen. Auch die Sorgfalt und große Gewissenhaftigkeit der von Meistern ihres Handwerks in kleiner Stückzahl einzeln gebauten Century wird auf traditionelle Weise dokumentiert: Century History Books halten die Chassis-Nummer des jeweiligen Fahrzeugs, die Namen der verantwortlichen Mitarbeiter in der Manufaktur und wichtige Produktionsschritte fest. Das alles ganz klassisch auf Papier, so wie vor 50 Jahren, als der erste Century ausgeliefert wurde.

Neben dem Symbol des Hou-ou kennzeichnet den Century übrigens noch ein weiteres Signet: Ein markantes „C“ in gotischer Schrift, das sich schon bei der ersten Century Generation auf der C-Säule fand.

Fact 4: Seit mehr als einem halben Jahrhundert übernimmt der Century die Aufgaben des staatstragenden Flaggschiffs im japanischen Toyota Modellprogramm. Wie viele Generationen des Century wurden in dieser Zeit eingeführt?
Gerade einmal zwei Generationenwechsel genügten dem Toyota Century, um bis heute seiner automobilen Führungsrolle gerecht zu werden. Als konkurrenzloses Fahrzeug seiner Klasse wurde der Century entwickelt, aber erst seit 2010 der einzige ernsthafte japanische Wettbewerber in der Repräsentationsklasse eingestellt wurde, verfügt der Toyota endgültig über eine Alleinstellung als Staatslimousine und auch als Krönungsfahrzeug des japanischen Chrysanthementhrons. Eigens für die Inthronisierung von Kaiser Naruhito wurde 2019 sogar ein offenes Paradefahrzeug ausgeliefert, ein viertüriges Toyota Century Cabriolet mit erhöhten Fondsitzen.
In erster Generation (Typen G20/G30/G40) wurde der Toyota Century auf der Tokyo Motor Show 1967 vorgestellt. Für adäquaten Vortrieb sorgte ein Leichtmetall-V8, der bis zu 150 PS leistete und den anfangs noch mit Schaltgetriebe angebotenen Century bis zu 170 km/h schnell machte – mehr als genug Tempo für den japanischen Verkehrsalltag. Leistungssteigerungen und mehr Hubraum gab es für den Century 1973 und 1982, am Ende arbeitete ein 4,0-Liter-V8 unter der von einem glänzenden Chromgrill geschmückten Haube. Dieses Triebwerk lieferte auch genügend Kraft für zwei Langversionen des Century, alternativ mit 5,27 Meter Länge (Radstand 3,01 Meter) oder 5,77 Meter (Radstand 3,51 Meter).

Erst nach 20 Jahren Bauzeit wurde der Century durch eine neu entwickelte Generation abgelöst. Optisch behielt dieser 1997 eingeführte Century (Typ G50) allerdings die Linienführung des Vorgängers bei. Eine vorsichtige Evolution des Designs musste genügen, damit die allen Japaner vertrauten prägnanten Konturen des Century nicht verwässert wurden. Unter dem glänzenden Blechkleid überraschte das auf 5,27 Meter Länge gestreckte Toyota Flaggschiffmodell dafür mit einem 5,0-Liter-V12. Noch stattlicher sind nur die in den Jahren 2006 bis 2008 für Kaiser Akihito maßgeschneiderten Toyota Century Royal (G51), die es auf 6,16 Meter Länge bringen und bis heute im Einsatz sind.

Auf der Tokyo Motor Show 2017 feierte die dritte Generation des Century (Typ G60) Premiere, die noch geräumiger (Standard-Radstand 3,09 Meter) und luxuriöser als ihre Vorgänger ist und mit einem Hybridantrieb neue Effizienzmaßstäbe setzt.

Fact 5: Ungläubiges Staunen erfasste die Besucher der Tokyo Motor Show 1975. Die erste globale Energiekrise war gerade bewältigt worden und frühe Emissionsgesetzen sollten den Smog in den Ballungsräumen bekämpfen. Toyota aber ging bereits einen Schritt weiter und präsentierte den Century mit einem gänzlich neuen Antriebskonzept. Welche bahnbrechende Innovation beeindruckte damals Publikum und Fachwelt?
Es war ein früher Hybridantrieb, mit dem der Toyota Century vor fast 45 Jahren beeindruckte. 1992 wurde die Toyota Earth Charter veröffentlicht, mit der sich das Unternehmen selbst verpflichtet, umweltfreundliche und sichere Autos für eine grüne Erde zu bauen. Aber die Startampel für Hybridautos wurde bei Toyota noch früher auf Grün geschaltet. Denn bereits der Toyota Century T45 erprobte 1975 einen Hybridantrieb aus der Kombination Gasturbine und Elektromotor. 2017 war es dann der Toyota Century (G60), der einen 5,0-Liter-V8 mit einem 165 kW/224 PS starken Elektromotor kombinierte und so einen effizienten, zukunftsweisenden alternativen Antrieb für die Fahrzeugklasse bietet, aus der der japanische Kaiser seinen Fuhrpark rekrutiert.

Überzeugen Sie sich selbst von der Faszination des elitären und einzigartigen Century – in der Toyota Collection.


Mehr als nur ein schöner Traum

Toyota im Detail entdeckt!

Mehr als nur ein schöner Traum

Wissen macht Freude, Besserwissen aber oft noch mehr Spaß. Besonders, wenn Sie beim nächsten Besuch in der Toyota Collection jedem selbsternannten Automobilexperten en Detail erklären können, wie ein Toyota Cabriolet zum Sonnenkönig des Genfer Automobilsalons 2013 avancierte. Ahnen Sie schon, welcher schnelle Samurai damals mehr Frischluftfans faszinierte als fast alle anderen neuen Spider, Speedster oder Convertibles?

Sie sind sich noch nicht sicher? Dann hier ein weiterer Tipp: Leidenschaft pur bewies der japanische Pulsbeschleuniger zuerst als Sportcoupé mit damals weltweit einzigartigem Konzept aus drehfreudigem 2,0-Liter-Boxer-Frontmotor in Kombination mit leistungs- und drehmomentsteigernder Toyota D-4S Technik und klassischem Hinterradantrieb. 147 kW/200 PS genügen in diesem leichtgewichtigen und kompakten Gran Turismo bis heute für atemberaubende Fahrleistungen und die Gier nach schnellen Sprints und Kurven. Kann es für diese Freude am sportlichen Fahrspaß noch eine Steigerung geben?

Genau das wollte Toyota vor sieben Jahren mit einer Konzeptstudie ohne Blechdach testen. Stattdessen entwickelten die Japaner für den 2+2-Sitzer ein elektrisch betätigtes, mehrlagiges und dadurch gut isoliertes Textilverdeck mit einer Heckscheibe aus Glas. Der Platz hinter den Rücksitzen, den das zurückgeklappte Verdeck beansprucht, beeinträchtigt das reisetaugliche Gepäckraumvolumen nur minimal. Hinzu kommt, dass das zusammengefaltete Stoffdach vollkommen im Fond verschwindet und so die stromlinienförmige Linie des Sportwagens nicht beeinträchtigt.

Sogar mit geschlossenem Verdeck gibt sich dieser Toyota verführerisch, denn dann kommt die Silhouette des Cabriolets der des Coupés sehr nahe. Kein Wunder, dass sich das Genfer Premierenpublikum im März 2013 in mehreren Reihen um den sorgfältig verarbeiteten und als „Open Concept“ bezeichneten Prototypen drängte. Passend dazu veröffentlichte die Presse fast schon euphorisch positive Kritiken über diesen Frühlingsboten aus dem Land der Kirschblütenfeste. Immerhin wirkte der Sonnenracer fast serienreif.

Allerdings war die Entwicklung des in erster Linie für europäische und nordamerikanische Cabriofans konzipierten Concept Cars für Toyota eine besondere Herausforderung. Schließlich erfreuen sich Fahrzeuge fürs Frischluftvergnügen in Japan traditionell keiner großen Popularität und deshalb nutzte Toyota bei vielen frühen Cabriolet-Typen die Expertise renommierter amerikanischer und europäischer Karossiers, um etwa Celica und Paseo Sportcoupés nachträglich zu öffnen. Anders das neue Cabrio für das 21. Jahrhundert: Diesmal berücksichtigte Toyota schon bei der Konstruktion der Coupé-Version eine Faltdachvariante, so dass für das Open Concept keine größeren strukturellen Veränderungen an der Karosserie erforderlich wurden. Sogar ein ähnlich beeindruckendes Leistungsgewicht wie die 6,3 Kilogramm pro PS des Coupés schienen realistisch und der extrem niedrige Fahrzeugschwerpunkt des Coupés wurde beim Cabriolet dank des leichten Stoffdachs sogar noch betont.

Vor allem aber vereint das Open Concept das Beste aus mehreren Welten: Karosserie und Innenausstattung des Cabriolets sind in puristischem Weiß gehalten, so wie es Japaner lieben, das Verdeck zeigt sich dagegen in sportivem Marineblau. Eine Farbe, die exklusive Premiummodelle westlicher Provenienz bevorzugen. Und das Interieurdesign im offenen Toyota? Hier spiegelt sich der Einfluss der Modemetropole Mailand. Es waren italienische Designstudios, denen viele der weltweit schönsten Verdeckträger ihre vollendeten Formen auch im Innenraum verdanken und die Alta Moda aus Milano ist bei Materialien und Detailgestaltung ebenfalls tonangebend. Schon ein kurzer Blick in das kunstvoll und unvergänglich schön ausgeführte Interieur des Toyota „Open Concept“ genügt, um die Mailänder Designsprache zu erkennen.

Welcher Typ verbirgt sich nun hinter dem Begriff „Open Concept“? Klar, es ist der Toyota FT-86 als Frischluftversion, leicht zu identifizieren am Boxermotor, der als stilisiertes Logo die Armaturentafel schmückt. FT-86 nannte sich übrigens bereits 2009 der Concept-Car- Vorbote des Coupés Toyota GT86. Anders als der GT86 blieb das FT-86 jedoch ein schöner Traum.

Eine einzigartige Vision, deren Faszination sich aber ab sofort ganz real in der Toyota Collection erleben lässt. Entdecken Sie dort alle Einzelheiten dieses sonnigen Superstars, der schon auf dem Catwalk des Genfer Automobilsalons die Massen begeisterte. Viel Applaus ist der verführerischen Studie heute noch sicher – aber auch Ihnen, wenn Sie die Geschichte dieses nach oben offenen Sportwagens anderen Toyota Fans erzählen.


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