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Toyota Collection: Technik-Tag am Samstag, 1. Februar 2020!

Toyota Collection: Technik-Tag am Samstag, 1. Februar 2020!

Public Opening – Alles über alternative Antriebe und zukunftsweisende Technologien

Die 2020er Jahre haben begonnen und die Automobilindustrie erlebt einen historisch beispiellosen Paradigmenwechsel, vor allem in den Antriebstechnologien. Grund genug für einen großen Technik-Tag in der Toyota Collection, bei dem am Samstag, 1. Februar 2020 von 10 bis 14 Uhr alternative Antriebe, zukunftsweisende Technologien und legendäre klassische Toyota Modelle mit bahnbrechenden Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Auf Bastler und Schrauber, die gerade ihren persönlichen Traum-Toyota restaurieren, warten zudem Experten mit Tipps zur Instandsetzung klassischer Fahrzeuge. Eintritt und Parkplatz sind beim Public Opening der Toyota Collection wie immer frei.

Zukunft hat bei Toyota Vergangenheit, wie dieser Technik-Tag in der einzigartigen Sammlung klassischer Toyota zeigt. So bewiesen die Japaner schon 1997 den Mut, mit gewohnten Antriebsformen zu brechen, indem sie den Toyota Prius als weltweit erstes Hybridfahrzeug in Großserie brachten. Wie der Hybridantrieb funktioniert und sich als effiziente Alternative zu konventionellen Antrieben etablierte, gibt es in der Toyota Collection ebenso zu erfahren wie alles Wissenswerte über die Brennstoffzellentechnik im Toyota Mirai, der global ersten Großserien-Limousine mit Wasserstoff-Antrieb und null Emissionen.

Aber auch andere technische Game Changer und innovativ-wegweisende Meilensteine der Modellgeschichte, werden beim Public Opening präsentiert. Selbst Petrolheads und Fans der Marken Toyota und Lexus werden überrascht sein, wie vielfältig und oftmals visionär die Technologiesprünge ausgefallen sind. Dazu zählen scheinbar kleine, aber lebensrettende Sicherheitsdetails wie das weltweit erste verstellbare Lenkrad mit integriertem Airbag im Lexus LS 400 von 1989 ebenso wie Autos, die das Antriebs-Rad neu erfunden haben. Unter den Typen mit Vierrad-Antrieb fährt dabei der Toyota Land Cruiser vorne. Dieser seit 1951 und in mittlerweile über einer Million Einheiten gebaute Geländewagen-Pionier demonstrierte als einer der ersten Allradler auf allen Kontinenten (auch in der Antarktis) Durchsetzungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

4x4-Technik in neuer Form zeichnete auch den Toyota Tercel von 1982 aus, der als kompakter Crossover mit variabler Hochdach-Kombikarosserie zum internationalen Allrad-Bestseller und SUV-Vorläufer avancierte. Dagegen popularisierte die 1983 eingeführte fünfte Generation des Toyota Corolla AE82/AE86 die Vierventil-Technik im Motorenbau. Drehfreudig, leistungsstark und zugleich effizient demonstrierte dieser erste asiatische 16-V-Motor in Millionenauflage seine Qualitäten besonders eindrucksvoll im legendären Corolla Coupé AE86, das als Driftchampion Kultstatus erlangte. Dagegen schrieb der kleine Cityflitzer Toyota Starlet als erster Toyota mit moderner, leichtgängiger Zahnstangenlenkung ein Kapitel Modellgeschichte. Nicht zu vergessen die praktische, besonders weit auf schwingende Heckklappe, die dem Starlet die Rolle eines wahlweise drei- oder fünftürigen Trendsetters unter den japanischen Kleinwagen sicherte.

Kühnheit im Karosseriebau ließ zudem der kleine Toyota Sera erkennen, der nicht nur durch spektakuläre Schmetterlingstüren verblüffte, sondern auch durch großzügige Panoramaverglasungen und eine Heckklappe ganz aus Glas ohne Rahmen. Hautnah und ohne störende Absperrungen zu erleben sind diese und viele weitere Schrittmacher aus der automobiltechnischen Entwicklungshistorie in der Kölner Toyota Collection.

Natürlich laden auch alle anderen Toyota Coupés, Sportwagen, Limousinen, Offroader, Vans, Familien-Kombis oder Rennwagen aus der 75 Fahrzeuge umfassenden Ausstellung zum Kennenlernen ein. Wer einen Überblick über alle Modell-Highlights der Toyota Collection erhalten möchte, kann das Angebot der Guided Tours nutzen. Mehrmals beim Public Opening starten diese kostenfreien Rundgänge durch die Ausstellung und vermitteln viele nützliche oder überraschende Hintergrundinfos.

Historische Technik benötigt Pflege, Wartung und bisweilen auch Restauration. Gerade in den Wintermonaten legen nicht wenige Oldtimer einen großen Boxenstopp ein, um im Frühling oder Sommer in neuer alter Frische an Ausfahrten oder Klassiker-Rallyes teilzunehmen. Auf alle, die gerade mit einem Restaurierungsprojekt beschäftigt sind, warten beim Technik-Tag in der Toyota Collection Expertenrunden, die gerne hilfreiche Antworten auf wichtige Fragen geben. Wie ein Oldtimer wieder fit wird, demonstriert ein Experte anschaulich an einem klassischen Corolla. Für das Thema Teileversorgung sind selbstverständlich wieder die Spezialisten von Toyota Classic Parts vor Ort.

Für den Erfahrungsaustausch und lockere Benzingespräche über Old- und Youngtimer wird sich natürlich auch die Toyota Community einfinden und gewiss trotz der kalten Jahreszeit rare und schöne Fahrzeuge präsentieren. Möglich ist dies direkt vor dem Eingang der Ausstellungshalle, aber eine limitierte kleine Anzahl besonderer Liebhaberfahrzeuge kann bei jedem Public Opening der Toyota Collection auch zentral in der Halle zwischen den anderen Highlights der Collection vorgestellt werden. Interessierte sollten sich frühzeitig melden und Details zu ihrem Klassiker mitteilen.

Bei Kaffee und heißen Waffeln oder Hot Dogs und anderen Snacks lässt es sich viel netter mit Familie, Freunden und Community plaudern und deshalb bietet auch bei diesem Public Opening ein Cateringdienst diverse kleine Leckereien an. Vielleicht werden dabei auch Erinnerungen an den Jahresauftakt in der Toyota Collection geteilt. Diesen Family Day Anfang Januar hielt was er versprach: Viel Fun für Familien, die an einem großen Foto-Wettbewerb teilnehmen konnten. Außerdem gab es mehrere Neuzugänge in der Fahrzeugsammlung zu bewundern wie den aufregend schönen Open-Air-Sportler Toyota FT86-Concept. Oder die emotionale Geschichte um das Toyota Trueno AE86 Sportcoupé, mit dem ein junger Mann aus Malaysia auf abenteuerlichen Wegen über 30.000 Kilometer durch 25 Länder nach Deutschland reiste, um in Duisburg seine Braut zur Hochzeit abzuholen.

Schon jetzt mit ihren Freunden festhalten sollten Sie das Public Opening der Toyota Collection am Samstag, 07. März 2020. An diesem Tag ist Adrenalin angesagt, denn dann gilt es einen Tag des Amateursports zu feiern. Die faszinierende Welt des Motorsports kommt in die Toyota Collection: Ob Rallye, Rundstrecken, Bergrennen, Slalom, Drift oder Trial und Trophy, bei diesem Event ist für jeden Motorsportfan etwas dabei. Selbstredend gehören dazu auch Begegnungen und Diskussionen mit erfahrenen Amateursportlern und Motorsport-Profis.


Die Top Ten der Technologiesprünge bei Toyota

Wissen zum Weitergeben!

Die Top Ten der Technologiesprünge bei Toyota

Verführerisch schöne und schnelle Automobile gibt es von vielen Herstellern. Den Mut zu technisch wirklich revolutionären Modellentwicklungen besitzen dagegen nur wenige Marken. Toyota genügt das alles nicht, die Ingenieure dieses japanischen Automobilherstellers gehen seit über 70 Jahren einen Schritt weiter: Kühne technische Pionierleistungen müssen auch allen Qualitätsanforderungen genügen, die Kunden mit dem Namen Toyota verbinden. So überzeugen auch die visionärsten und futuristischsten Fahrzeuge von Anfang an mit jener legendären Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, die Kunden von einem Toyota erwarten. Bestes Beispiel dafür ist der Toyota Prius, der schon vor 22 Jahren in Großserie ging, sich sofort als zuverlässiges High-Mileage-Modell bewährte und gleichzeitig einen zukunftsweisenden Brückenschlag in das Zeitalter vollkommen emissionsfreier Mobilität setzte.

Zu erleben ist die Entwicklungs- und Erfolgsgeschichte des Toyota Prius, aber auch die vieler anderer Toyota Modelle mit bahnbrechend neuen Technologien beim Public Opening in der Toyota Collection. Bringen Sie Familie und Freunde mit und entdecken Sie in der über 75 Toyota Fahrzeuge umfassenden Sammlung technische Trendsetter und zukunftsweisende Typen aus sechs Jahrzehnten.

Technik: Ist das nicht ein trockenes Thema, das nur Freaks und Ingenieure interessiert? Kann Technik auch Spaß machen? Aber klar, werden alle Fans von leistungsstarken Sport- und Rennwagen sagen, die etwa an ein unschlagbar schnelles Top Ass mit Turboaufladung im Autoquartett denken – oder Computer-Nerds, die ihr im Internet organisiertes Leben auch im vernetzten Auto feiern möchten.

Machen Sie sich selbst ein Bild und diskutieren Sie mit der Community die größten Entwicklungssprünge in der Geschichte des Automobils. Hier als Diskussionsgrundlage zum Miträtseln, Staunen, Wundern und Weitererzählen die Top Ten der Technologiesprünge bei Toyota:


Technologie-Revolutionär Nr. 10: Toyota Starlet (KP60) von 1978
Ein kleiner Toyota mit großer Zukunft, das war der 1978 in Deutschland eingeführte Starlet. Dieser schicke Cityflitzer stand für einen Neuanfang, denn das Karosseriekonzept mit schickem Schrägheck und weit aufschwingender und großer Heckklappe war Avantgarde im Aufgebot asiatischer Kleinwagen. Keineswegs selbstverständlich in dieser preissensiblen kleinen Klasse war auch die Wahlmöglichkeit beim Toyota Starlet zwischen drei und fünf Türen – und wem das geräumige Ladeabteil der stylisch gezeichneten Limousine noch nicht groß genug war, der konnte sogar einen Starlet in klassischer Kombiform ordern. Erwähnenswert ist zudem ein weiteres damals fortschrittliches Variabilitätsdetail: die geteilt umklappbare Rückbank.

Damit nicht genug an Novitäten beim damals kompaktesten Toyota: Mit dem Starlet begann bei Toyota auch unter dem Blech eine technische Zeitwende. Als erstes Modell der japanischen Marke vertraute der Starlet auf eine moderne, leichtgängige und direkt ansprechende Zahnstangenlenkung, die von Beginn an so zuverlässig arbeitete, wie es typisch für Toyota war. Tatsächlich wurde so das vielleicht einzigartige Bild der Zuverlässigkeit des Starlet nicht getrübt. Laut ADAC-Pannenstatistik 1980 war die Chance, mit einem Starlet liegenzubleiben ungefähr ebenso klein wie die auf einen Lottogewinn. Die in der Pannenstatistik erfassten Autos mit der besonders im Stadtverkehr angenehm leichtgängigen Lenkung legten zusammen mehr als vier Millionen Kilometer zurück, ehe ein Starlet eine Panne hatte.

Technologie-Revolutionär Nr. 9: Toyota SA 310 von 1947
Das Land lag noch in den Trümmern der Kriegszeit, da erfand Toyota bereits den asiatischen Kleinwagen für die Wirtschaftswunderjahre der Nachkriegszeit. Kein preiswertes und primitives Volksauto, wie es 1946/47 von der Fachwelt eigentlich erwartet wurde und auch keinen Neuaufguss eines Vorkriegsmodells, wie es in Europa damals üblich war. Nein, Toyota präsentierte mit dem Typ SA 310 einen innovativen vier- bis fünfsitzigen Kleinwagen für die Massenmotorisierung, dem die damals noch alles regulierenden Behörden schon im Januar 1947 die Lizenz zur Produktion gaben.
Der 3,80 Meter kurze Toyota SA mit beachtlichen 2,40 Metern Radstand verblüffte durch eine kühne Einzelradaufhängung an allen vier Rädern und einen neu entwickelten Motor, der als damals visionärster asiatischer Vierzylinder bis weit in die 1950er Jahre auch im Toyota SB Truck Maßstäbe setzte. Die kompakte und leichte Bauweise des 1,0-Liter-Benziners mit 20 kW/27 PS Leistung galt als ebenso sensationell wie der niedrige Verbrauch von durchschnittlich 4,5 Liter pro 100 km. Trotzdem baute Toyota bis 1952 nur 215 Fahrzeuge vom Typ SA, denn dieser Kleinwagen fuhr seiner Zeit noch zu weit voraus.

Die revolutionäre Einzelradaufhängung garantierte zwar Komfort und Fahrsicherheit wie er bei den meisten europäischen und allen japanischen Kompakten mit Starrachsen fehlte, aber diese fortschrittliche Technik war für die vorläufig meist unbefestigten Wege und holprigen Straßen im Land der aufgehenden Sonne noch nicht geeignet. Bald erwies sich die sensible Einzelradaufhängung an allen vier Rädern als zu wenig robust für die rauen Pisten. Erfahrungen, die in die Konstruktion des nächsten Toyota Kleinwagens einflossen, der 1961 in Großserie ging.


Technologie-Revolutionäre Nr. 8: Toyota Celica GT-FOUR von 1986 und Toyota GR Yaris von 2020
Welcher Innovationssprung verbindet das legendäre Sportcoupé Celica GT-FOUR von 1986 mit dem jüngsten Sportstar von Toyota, dem im Januar 2020 beim Tokyo Auto Salon präsentierten Toyota GR Yaris? Beide sind Vollblut-Athleten und Kinder des Motorsports und beide vertrauen auf Vorsprung durch sportlich-dynamische Allradsysteme, die im Rallyesport Titel garantieren und auf Rundstrecken wie auf Alltagsstraßen ein Plus an Agilität und Sicherheit bieten.

Es war eine echte Antriebsrevolution, mit der die vierte Generation der Toyota Celica (T160) im Jahr 1986 die Fachwelt überraschte und alle Adrenalin-Junkies begeisterte: Alternativ zum Frontantrieb gab es das meistverkaufte asiatische Sportcoupé in Topversion nun auch mit Allradantrieb. Rallye-Fans ahnen gewiss schon, was geschah: Ja, die Celica GT-FOUR katapultierte die Toyota via Vierradantrieb souverän zu WRC-Siegen und Carlos Sainz auf den Thron des Rallye-Weltmeisters 1990. Es war der erste Fahrertitel für einen japanischen Hersteller.

Wer mit permanentem Allradantrieb mit Zentraldifferential und -sperre die Tücken des Alltagsverkehrs schneller und sicherer bewältigen wollte, konnte auch die Serien-Celica als 136 kW/185 PS starken GT Turbo ordern. Die Vmax des Turbo gab Toyota mit 220 km/h an, ausreichend Tempo für die Pole Position als schnellster 4x4-Vierzylinder jener Zeit. Konnte es da noch eine Steigerung geben?

Die fünfte Celica (T180) zeigte ab 1989, wie das funktioniert. Zum sportlichen Fahrspaß führen viele Wege, vor allem aber ein formidables Fahrwerk - und viel Leistung, hier am besten mit Vierradantrieb. Bis zu 165 kW/225 PS brachte die Celica Turbo GT-FOUR in manchen Märkten über den Allradantrieb auf die Straße, damit galt sie als leistungsstärkster 2,0-Liter-Vierzylinder der Welt. Hierzulande war es mit 153 kW/208 PS in der Celica Turbo 4WD kaum weniger Power, die so 230 km/h Vmax ermöglichte und den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in sensationellen 6,9 Sekunden realisierte. Damit konnte es das Toyota Sportcoupé damals sogar mit manchen Boliden aus Modena und Maranello aufnehmen.

Kaum war die neue Allrad-Celica geboren, wurde sie auch schon als reinrassiges Wettbewerbsfahrzeug für den Rallyesport nachgeschärft. Als mindestens 213 kW/290 PS starke Toyota Celica GT-FOUR avancierte sie in der WRC zur fast unschlagbaren Größe, die 1992, 1993 und 1994 (als Celica T200) die damals unglaubliche Zahl von 16 Weltmeisterschaftsläufen gewann. Drei WRC-Fahrer-Weltmeisterschaften und zwei WRC-Weltmeistertitel in der Herstellerwertung sprechen eine klare Sprache. Ultimativen Sammlerstatus unter allen Allrad-Celica besitzt übrigens die 1992 aufgelegte und weltweit auf 5.000 Einheiten limitierte Carlos Sainz Edition mit Vierradantrieb und Turbo.

Beerbt wird die Celica GT-FOUR im Jahr 2020 vom Toyota GR Yaris als erstem neuen Allrad-Homologationsmodell für die WRC seit Produktionseinstellung der Celica GT-FOUR im Jahr 1999. Schon jetzt ist klar: Als 4x4-Kraftzwerg mit den Genen eines Rallye-Weltmeisters ist auch dem neuen Toyota GR Yaris Kultstatus sicher – zumal der GR Yaris mit einem GR-FOUR Logo am Heck seinem legendären Vorfahren Referenz erweist.


Technologie-Revolutionär Nr. 7: Toyota Celica (TA40) von 1978
Das Rezept für dynamische Sportcoupés klingt so einfach und ist doch gar nicht leicht umzusetzen: Kräftiger Motor, sportliches Fahrwerk und geringes Gewicht. Allerdings stellten sich der Herausforderung des intelligenten Leichtbaus in den 1970er Jahren erst wenige Autohersteller, abgesehen von Supersportwagen genossen sogenannte „schwere Wagen“ noch Prestige. Dabei bedeutet doch ein niedriges Leergewicht nicht nur mehr Agilität und Fahrvergnügen, sondern auch geringeren Kraftstoffverbrauch für mehr Nachhaltigkeit und bezahlbare Betriebskosten, so wie es damals im ersten Jahrzehnt globaler Energiekrisen angesagt war. Toyota identifizierte als einer der ersten Hersteller das Fahrzeuggewicht als wichtigen und deutlich beeinflussbaren Faktor für den Kraftstoffverbrauch. Mit der Ende 1977 vorgestellten und 1978 in Europa eingeführten zweiten Generation der Celica zeigte Toyota erstmals, mit welcher Maßnahme ein in den Abmessungen deutlich gewachsenes Familiencoupé trotzdem weniger Masse als der Vorgänger auf die Waage bringen kann. Wie das?

Es war die systematische Suche der Japaner nach jedem überflüssigen Gramm in allen Fahrzeugbereichen, Baugruppen und Komponenten. Kleine Fortschritte summierten sich dabei zu einem respektablen Gesamtergebnis. Die konsequente Diät bewirkte bei dem populären Coupé ein kräftiges Abspecken und reduzierte das Leergewicht der neuen Celica gegenüber der vorhergehenden Celica TA23 um etwa sieben Prozent auf 980 Kilogramm. Gleichzeitig legten das neue Coupé und auch die Liftback-Variante in den Karosseriedimensionen deutlich zu, denn der neun Zentimeter breitere und vier Zentimeter höhere Innenraum sowie das um ein Drittel größere Gepäckabteil sollten aus der zweiten Celica einen geräumigen Grand Turismo machen, wie ihn Europäer und Amerikaner damals gleichermaßen liebten. „A GT for the years to come“ lautete ein amerikanischer Werbeslogan für den leichtgewichtigen und entsprechend leichtfüßigen Sportler, der zur Referenz für künftige Fahrzeuge avancierte.


Technologie-Revolutionär Nr. 6: Lexus GS 450h von 2005
Höchst selten in der Geschichte des Automobils löste die Präsentation einer neuen Premiummarke einen solchen Wirbelsturm in Blätterwald und Fachwelt aus wie das Debüt der Marke Lexus vor gut 30 Jahren. Schließlich verfolgte die innovationsgetriebene Nobelmarke aus dem Toyota Konzern kein geringeres Ziel, als die Vorherrschaft des kleinen Zirkels von Premiumherstellern aus der Gründerzeit des Motorwagenbaus zu brechen. Dies mit Lexus Modellen, die mit einzigartigem Bekenntnis zur Qualität, beispiellosen Komfort und zukunftsweisender Sicherheits- und Antriebstechnik vorwegfahren. Eine Strategie, die aufging und die auch der im Jahre 2005 präsentierte Lexus GS 450h verkörperte.

Damals debütierte dieser leistungsstarke Lexus als weltweit erste Vollhybrid-Limousine mit Hinterradantrieb. Im V6-Motor des GS 450h führte Lexus außerdem eine weitere Weltneuheit ein: Das D-4S Einspritzsystem. Erstmals wurden Saugrohr- und Direkteinspritzung kombiniert, um die Vorteile der beiden Einspritzarten miteinander zu verbinden. Das Ergebnis waren mehr Leistung und Drehmoment bei gleichzeitiger Senkung von Verbrauch und Emissionen. So festigte der Grand Sedan (GS) von Lexus seinen Status als technischer Fixstern am Premium-Himmel. Dies mit einer souveränen Hybrid-Systemleistung von 254 kW/345 PS, zu der der neue 3,5-Liter-V6 mit kombinierter Saugrohr- und Direkteinspritzung 218 kW/296 PS beitrug. Eindrucksvoll war damals auch das maximale Drehmoment des V6-Benziners von 368 Nm.


Technologie-Revolutionär Nr. 5: Lexus LS von 1998
Fast sind sie vergessen, die über ein Jahrhundert lang unentbehrlichen Straßenkarten und -Atlanten. Wer heute von A nach B fährt, vertraut auf die Wegführung durch ein Navi. Lange Zeit allerdings waren Navigationssysteme Luxus und sogar in Limousinen der Oberklasse nur gegen hohe Mehrkosten zubuchbar. Anders bei Lexus, denn diese innovationsfreudige Marke hatte von Beginn an den Mut zu neuen technologischen Lösungen. So war es nur konsequent, dass der Lexus LS 400 ab 1998 als weltweit erster Pkw über ein serienmäßiges Satelliten-Navigationssystem verfügte.

Schließlich hatte Toyota schon 1986 die allerersten elektronischen Meilensteine gesetzt auf dem Weg ins vernetzte 21. Jahrhundert mit Routenführung via Satelliten-Navigation. Im Toyota Celsior debütierte vor 34 Jahren das „Electro Multivision Dashboard“ mit Bildschirm, frühem Navigationssystem, TV und Informationen vom Bordcomputer. Allerdings kamen damals nur die experimentierfreudigen und zukunftsgläubigen Japaner in den Genuss dieser elektronischen Assistenten, denn für Europäer wäre diese Technik vielleicht noch zu viel Avantgarde gewesen. Auch die ersten werkseitig ins Cockpit integrierten Farbmonitore mit GPS-Navi debütierten 1991 bei Toyota, diesmal in den Modellen Crown und Soarer – ebenfalls JDM-Modelle. Mit dem vor allem für Nordamerika und Europa vorgesehenen Lexus LS 400 folgte dann der nächste Schritt: Das Navi als Serienausstattung.


Technologie-Revolutionär Nr. 4: Toyota 2000 GT von 1965
Dieser Toyota erntete Ruhm bei Rekordfahrten, auf Rennstrecken und auf Kinoleinwänden als Dienstwagen von James Bond. Vor allem aber avancierte der Supersportwagen Toyota 2000 GT Mitte der 1960er Jahre zum globalen Botschafter für die ganze asiatische Autoindustrie.

Möglich machte diesen Sprung an die Spitze der Sportwagenelite das Herz des Toyota 2000 GT: der weltweit modernste und leistungsstärkste Sechszylinder seiner Hubraumklasse mit zwei obenliegenden Nockenwellen und zentral in den hemisphärischen Brennräumen angeordneten Zündkerzen. Ein entweder 110 kW/150 PS oder als Rennversion 148 kW/200 PS freisetzendes Kunstwerk des Motorenbaus, das sogar durch die mit schwarzem Schrumpflack überzogenen Deckel der Nockenwellen Liebe zum Detail zeigt. Der Deckel der Einlassseite trägt die Aufschrift „Toyota“, der der Auslassseite die Modellbezeichnung „2000“.

Im Querstromzylinderkopf rotieren zwei Nockenwellen, je eine für die Einlass-, beziehungsweise die Auslassseite. Der Antrieb erfolgt über eine Duplexkette durch die siebenfach gelagerte Kurbelwelle und hydraulische Kettenspanner halten das Ventilspiel konstant. Der Ventilwinkel beträgt 79 Grad. Die Zündkerze ist zentral in den hemisphärischen Brennräumen angeordnet. Die Gemischaufbereitung besorgen drei Flachstromvergaser „Mikuni/Solex 40 PHH“. Die Druckumlaufschmierung verfügt über einen Ölsumpf aus verripptem Leichtmetallguss. Fortschrittlicher ging es 1965 nicht.

Während das Publikum ungeduldig auf den für Frühsommer 1967 terminierten Start der Serienfertigung des Supersportwagens wartete, steigerte Toyota die Spannung noch einmal. Die Japaner taten, was bis dahin kaum ein etablierter Supercar-Hersteller gewagt hatte: Sie schickten Vorserien-Prototypen mit der völlig neuen Motorkonstruktion auf Langstrecken-Rekordjagd – erfolgreich. Außerdem verschreckte der 2000 GT die versammelte Konkurrenz bei seinem ersten Langstreckenrennen im Juni 1966 durch einen souveränen Doppelsieg. Mit drei Weber-Doppelvergasern waren die nur 850 Kilogramm wiegenden 200-PS-Toyota 250 km/h schnell, vor allem aber hielten sie durch. Wer diese Vmax einordnen will: Ferrari vermeldete für seinen V12-Boliden 330 GT nur 245 km/h und der Aston Martin DB6 war gar nur mit 240 km/h genannt. Spektakuläre Coups, die sogar die texanische Motorsport-Legende Caroll Shelby begeisterte. Für die Saison 1968 bereitete Shelby deshalb drei Toyota 2000 GT vor, die in der Klasse C für Produktionswagen gegen Porsche & Co. antraten.

Bis heute hält die Faszination dieses in nur 351 Einheiten gebauten Sechszylinders an – zu erleben in der Toyota Collection. Dort zählt der Toyota 2000 GT zu den absoluten Publikumsfavoriten.


Technologie-Revolutionär Nr. 3: Toyota RAV4 Hybrid von 2015
Mit dem Toyota RAV4 begann 1994 die Neuvermessung der Allradwelt, denn dieser Vielseitigkeitskünstler vereinte als erster die Vorteile eines hochgelegten 4x4-Fahrwerks mit Pkw-Komfort und wurde so zum Urmaß der SUV-Bewegung. Kaum hatte der RAV4 die Idee der kompakten SUV zu einer weltweiten Erfolgsstory gemacht, wagte sich der japanische Produktionsmillionär erneut auf technisches Neuland.

Schon im Jahr 2015 bewies der Toyota RAV4, dass es keinen Grund für eine generelle gesellschaftliche Ächtung von SUV gibt, schließlich hat Umweltschutz bei Toyota eine lange Tradition und oberste Priorität. Wie aber den Kraftstoffverbrauch des Toyota RAV4 reduzieren und dabei nicht auf Fahrspaß verzichten? Mit elektrischer Mobilität und das ohne lange Ladezeiten, lautete die Antwort. In der vierten Generation des RAV4 kombinierte Toyota 2015 erstmals Hybrid- und Allradantrieb – ein im europäischen Kompakt-SUV-Segment einzigartiges Angebot. Das galt auch für die stattliche Anhängelast von 1.650 Kilogramm beim RAV4 Hybrid, damit konnte der SUV mit den zwei Antriebsherzen sogar größere Wohnwagen und Trailer ziehen. Und dies beispielhaft sicher, denn zeitgleich führte Toyota bereits damals die Anhängerstabilitätskontrolle ein.


Technologie-Revolutionär Nr. 2: Toyota Prius von 1997
Schon der lateinische Name verrät die Mission dieses kompakten Familienfahrzeugs: Prius steht für „zuerst, zuvor“. Tatsächlich sprachen Fachleute von einer Neuentdeckung automobiler Antriebstechnik als Toyota den Prius 1997 als weltweit erstes Vollhybrid-Fahrzeug in Großserie gehen ließ. Mit der Antriebskombination von Benzin- und Elektromotor legte das Toyota Hybrid System den Grundstein für die Mobilität des 21. Jahrhunderts und die Medien feierten den Prius als frühen Meilenstein in der Bekämpfung des Klimawandels.

So begnügte sich der erste Prius mit einem sensationell niedrigen Verbrauch von nur 3,6 Liter auf 100 Kilometer, vor allem konnte er die beim Betrieb von konventionellen Verbrennungsmotoren entstehenden Emissionen Kohlenwasserstoff (HC), Kohlenmonoxid (CO) und Stickoxide (NOx) um 90 Prozent senken. Der Ausstoß des für die Erderwärmung mitverantwortlichen Kohlendioxids (CO2) reduzierte sich im Vergleich zu herkömmlich angetriebenen Fahrzeugen der kompakten Mittelklasse um die Hälfte.

Heute ist der Hybridantrieb eine etablierte Alternative zu den konventionellen Antrieben, eine Erfolgsgeschichte mit mehr als 13 Millionen verkauften Fahrzeugen und ein Brückenschlag in das Zeitalter vollkommen emissionsfreier Mobilität. Dieses hat der Toyota Prius Plug-in im Jahr 2017 auf bislang einzigartige Art eröffnet: mit einem Solardach-Ladesystem, das beim geparkten Auto pro Tag bis zu fünf Kilometer Reichweite in die Traktionsbatterie laden kann. Mehr Reichweite mit der Kraft der Sonne bieten heute schon Prius Plug-in Prototypen, die hocheffiziente Solarzellenmodule von Sharp auf dem Dach, der Motorhaube, der Heckklappe und an anderen Teilen des Fahrzeugs tragen. Durch die höhere Zelleffizienz und die größere Fläche erzielt die Solaranlage eine Nennleistung von rund 860 Watt, was im Vergleich zum konventionellen Prius Plug-in Hybrid (mit Solarladesystem) etwa das 4,8-fache ist. Außerdem ist das Laden nun auch während der Fahrt möglich.


Technologie-Revolutionär Nr. 1: Toyota Mirai von 2015
Wie geht es weiter? Die Zukunft emissionsfreier Antriebstechnologien hat bei Toyota längst begonnen, denn dafür stehen wasserstoffbetriebene Fahrzeuge als Elektrofahrzeuge der nächsten Generation. Null Gramm CO2 emittiert der Toyota Mirai, die 2015 eingeführte, weltweit erste Großserien-Limousine mit Brennstoffzellentechnologie. Diese wandelt Wasserstoff in elektrische Energie für den Motor um, verzichtet also auf die Verbrennung fossiler Rohstoffe - und der Ausstoß besteht lediglich aus Wasserdampf. So fährt der Mirai bis zu 500 km weit – und lässt sich in 3 Minuten auftanken. Noch in diesem Jahr wird die zweite Generation der wegweisenden Brennstoffzellen-Limousine in Deutschland eingeführt.

Für Toyota spielt Wasserstoff als Energieträger eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele, zu denen sich das Unternehmen in der „Toyota Environmental Challenge 2050“ verpflichtet hat. Der Mirai vereint dabei die lokale Emissionsfreiheit eines Elektroautos mit der uneingeschränkten Alltags- und Langstreckentauglichkeit eines konventionell betriebenen Fahrzeugs. Dabei kommen der zukunftsweisenden Limousine die Erfahrungen zugute, die Toyota schon seit 1992 gewonnen hat. Damals stellte Toyota in der Earth Charta ökologische Ziele auf, die mit umweltfreundlichen und alltagstauglichen Technologien wie wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen erreicht wurden. Schon 1996 feierte das erste Toyota FCEV seine Premiere bei einer Parade in Osaka. Die ersten Feldversuche auf öffentlichen Straßen in Japan und den USA starteten 2001 mit dem Toyota FCHV-4 und im November 2002 gab es im Großraum Tokio ein erstes Leasingprogramm für die weiter entwickelte Version des Toyota FCHV-4.

In diesem Jahr stellt Toyota ein wegweisend komplettes Portfolio elektrifizierter Fahrzeuge – darunter rund 500 Brennstoffzellenfahrzeuge wie die Limousine Mirai oder der Bus Sora – für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio bereit.


Toyota Corolla (E90) - Ein Weltmeister wird 30!

Neu im Club der H-Kennzeichen-Klassiker

Toyota Corolla (E90) - Ein Weltmeister wird 30!

Das Auto galt lange als der Deutschen liebstes Kind. Betrachten wir die Zahlen amtlich zugelassener Oldtimer, brennt die Flamme dieser Liebe weiter - allen Diskussionen um alternative Mobilitätsformen zum Trotz. Mehr als eine halbe Million Pkw tragen heute bereits das amtliche H-Kennzeichen für rollendes historisches Kulturgut und 2020 wird es abermals eine deutliche Zunahme dieser mindestens 30 Jahre alten Oldtimer geben. Schließlich zeigte sich der Autojahrgang 1990 allgemein rostresistenter, technisch robuster und mit geregeltem Drei-Wege-Katalysator auch umweltfreundlicher als die meisten Fahrzeuge vorgehender Jahrzehnte. Probleme, die allerdings Toyota Modelle schon damals nicht berührten, war doch deren Zuverlässigkeit bereits zum deutschen Marktstart vor 50 Jahren sprichwörtlich und auch Nachhaltigkeit wurde bei Toyota frühzeitig großgeschrieben. Bestes Beispiel dafür ist die sechste Generation des meistverkauften Pkw aller Zeiten, des Toyota Corolla. Als Baureihe (E90) schrieb der Corolla 1990 Geschichte und heute ist er Kandidat für das begehrte H-Kennzeichen.

Der erstmals 1966 eingeführte kompakte Toyota Corolla veränderte die Automobilwelt mehr als die meisten anderen Massenmodelle, besonders eindrucksvoll zu erleben in der vor 30 Jahren gebauten sechsten Generation. So präsentierte sich der Corolla (E90) in konkurrenzloser Vielfalt von nicht weniger als 13 Modellen. Für jeden der passende Corolla lautete das Credo: Vom handlichen Cityflitzer Corolla Compact - wie er in der Toyota Collection zur Sitzprobe einlädt - über den schicken Liftback, den schnellen Corolla GTi, die geräumige Limousine in klassischer Eleganz bis hin zum familienfreundlichen Kombi. Ob Dreitürer, Viertürer und Fünftürer, bei Toyota war schon damals nichts unmöglich.

Sogar ein Cabriolet auf Basis des Corolla Compact vom Würzburger Karossier Voll gehörte zum beispiellos breiten Portfolio der Bestseller-Baureihe. Und als Tercel 4x4 kreierte der Corolla (E90) damals einen der ersten kompakten Crossover mit Allradantrieb, den direkten Vorläufer des SUV-Pioniers Toyota RAV4. Für jeden Kunden der passende Corolla also – und das wahlweise mit hocheffizienter oder betont sportiver Motorisierung. So gab es den Corolla (E90) alternativ mit damals innovativem und sparsamem 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit drei Ventilen pro Zylinder, mit leistungsstarkem, drehfreudigem 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner und 16-Ventil-Technik oder aber mit 1,8-Liter-Vierzylinder-Diesel für fast sensationell niedrige Verbrauchswerte sogar beim als Lademeister geschätzten Corolla Combi.

Vor allem aber setzte diese Generation des populärsten Toyota im Juni 1990 einen Meilenstein auf dem Weg zum Produktions-Weltmeister mit der Auslieferung des 15-millionsten Fahrzeugs. Ein großer Markstein, den der Toyota als erstes asiatisches Auto mit Leichtigkeit übersprang, denn dieser Shootingstar in der Kompaktklasse ließ sich damals nicht mehr aufhalten auf seinem Weg zum meistverkauften Pkw aller Zeiten. Heute sind bereits mehr als 45 Millionen Toyota Corolla produziert worden – und damit drei Mal so viele Fahrzeuge wie vom legendären Ford Model T als erstem millionenfach verkauftem Weltauto.

Was macht ein Auto zum Produktions-Weltmeister? Im Falle des Ford Model T war es vor allem die Fließbandproduktion, die Henry Ford in die Automobilindustrie einführte. Der Corolla sicherte sich den heutigen Nummer-eins-Status nicht nur durch seine Variantenvielfalt und immer wieder bahnbrechend innovative Technologien, sondern auch als erstes preiswertes japanisches Exportmodell in herausragender Produktqualität für den Weltmarkt. Tatsächlich wurde das eigens für den Toyota Corolla errichtete japanische Stammwerk Kanto Auto Works schon 1966 mit dem Deming-Preis für Total Quality Management ausgezeichnet. Ein Qualitätsanspruch, der auch für alle weiteren Produktionsanlagen des Corolla gilt, die sich heute wie ein Netz über alle Kontinente erstrecken. Für Westeuropa befindet sich die Produktionsstätte des Bestsellers im hochmodernen Werk Burnaston in Großbritannien. Und der Corolla (E90) galt vor 30 Jahren als weiterer Beweis für außergewöhnliche Produktqualitäten.

Über 2.000 Verbesserungen in allen Bereichen - von der Reduzierung des Geräuschniveaus bis zur Verwendung weicher Materialien an Armaturentafel und Schaltern – ließen den Zuverlässigkeitschampion zum bis dahin qualitativ besten Corolla werden. Eine Qualität, die überall erkennbar und spürbar ist und von der Fachwelt anerkannt wurde. Die Langzeitqualitäten wussten später auch Gebrauchtwagenkäufer zu schätzen und heute profitieren davon Young- und Oldtimerfans.

So sind die Toyota Corolla aus dem Jahr der deutschen Wiedervereinigung jetzt ganz besonders dafür prädestiniert, eine H-Zulassung zu erhalten. Gibt es dieses amtliche Signet doch nur für Fahrzeuge, die sich im technisch einwandfreien, originalen Zustand befinden. Erst mit dem magischen H-Kennzeichen lassen sich Steuervorteile, freie Fahrt in Umweltzonen und viel Applaus für die Klassiker bei Oldtimerrallyes oder Concours d’Elegance ernten.

Wenn Sie die Faszination des seit 54 Jahren gebauten Corolla in seiner ganzen Vielfalt erleben wollen: Kommen Sie in die Toyota Collection und steigen Sie ein in den klassischen Corolla Ihrer Wahl! Es erwartet Sie eine aufregend große Auswahl von Corolla aller wichtigen Generationen, darunter natürlich auch der Corolla (E90).


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