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Toyota Collection: Toyota RAV4 Thementag als virtuelles Event am Samstag, 6. Juni 2020!

Toyota Collection: Toyota RAV4 Thementag als virtuelles Event am Samstag, 6. Juni 2020!

Zehn Millionen verkaufte Kompakt-SUV sind ein Anlass zum Feiern, aber die seit 26 Jahren andauernde Erfolgsstory des Toyota RAV4 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,6-4,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 105-100 g/km) bietet sogar noch spannendere Gründe, diesen SUV-Pionier hoch leben zu lassen. Kommen Sie mit auf eine digitale Entdeckungsreise: Die Toyota Collection feiert den RAV4 mit einem Online-Event! Am Samstag, 6. Juni 2020, wird die abenteuerliche Historie des frech-fröhlichen Erfinders aller modernen Kompakt-SUV um 10 Uhr bei Facebook in einem moderierten Video präsentiert: www.facebook.com/toyotacollectiondeutschland

Erleben Sie die faszinierendsten und spektakulärsten Highlights des schon in fünf Generationen gebauten RAV4 beim Online-Thementag in Deutschlands größter Toyota Sammlung. In den moderierten Videos lassen die RAV4 Experten natürlich auch die Toyota Community erzählen von emotionalen wie bewegenden RAV4 Erfahrungen.

Die 1990er waren eine Dekade, die offen für Neues war, farbenfrohen Crossover-Trends folgte und die globalen Herausforderungen mit mutigen, frischen Ideen anging. Für ein innovationsfreudiges Unternehmen wie Toyota die perfekte Zeit, um das traditionelle Automobil neu zu denken. Genau deshalb wagten die Japaner die Entwicklung eines vollkommen neuen Fahrzeugkonzepts, wie es die Autowelt noch nicht gesehen hatte. Freizeit, aber auch absolute Zuverlässigkeit für die Herausforderungen als Familienfahrzeug und agiler Geländegänger verkörperte der erfrischend andersartige Allradler, dessen Modellcode RAV4 deshalb ein Akronym von „Recreational Active Vehicle with 4-wheel drive“ ist. Gezeichnet in schwungvollen-sportlichen Linien übertraf der anfangs ausschließlich als dreitüriger RAV4 FunCruiser, später auch als größerer Fünftürer lieferbare Alleskönner mit Vierradantrieb und sperrbarem Verteilergetriebe sofort alle Erwartungen. So kalkulierte Toyota monatlich mit rund 4.500 Kundenbestellungen, aber schon im Startmonat entschieden sich mehr als 8.000 Autokäufer für den RAV4. Ein Hype, der durch die in den folgenden Jahren eingeführten Wettbewerber noch beschleunigt wurde. Heute liegt der weltweite Absatz bei knapp einer Million Toyota RAV4 pro Jahr, damit ist der Toyota RAV4 das meistverkaufte SUV der Jahre 2018 und 2019.

Mut zum Anderssein, zu mehr Allroundtalenten, aber auch zu nachhaltigen Technologien und zu mehr Fahrspaß onroad wie offroad, diese Vorreiterrolle füllt das erste moderne Kompakt-SUV bis heute nicht nur durch permanente technische Innovationen aus, sondern auch als Individualisierungskünstler. So überraschte schon die erste Generation des RAV4 als FunCruiser Colour Plus mit damals einzigartigen, individuellen und bunten Farbkonfigurationen, die an die Optik eines Pop-Art-Cars erinnern. Hinzu kamen nicht weniger als drei unterschiedliche nach oben offene Dachsysteme. Neben einem klassischen Verdeck gab es auch raffinierte Sonnendach- und Moonroof-Systeme. Sogar Popgeschichte schrieb der sonnige RAV4 FunCruiser als die neu formierte Band FunCruiser den Reggae-Pop „Fun in The Sun“ 1997 als Sommerhit platzierte.

Technisches Neuland entdeckte der RAV4 dagegen als 1995 vorgestellter, erster batterie-elektrischer SUV. Damit nicht genug, gleichzeitig zum Marktstart des RAV4 EV im Jahr 1996 sorgte der RAV4 FCEV mit damals visionärem Brennstoffzellenantrieb für Aufsehen - als früher Impulsgeber des heutigen Technologie-Revolutionärs Toyota Mirai. Aber auch der Toyota RAV4 EV offenbarte noch ein verborgenes Talent, denn der Stromer überraschte schon 1995 durch adrenalinhaltige Auftritte bei der Rallye Monte Carlo und der FIA-Scandinavian Electric Car Rallye. Staub, Schlamm und Schnee in Offroad-Terrain bewältigte dagegen später ein bei der Rally America Series brillierender RAV4.

Auch die im Jahr 2000 gestartete zweite Generation des Toyota RAV4 überraschte mit hocheffizienten Antriebstechnologien, vor allem mit VVT-i, einer neuen intelligenten variablen Ventilsteuerung bei den Benzinern, die ein Viertel weniger Kraftstoff konsumierten als die Vorgänger. Als Inbegriff eines zuverlässigen Alleskönners mit nun intelligentem Allradantrieb verstärkte der im Jahr 2006 lancierte dritte RAV4 auch die Flotten von Bergwacht, Feuerwehr und Rettungsdiensten. In der vierten Generation des RAV4, die 2012 präsentiert wurde, kombinierte Toyota ab 2015 erstmals Hybrid- und Allradantrieb – ein im europäischen Kompakt-SUV-Segment einzigartiges Angebot.

Für den fünften und aktuellen RAV4 hat Allradspezialist Toyota die Antriebstechnik nochmals revolutioniert, denn beim elektrische Allradsystem AWD-i leitet erstmals ein zweiter Elektromotor zusätzliches Drehmoment an die Hinterachse. Für dynamischen und effizienten Vortrieb sorgt ein 2,5-Liter-Hybridantrieb, ab dem zweiten Halbjahr 2020 alternativ auch die erste Plug-in-Hybridversion, die mehr als 60 Kilometer (nach WLTP) rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs ist.

Als echtes Kult-SUV hat der Toyota RAV4 natürlich noch mehr zu bieten als Spaß an nachhaltiger Hightech, Spaß an individuellem Design und Spaß an zuverlässig arbeitender Technik: Es ist vor allem der Spaß an der Freiheit, mit dem RAV4 spontan überall dort hinzufahren, wo es gerade schön ist. Auch davon erzählt das Online-Event in der Toyota Collection.

Schon jetzt zum Notieren ein Save-The-Date des nächsten Thementags in der Toyota Collection: Am Samstag, 4. Juli 2020 wird ein großer JDM-Day gefeiert. JDM (Japanese Domestic Market), das sind drei Buchstaben, die für alle Fans der fernöstlichen Fahrkultur gleichbedeutend sind mit hierzulande fast unbekannten Racern und Rechtslenkertypen. Vom kubischen Kei-Car über schrille Vans bis hin zu kultigen Coupés der Driftszene, von Luxuslimousinen mit viel V8- oder V12-Power unter der Haube bis hin zu Offroadern in beispielloser Karosserievielfalt ist am 4. Juli alles dabei, wenn es in der Toyota Collection um JDM-Autos geht.

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Wussten Sie schon? Wissen zum Weitergeben! - Zehn Millionen RAV4: Wie Toyota die SUV-Welt immer wieder neu erfindet

Wissen zum Weitergeben!

Zehn Millionen RAV4: Wie Toyota die SUV-Welt immer wieder neu erfindet

Die 2020er Jahre haben begonnen und die Automobilindustrie erlebt einen historisch beispiellosen Paradigmenwechsel, vor allem in den Antriebstechnologien. Ganz vorn dabei der schon in mehr als zehn Millionen Einheiten verkaufte Toyota RAV4 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,6-4,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 105-100 g/km), der im zweiten Halbjahr 2020 als Plug-in-Hybridversion an den Start geht und damit seinem Prinzip treu bleibt, Zukunft in Serie zu bringen. Tatsächlich gelang schon dem allerersten Toyota RAV4 aus dem Jahr 1994 eine Neudefinition der Allradwelt, denn dieser Vielseitigkeitskünstler vereinte damals als erster die Vorteile eines hochgelegten 4x4-Fahrwerks mit Pkw-Komfort und wurde so zum Urmaß der SUV-Bewegung.

Geniale Erfindungen und Ideen, die SUV-Geschichte schrieben und womöglich die ganze Automobilwelt voranbrachten, dafür steht der Toyota RAV4 seit fünf Generationen. Zu sehen und zu erleben in der Toyota Collection oder hier und jetzt. Denn hier folgen die Top Ten der kleinen und großen Revolutionen, die der Toyota RAV4 lostrat. Facts und Figures also, über die sich im Freundes- und Kollegenkreis trefflich streiten lässt: Wer hat was wann und wo zuerst gemacht? Besserwissen hilft gegen Fake News und macht Freude, etwa bei der Frage, welche Typen die Idee des Toyota RAV4 intiiert haben und wie der RAV4 Modegeschichte schrieb.

Fact 1. Ein Original und seine fast vergessenen Vorreiter
Von Beginn an gilt der Toyota RAV4 als Begründer des 1994 noch weitgehend unbekannten Kompakt-SUV-Segments. Aber auch dieses Original der SUV-Welt hatte seine Vorfahren, legendäre wie den Land Cruiser, der seit 1951 ein einzigartiges Synonym für Geländetauglichkeit, Zuverlässigkeit und leidenschaftlichen Fahrspaß ist, und heute bereits fast vergessene Helden des Allrad-Alltags, die dem RAV4 ebenfalls wesentliche Bestandteile ihrer DNA mitgaben.

Zu letzteren zählt vor allem der Toyota Tercel 4WD aus dem Jahr 1982. Als schick gezeichneter Fünftürer mit zuschaltbarem Vierradantrieb, verstärkten Federn, besonders üppig dimensionierten Stoßdämpfern, kräftigen Stoßfängern und sogar einer Geländeuntersetzung brach der kompakte Crossover-Typ mit allen damals gängigen Konventionen der Allradwelt. Galvanisiertes Stahlblech als Rostschutz nach Schlamm- und Salzwasserpassagen und die robuste Technik genügte, damit der nur 4,17 Meter lange Fünfsitzer als furchtloser Langstreckenläufer taugte, der gerne auch einmal querfeldein unterwegs war.

Für den schicken Auftritt vor Oper und Shoppingmall gab es den nach einem männlichen Falken benannten Toyota in exklusiven Zweifarb-Lackierungen: Farbkombinationen aus tiefglänzendem Topaz und schimmernden Braunmetallic oder aus leuchtendem Hellgrün und dezentem Dunkelgrünmetallic kündeten von stilvoller Extravaganz, wie sie modebewusste Metropolbewohner schätzten. Diese Gene gab der Tercel 4WD weiter an den Toyota RAV, der auf der Tokyo Motor Show 1989 vorgestellt wurde. Toyota RAV? Unter diesem Code präsentierte Toyota die konkrete Idee eines kompakten Offroad-SUV fürs urbane Umfeld. Obwohl explizit als Concept Car gekennzeichnet feierten Presse und Publikum den revolutionären „Urban AWD“ als Superstar der japanischen Autoshow. Nun war es nur noch ein kleiner Schritt: Aus diesem RAV entwickelte Toyota eine Serienversion für Familie und Freizeit, den RAV4, der 1994 als SUV-Alleskönner debütierte.

Fact 2. Das „Drei-in-einem-Konzept" des RAV4
Crossover, das war der Sound der 1990er. Keine Band, kein Popstar, der nicht diesem Megatrend folgte. Im Automobilbau war es der Toyota RAV4, der den ersten Kompakt-SUV aus Crossover-Einflüssen hervorgehen ließ. Crossover oder das „Drei-in-einem-Konzept" nannte Toyota diese Erfolgsstrategie, die die optischen Attribute und die Allradtechnik eines Geländewagens mit den Komfort-Talenten eines Kombis und den dynamischen Qualitäten eines sportiven Kompakten vereinte.

Allerdings stand das „Drei-in-einem-Konzept" intern auch noch für eine weitere Crossover-Rezeptur, nämlich für drei Toyota Baureihen, deren Modellnamen mit einem „C“, begann und mit denen der RAV4 technische Komponenten teilte: So nutzte das SUV die moderne Plattform des Toyota Corolla während der effiziente und kräftige Vierzylinder-Motor ebenso wie andere Antriebskomponenten aus dem Toyota Carina bekannt waren. Dagegen hatte die Allradkraftübertragung ihre ultimative Bewährungsprobe im Toyota Celica GT-Four bestanden, der als über Jahre unschlagbarer Rallye-Weltmeister zur Referenzgröße im Motorsport aufgestiegen war. Von allen nur das Beste, das garantierte dem RAV4 einzigartigen Erfolg.

Fact 3. Toyota RAV4 FunCruiser: Das Auto zum Lieblingspulli
Mit dieser Werbekampagne schrieb der Toyota RAV4 im Jahr 1996 Modegeschichte, denn eine derartig individualisierte Auto-Couture hatte die SUV-Szene bis dahin nicht gesehen. Tatsächlich präsentierte sich der RAV4 als Pop-Art-Pionier und Individualisierungskünstler im Allradsegment. Dank Colour Plus Konzept gab es den FunCruiser in vielen einzigartig bunten Farb- und Ausstattungskombinationen – zum Anprobieren nicht im Designer-Outlet, sondern beim örtlichen Toyota Händler. Der Lieblingspulli war eine Rarität? Kein Problem, eine der 136 (!) fahrbaren Farbkollektionen des RAV4 Programms würde schon passen – „natürlich in knitterfreier Toyota Qualität“, wie die Werbung versprach.

Möglich wurden die individualisierbaren Farbkonzepte – zu denen auch knallig kontrastierende Zweitfarben bei Kunststoffbauteilen wie Dachspoiler, Frontschutzbügel, Flankenschutz, Heckabdeckung und Kotflügelverbreiterungen zählten – nicht zuletzt durch einen innovativen von Toyota entwickelten Verbundwerkstoff. Das „Toyota Super Olefin Polymer" beeindruckte durch eine leichte Lackierbarkeit, womit der RAV4 verblüffend viel Spielraum bot für bunte Colour Plus FunCruiser, schrille Showcars und starke Tuningstars.

Aber auch beim Frontdesign befuhr der RAV4 FunCruiser 1994 Neuland: Als erster Allrad-Offroader verfügte er über eine knackig-kurze und flach abfallende Motorhaube. Die ebenso effizienten wie temperamentvollen Triebwerke mussten dafür erstmals in einem Allradler platzsparend quer eingebaut und leicht nach hinten geneigt werden. Nur so ermöglichten die Motoren das dynamische Frontdesign des Toyota RAV4 - damals bei Allradlern ein wegweisend-innovativer Ansatz in der Triebwerksanordnung.

Fact 4. Ungebremst in Richtung emissionsfreie Zukunft
Das Auto von morgen bereits heute Wirklichkeit werden lassen, das war schon vor einem Vierteljahrhundert die Mission des Toyota RAV4. Deshalb zeigte der Toyota RAV4 schon damals den Mut zum emissionsfreien Elektroantrieb in einem geländetauglichen Fahrzeug. So avancierte der RAV4 FCEV im Jahr 1996 zum ersten Toyota Forschungsfahrzeug mit Brennstoffzelle und frühen Impulsgeber des heutigen Technologie-Revolutionärs Toyota Mirai, während der batterieelektrische RAV4 EV damals einen Meilenstein setzte als weltweit erstes in Serie gebautes Zero-Emission-Kompakt-SUV.

Bereits vor Serienstart errang der 45 kW/61 PS starke elektrifizierte SUV im Jahr 1995 den Gesamtsieg der legendären FIA-Scandinavian Electric Car Rallye. Ein Triumph, dem später Klassensiege in der Rallye Monte Carlo für Elektrofahrzeuge folgten, vor allem aber zeigte sich der RAV4 EV nach diesen sportlichen Härtetests 1996 endgültig fit für die Serienfertigung und den Vertriebsstart auf Testmärkten in gleich drei Kontinenten. Allein in den USA entschieden sich fast 1.500 Käufer für den bis 2003 angebotenen batterie-elektrischen Toyota. Noch wichtiger waren für Toyota jedoch die wertvollen Praxiserfahrungen, so realisierten schon die allerersten Akkus rekordverdächtige Laufleistungen zwischen 160.000 und 240.000 Kilometern. Im Jahr 2010 – als in den USA der Prototyp des nächsten RAV4 EV Premiere feierte – war noch immer jeder zweite dieser RAV4 EV-Pioniere im Alltagseinsatz, ein nachhaltiger Qualitätsbeweis.

Es ist eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Vorreiterrolle, die der Toyota RAV4 bis heute konsequent weiterverfolgt. So etablierte das aktive, allradangetriebene Freizeitfahrzeug im Jahr 2015 den Hybridantrieb im dieselaffinen SUV-Segment und im zweiten Halbjahr 2020 markiert der inzwischen weltweit in mehr als zehn Millionen Einheiten und fünf Generationen verkaufte Bestseller als Plug-in-Hybridversion den nächsten Quantensprung. Mehr als 60 Kilometer (nach WLTP) soll der neue Toyota RAV4 Plug-in rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurücklegen können, womit er die meisten Wettbewerber übertrifft.

Fact 5. Vom Nachwuchs-Star zum Pop-Titan
Sie stellen das am schnellsten wachsende Fahrzeugsegment, sind die Megastars auf dem Automobilmarkt. Kompakte SUV haben sich längst vom Nischenprodukt zum populärsten Allrounder für Familien, Freizeitsportler, Firmen und Allradfans entwickelt. Ein Trend, der 1994 vom Toyota RAV4 gesetzt wurde, denn dieses SUV übertraf von Beginn an alle Verkaufserwartungen. Das zunächst auf Basis von monatlich 4.500 verkauften Einheiten kalkulierte Produktionsvolumen wurde sofort verdoppelt, nachdem bereits im Startmonat 8.000 Bestellungen eingingen. Der Jahresabsatz – im Startjahr 1994 noch rund 53.000 Fahrzeuge – vervielfachte sich bis zur Jahrtausendwende, wobei die zunehmende Zahl von SUV-Wettbewerbern die Popularität des Originals von Toyota nur noch weiter steigerte.

In Deutschland durchbrach der Toyota RAV4 im Jahr 2001 eine besondere Schallmauer: Zum ersten Mal überhaupt knackte ein Kompakt-SUV damals die Marke von 10.000 Zulassungen in einem Kalenderjahr - exakt waren es sogar 10.990 RAV4. Eine Zahl, die dieser unangefochtene Marktführer im SUV-Segment kurz danach erneut verdoppelte. Heute liegt der weltweite Absatz bei knapp einer Million RAV4 pro Jahr, damit ist dieser Toyota das global meistverkaufte SUV der Jahre 2019 und 2018.

Fact 6. Siege in Serie
Die Motorsport-Revolution begann 1995. Der erste moderne Kompakt-SUV feierte gerade seinen ersten Geburtstag, da musste der Toyota RAV4 schon eine neue adrenalinhaltige Herausforderung annehmen, die sonst eher das Metier ultraflacher, leichter und starker Racer war. Geländewagen wagten sich vielleicht auf das sandige Feld der Rallye Dakar, aber auf den glatten Asphalt einer rasanten Straßen-Rallye?

Kein Problem für den Toyota RAV4. Als innovatives Kompakt-SUV demonstrierte er, dass bei Toyota wirklich nichts unmöglich ist, etwa emissionsfrei eine FIA-Rallye zu gewinnen. Genau dieser Triumph gelang dem elektrischen Toyota RAV4 im Jahr 1995 bei der in nordeuropäischen Ländern ausgetragenen Scandinavian Electric Car Rallye. Aber auch bei der berühmtesten aller Rallyes, der Montecarlo, zeigte der RAV4 EV eindrucksvolle Präsenz. Für alle Hardcore-Fans von Staub, Eis, Schnee und Schlamm hielt der von Ryan Millen und Rhianon Gelsomino pilotierte Toyota Rally RAV4 das richtige Pulsbeschleuniger-Package bereit. Bei der in den USA ausgetragenen Rally America Series der Jahre 2016 und 2017 fuhr der mechanisch in Serienzustand belassene Toyota triumphale Siege ein, dafür genügten dem 2,5-Liter-Vierzylinder 129 kW/176 PS Leistung.

Fact 7. Serienmäßig zuverlässig.
In vielen Zuverlässigkeitsrankings liegt er seit Jahrzehnten traditionell an der Spitze. Außerdem: Über 80 Prozent aller je gebauten RAV4 sollen noch im Einsatz sein - rekordverdächtig für Fahrzeuge, die bis zu 25 Jahre alt sind und als SUV nicht selten besonders hart rangenommen wurden. Aber gibt es auch Toyota RAV4 mit mehr als einer Million Kilometer Laufleistung? Klar doch, meint die internationale Toyota Community. Aber auch der deutsche Toyota High Mileage Club hat Mitglieder, deren RAV4 eindrucksvolle Zählerstände von fast 400.000 Kilometern zeigen. Manche Toyota sind eben einfach nicht kaputt zu kriegen. Zum Glück, denn nur so lassen sich pannenfrei immer neue Kilometergipfel stürmen.

Fact 8. Die schönste Qual der Wahl
Für jedes Bedürfnis das passende, praktisch nach Maß konfigurierte Modell: Diesen selbstgesetzten Anspruch zugunsten maximaler Kundenzufriedenheit trieb der auf der IAA Frankfurt 2005 vorgestellte und 2006 eingeführte Toyota RAV4 dritter Generation sogar antriebstechnisch zur Perfektion. Nie zuvor bot die RAV4 Welt eine größere Auswahl zwischen unterschiedlichen Motoren und Getriebekonfigurationen.

Acht unterschiedliche Benzin- und Dieselmotoren vom 2,0-Liter-Vierzylinder bis zum 3,5-Liter-V6 mit einer Leistungsbandbreite von 112 kW/152 PS bis 206 kW/280 PS und dazu ab dem Jahr 2010 in Nordamerika ein Elektromotor im RAV EV boten je nach Markt eine beispiellose Vielfalt, zumal die Getriebepalette fast ebenso umfangreich war. Neben Fünfgang- und Sechsgang-Schaltgetrieben gab es Viergang-, Fünfgang- und Sechsgang-Automatikgetriebe, eine stufenlose CVT-Automatik und die Eingang-Automatik für den RAV4 EV. Für jeden Einsatzzweck und jeden Markt die optimale Motor- und Getriebekombination, dieses Ziel hatte der dritte Toyota RAV4 definitiv erreicht.

Hinzu kam die neue Entscheidungsmöglichkeit zwischen Vierrad- und Vorderradantrieb. Früher als viele Wettbewerber ging Toyota auf die Anforderungen von Kunden ein, die ihren Kompakt-SUV überwiegend im Großstadtdschungel bewegten oder aus anderen Gründen keinen Wert auf Vierradantrieb legten und wechselte deshalb beim RAV4 auf optionale intelligente Allradsysteme.

Fact 9. Als erster elektrisch auf allen vieren
Sie liegen voll im Trend und werden weltweit immer beliebter. Die vielseitigen Kompakt-SUV haben Millionen Fans – aber auch Kritikern wegen angeblich hoher CO2-Emissionswerte. Als Begründer des Fahrzeugsegments demonstrierte Toyota schon 2015 mit dem RAV4, dass es keinen Grund für eine generelle gesellschaftliche Ächtung von SUV gibt, schließlich hat Umweltschutz bei Toyota eine lange Tradition und oberste Priorität. Wie aber den Kraftstoffverbrauch des Toyota RAV4 reduzieren und dabei nicht auf Fahrspaß verzichten? Mit elektrischer Mobilität und das ohne lange Ladezeiten, lautete die Antwort. In der vierten Generation des RAV4 kombinierte Toyota 2015 erstmals Hybrid- und Allradantrieb – ein im europäischen Kompakt-SUV-Segment einzigartiges Angebot. Das galt auch für die stattliche Anhängelast von 1.650 Kilogramm beim RAV4 Hybrid, damit konnte der SUV mit den zwei Antriebsherzen sogar größere Wohnwagen und Trailer ziehen. Und dies beispielhaft sicher, denn zeitgleich führte Toyota bereits damals die Anhängerstabilitätskontrolle ein. Übrigens: Wer auf Allradtechnik keinen Wert legte, konnte auf einigen Märkten schon vor 25 Jahren mit dem RAV4 stromern.

Und heute? Mit der fünften, 2019 eingeführten Modellgeneration des RAV4 bietet dieser zukunftsweisende Toyota neben einem neuen Hybridantrieb auch ein neues elektrisches Allradsystem. Erstmals schickt ein zweiter Elektromotor zusätzliches Drehmoment an die Hinterachse, die Systemleistung klettert dadurch von 160 kW/218 PS auf 163 kW/222 PS. Im zweiten Halbjahr 2020 folgt zudem der erste RAV4 als Plug-in-Hybridversion, die mehr als 60 Kilometer (nach WLTP) rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurücklegen können soll.

Fact 10. Fun im FunCruiser
Es ist kein Zufall, dass es Hunderte von Rock’n‘-Roll-Songs oder Pop-Balladen über Autos und das Autofahren gibt. Schließlich sind auch viele Musiker Autofans, die emotionale Erinnerungen an automobile Erlebnisse aus vergangenen Jahren teilen wollen. Aber ein Popsong für ein vollkommen neues Fahrzeugmodell? Dafür musste schon der lebensfrohe Toyota RAV4 FunCruiser erfunden werden.

Bis heute findet der fröhliche Reggae-Pop-Song „Fun in The Sun“, komponiert 1997 von der eigens gegründeten Band Fun Cruiser, viele Fans. Geändert hat sich nur die Art des Tonträgers: War es in den 1990ern der Sound von CD oder Musikkassette, zu denen die FunCruiser-Fans abtanzten, findet sich „Fun in The Sun“ heute im Internet.


Wussten Sie schon? - Im Detail entdeckt: Fröhliches Sunshine-Feeling im FunCruiser

Wussten Sie schon?

Im Detail entdeckt: Fröhliches Sunshine-Feeling im FunCruiser

Nichts ist spannender als die Welt im Detail zu entdecken und dadurch mit neuen Augen zu erleben. Genau das gilt auch für die vielen faszinierenden Besonderheiten der automobilen Stars in der Toyota Collection. Jeder der insgesamt rund 75 Meilensteine aus der Modellgeschichte von Toyota überrascht bei genauem Hinschauen mit Finessen und raffinierten Features, die außergewöhnliche Geschichten erzählen können vom Aufbruch in neues Terrain. So wie der Toyota RAV4, der nicht nur den kompakten SUV in Fahrt gebracht hat, sondern auch die Freude am Autofahren um vollkommen neue Facetten bereichert hat.

Ausstattungsdetails für mehr Fahrspaß, die in der Toyota Collection hautnah oder – wie in der derzeitigen Phase der Corona-Pandemie – virtuell zu erleben sind. Dies am besten beim Besuch des Toyota RAV4 Thementags am 6. Juni via Facebook-Video (www.facebook.com/toyotacollectiondeutschland) oder auch jederzeit unter www.toyota-collection.de, denn dort werden die wichtigsten klassischen Toyota RAV4 aus verschiedenen Perspektiven visuell präsentiert.

Am besten aber Sie begeben sich schon hier und jetzt auf Entdeckungstour und erleben, wie Toyota vor einem Vierteljahrhundert fröhliches Sunshine-Feeling in den einzigartigen FunCruiser holte. Und wenn Sie Freude an geteiltem Wissen haben, dann posten Sie doch einfach die frisch erworbenen Kenntnisse an die Community. Tatsächlich begann mit dem Toyota RAV4 im Jahr 1994 nicht nur das Zeitalter des SUV für Familie und Freizeit. Unter dem Modellnamen FunCruiser setzte der RAV4 auch das Signal zum Aufbruch in eine neue, lichtdurchflutete und luftige Ära des Reisens unter Sonne, Mond und Sternen.

Seit Anfang der 1980er Jahre waren Cabriolets weltweit auf dem Rückzug und in einer Zeit immer strengerer Sicherheitsvorschriften avancierten bald Schiebe- und Sonnendächer zum gefragtesten Accessoire. Statt des eingeschränkten Blickfelds nur aus Windschutz- und Seitenscheiben boten solche Fenster zum Himmel zumindest den vorn sitzenden Passagieren mehr Licht und Luft. Allerdings gab es noch eine Steigerung dieses Sunroof-Trends, der übrigens aus Amerika nach Europa geschwappt war: Das Angebot von gleich zwei Sonnendächern, also jeweils eine Dachöffnung für Fahrer und Co-Pilot und eine für die Fondpassagiere. Eine Idee, die Toyota um ein cleveres Verstausystem für diese herausnehmbaren Sonnendächer ergänzte und so als weltweit erster Hersteller bei Kompakt-SUV einführte. Damit bot der Toyota RAV4 FunCruiser ein ähnlich grandioses Rundum-Panorama wie die damals angesagten 180-Grad-Kinos.

Ausbauen ließen sich die Sonnendächer aus leichtem Aluminium sekundenschnell mit einem Handgriff und auf die direkt folgende Frage des Wohin mit den nun lästigen Luken im FunCruiser gab Toyota eine ebenso simple wie geniale Antwort: An der ungenutzten Innenseite der großen Hecktür störten die Teile nicht und deshalb konnten sie dort mit einem praktischen Befestigungssystem problemlos verstaut werden. Dank dieses Verstausystems bot der FunCruiser schon bei kurzen Shopping-Touren unkompliziertes Open-Air-Vergnügen.

Drei Türen, 3 Meter 71 Länge und Sonnenspaß ohne Ende dank zwei großer Fenster zum Himmel, das war der einzigartige RAV4 Funcruiser in kompakter Form. Und der 41 Zentimeter längere RAV4 Fünftürer? Garantierte ebenfalls Fun, nur etwas weniger frech. So gab es für den Fünftürer ein elektrisches Glas-Schiebe-Hebedach, das den Vornsitzenden auf Knopfdruck freie Sicht nach oben gewährte. Schutz vor zu intensivem Sonnenbad war beim RAV4 übrigens ebenfalls inkludiert: Das hochwertige Sonnendach verfügte ähnlich wie die damals populären Moonroofs über eine aufwändige Verglasung, die UV-Strahlung absorbieren sollte. Praktisch auch, um die starke Aufheizung des Passagierabteils zu reduzieren.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und deshalb konnte der Begründer des Freizeit-SUV noch in einer extra-offenen Ausführung mit speziellen Raffinessen bestellt werden: Das Toyota RAV4 Cabrio überraschte mit einem Faltverdeck im Fond plus per Zentralverschluss lösbarem Sonnendach über den vorderen Passagieren. Das in Japan entwickelte hintere Softtop aus Kunststoff war flatterfrei und sorgfältig verarbeitet, so dass die Fahrgeräusche sogar im geschlossenen Zustand erstaunlich gut gedämmt wurden. Vor allem zählte eine damals ganz und gar nicht selbstverständliche leichte Handhabung zu den Stärken des Sonnensegels: Nach dem Entfernen der Fenster, die mit Reißverschlüssen abgetrennt wurden, mussten lediglich zwei Hebel betätigt werden, um das Verdeck von der Dachverstrebung freizugeben und nach hinten zu klappen. Dort lag es flach auf der Hecktür, ohne die Sicht zu versperren oder das Gepäckraumvolumen einzuschränken. Ein Verdecksystem ohne komplizierte Bastelarbeit wie in manchen klassischen Offroadern für Extra-Vergnügen im offenen FunCruiser.

Auch die Handhabung des vorderen Aluminiumdachs war wie im Dreitürer ein Kinderspiel, denn das Leichtgewicht konnte so wie sonst beide Sonnendächer in den speziellen Halterungen der Hecktür zuverlässig verstaut werden. Ganz wichtig für Sonnenanbeter, die ihren Funcruiser bis an den Strand fuhren, war die „Liegewiese“ für zwei. In dem Allradler ließen sich alle Sitze flach umklappen für ein Doppelbett unter freiem Himmel, perfekt auch zum Betrachten des nächtlichen Sternenzelts. Toyota ganz frech-fröhlich – auch das war typisch RAV4 FunCruiser. Blieb Sonnenhungrigen nur die süße Qual der Wahl, welche der so unterschiedlichen Frischluftluftvarianten im RAV4 Portfolio wohl den meisten Fun versprach.


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