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Toyota Collection

Toyota Collection: High Mileage Day am Samstag, 6. Oktober!

Public Opening – Millionäre und andere Freunde fürs Leben

Vertrauen, Verlässlichkeit und viele gute gemeinsame Erlebnisse, das zeichnet langjährige Freundschaften aus. Gut gepflegte Beziehungen halten bisweilen sogar ein Leben lang – und im Fall von Fahrzeugen manchmal auch über eine Million Kilometer. Glauben Sie nicht? Dann kommen Sie am Samstag, 6. Oktober, zum High Mileage Day in der Toyota Collection in Köln-Marsdorf. Dort trifft sich von 10 bis 14 Uhr die Community der Langstreckenläufer, also all der zuverlässigen Toyota Modelle, die im Einsatz für Familien, Firmen und Freizeitabenteuer außergewöhnlich große Fahrleistungen im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich gesammelt haben.

Gefeiert werden beim Public Opening der Toyota Collection am kommenden Samstag aber nicht nur Kilometer-Könige, auch der kleine Toyota Yaris ist in Partystimmung. Vor 20 Jahren debütierte der Kleinwagen auf dem Pariser Automobilsalon – und entwickelte sich schnell zum beliebtesten Toyota Modell in Europa. Das Jubiläum begeht der Cityflitzer mit der Geburtstagsedition Yaris Y20 und dem dynamischen Yaris GR-S. Zu erleben nicht nur in Paris, sondern auch in der Toyota Collection, wo seine legendären Vorgänger Starlet und Toyota 1000 stehen.

Hinzu kommen 70 weitere Meilensteine aus der über 80-jährigen Modellgeschichte des größten japanischen Automobilherstellers, die immer einen Bezug zu aktuellen Typen und Technologien bei Toyota haben. Sei es das farbenfrohe Portfolio aus Toyota Corolla in unterschiedlichsten Karosserieformen, die zeigen, wie erfrischend sich das meistverkaufte Auto der Welt zu allen Zeiten präsentierte. Ganz anders die Vorgänger der erfolgreichsten Mittelklasselimousine der Welt, des neuen Toyota Camry. Unter den Namen Corona und Cressida setzten diese Modelle seit den 1960er Jahren auf einen mitreißenden Mix aus modischem Karosseriedesign, mondäner Komfortausstattung und zuverlässigen Antrieben, der sie zu Millionenerfolgen machte.

Schnell, schneller, Supra! Im kommenden Jahr kehrt der Toyota Supra zurück. Mit Heckantrieb und einem aufregenden Mix aus Power, Balance sowie Agilität – also mit allen Zutaten, die diesen ultimativen Sportwagen seit 40 Jahren auszeichnen. Entdecken Sie die Ahnen des Supra in der Toyota Collection, das verkürzt die Wartezeit auf den Neuen. Einsteigen ist übrigens erlaubt in den meisten Fahrzeugen der außergewöhnlichen Ausstellung, denn auch diese einzigartige hautnahe Erfahrung ist typisch für Toyota.

Zu viele Highlights, um den Überblick zu bewahren? Nutzen Sie doch das Angebot einer Guided Tour: Die geführten Rundgänge bringen Sie direkt zu den Höhepunkten der Toyota Collection und informieren Sie in kompakter Form über alles Wissenswerte. Die Führungen starten um 10.30 und 13.30 Uhr und sind natürlich kostenfrei. Auch der Eintritt in die Toyota Collection ist übrigens wie immer frei. Und für alle Besucher, die mit einem Pkw anreisen, gibt es genügend Parkplätze direkt vor dem Eingang zur Toyota Collection.

Am besten Sie bringen Ihren eigenen Toyota gleich mit, denn alle Dauerläufer werden ausgezeichnet. Ab 200.000 Kilometer gibt es für alle Meilensammler einen exklusiven Aufkleber, der die zurückgelegte Wegstrecke dokumentiert und ab einer halben Million Kilometer eine prägnant gestaltete Ehren-Plakette, die den Träger als Mitglied im Toyota High Mileage Club ausweist.

Aber auch für alle anderen Toyota Fans hält der High Mileage Day ein einzigartiges Erlebnis bereit: Die spannenden Gespräche und faszinierenden Begegnungen mit der großen Toyota Community, die gerne erzählt, wie sie ihre Fahrzeuge fit hält. Jedenfalls wird das spontane Treffen vor den Toren der Toyota Collection an diesem Herbstwochenende viele spektakuläre Sportwagen, aufregende Offroader, vielseitige Familienfahrzeuge und faszinierende Hybridmodelle zusammenbringen – beim Public Opening im September waren es über 200 Toyota aus fünf Jahrzehnten!

Lassen Sie sich überraschen, welche Schätzchen die Toyota Community nächsten Samstag mitbringt. Vielleicht sind dabei auch wieder seltene Ersatzteile und begehrte Literatur über klassische Toyota, vor allem aber Benzin- und Hybridgespräche. Egal ob die Sonne scheint oder es regnet, Staunen und Spaß ist in dieser entspannten Gemeinschaft gleichgesinnter Toyota Fans garantiert!


Toyota im Detail entdeckt!

Toyota im Detail entdeckt!

Sonne, Mond und Sterne

Nichts ist spannender als die Welt im Detail zu entdecken und dadurch mit neuen Augen zu erleben. Genau das gilt auch für die vielen faszinierenden Besonderheiten der automobilen Stars in der Toyota Collection. Jeder der insgesamt über 70 Meilensteine aus der Modellgeschichte von Toyota überrascht bei genauem Hinschauen mit kleinen Finessen und raffinierten Features, die außergewöhnliche Geschichten erzählen können.

Kein Wunder, dass fast alle Besucher der Toyota Collection am Ende des Tages nicht müde wie nach einem anstrengenden Museumsbesuch, sondern mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht auf den Heimweg gehen! Begeben Sie sich ebenfalls auf Entdeckungstour und raten Sie hier gleich mit, welches vor 35 Jahren begehrte Detail auf dem Foto gezeigt wird. Dann wird die Vorfreude aufs nächste Treffen mit der Toyota Community in der einzigartigen Ausstellung in Köln-Marsdorf noch größer, denn Sie können Familie und Freunde auf eine Zeitreise schicken: Erzählen Sie einfach, wie Toyota Sonne, Mond und Sterne ins Auto holte.

Das vorgestellte gläserne Ausstattungsdetail setzte das Signal zum Aufbruch in eine neue, lichtdurchflutete Ära des Reisens. Anfang der 1980er Jahre waren Cabriolets weltweit auf dem Rückzug und in einer Zeit immer strengerer Sicherheitsvorschriften avancierten Schiebe- und Sonnendächer zum gefragtesten Accessoire für Limousinen und Coupés. Statt des eingeschränkten Blickfelds nur aus Windschutz- und Seitenscheiben boten die Fenster zum Himmel den Passagieren mehr Licht und Luft und die Fahrzeuge damit ein Rundum-Panorama ähnlich wie die damals angesagten 180-Grad-Kinos.

Allerdings gab es noch eine Steigerung des Sunroof-Trends, der aus Amerika nach Europa schwappte: Das Moonroof, zu sehen auf diesem Bild. Toyota zählte zu den Pionieren dieser extravaganten Dachöffnung und machte die lichte Luftigkeit so zur Mode für Millionen. Wodurch sich Moonroof und Sunroof differenzieren? Diese Frage beschäftigt die Experten bis heute. Klar ist aber, dass die Moonroofs hochwertiger sind, über einen aufwändigen Einsatz aus möglichst UV-Strahlung absorbierendem getöntem Glas verfügen und vorzugsweise elektrisch betätigt werden. Ganz so wie das großformatige Fenster, das sich genau über den vorderen Sitzen befindet und per Tastendruck geöffnet oder geschlossen werden kann. Ist die Sonneneinwirkung in den Sommermonaten zu intensiv, lässt sich das Moonroof meist durch eine Blende abdunkeln. Praktisch, um die starke Aufheizung des Passagierabteils zu reduzieren.

Haben Sie schon erkannt, in welchem Toyota mit voluminösem Passagierabteil und dem im Bild gezeigten weinrotem plüschigen Wohlfühlambiente im US-Style der 80er Jahre dieses Moonroof zum Sterneschauen und Sonnenbad einlud? Noch nicht? Dann geben wir Ihnen noch einen wichtigen Hinweis zu diesem avantgardistischen Lifestylekreuzer, der das Fernweh und die Freizeittrends jener Jahre in gänzlich neue automobile Formen verpackte.

„Van“ nannten die Amerikaner diese neue Fahrzeuggattung für Familie und Business. „Großraumlimousine“, sagten die Europäer und meinten einen Crossover, der den Vorteil riesiger klassischen Kastenwagens mit dem Komfort luxuriöser Limousinen kombinierte. Ganz kurz „F wie Familie, Freizeit, Ferien“ erläuterte Toyota dagegen die Modellbezeichnung für dieses Fahrzeug, das zum Begründer des Segments der vielseitigen Ein-Volumen-Vans bzw. Großraumlimousinen wurde.
Das 1982 eingeführte Toyota Model F nutzte die technische Basis des Transporters Toyota Town Ace, ergänzte sie jedoch um damals sensationelle Komfortfeatures. Dazu zählten luxuriöse Attribute wie drehbare Einzelsessel und ein serienmäßiges Audiosystem mit sechs Lautsprechern, vor allem aber die spektakulären Moonroofs. Tatsächlich gab es nicht nur für die Vornsitzenden, sondern auch für die Fondpassagiere ein eigenes Glasfenster zum Mond – oder der Sonne.

Genießen ließen sich diese traumhaft schönen Aussichten bei vorbildlichem Fahrkomfort, denn die Fahrwerksabstimmung des von gleichermaßen kräftigen wie kultivierten Vierzylinder-Benzinern angetriebenen Model F war überraschend weich und entsprach damit dem Sitzgefühl der kuschligen Sessel. Ganz so wie es die ersten Van-Käufer bevorzugten, schließlich war der spacige Panorama-Toyota prädestiniert für Touren zu fernen Freizeit- und Ferienzielen.

Erleben Sie das Raumkreuzer-Feeling in der Toyota Collection und überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen des Moonroofs! Steigen Sie ein in das Model F, mit dem Toyota einen wahren Van-Hype auslöste und teilen Sie Ihr Wissen mit der Toyota Community.


Neu im Club der H-Kennzeichen-Klassiker: Toyota MR2 (AW11)

Neu im Club der H-Kennzeichen-Klassiker: Toyota MR2 (AW11)

Mister Two mit Mittelmotor

Es sind seine rasierklingenscharf gezeichneten Linien, die diesen Sportwagen zu einem ewig jungen Hingucker machen. Gäbe es keine zeitgeistigen Details wie die kultigen Klappscheinwerfer, könnte der Toyota MR-2 auch heute noch eher als frischer Youngtimer denn als betagter Oldtimer durchgehen. Tatsächlich aber sind inzwischen fast alle MR-2 der Serie AW11 mindestens 30 Jahre alt, wichtigste Voraussetzung für die Anerkennung als historisches Kulturgut und damit die Zuteilung des amtlichen H-Kennzeichens.

Alle anderen Anforderungen für eine Mitgliedschaft im Club der H-Oldies nimmt der Mittelmotorsportwagen grundsätzlich mit Leichtigkeit. Befinden sich die zuverlässigen Zweisitzer doch fast immer in technisch einwandfreiem und weitgehend originalem Zustand – typisch Toyota eben. Entsprechend unkompliziert lassen sich anschließend die Privilegien eines schützenwerten Fahrzeugs mit H-Kennzeichen genießen, dazu zählt auch die derzeit ungehinderte Einfahrt in städtische Umweltzonen mit Plakettenpflicht.

Das eigentliche Spielfeld für den japanischen Sportler sind jedoch kurvenreiche Rundstrecken und Landstraßen, denn dort bewirkt „Mister Two“, wie die Community den agilen zweisitzigen Athleten mit T-Bar-Roof oder Glasdach nennt, Adrenalinkicks ähnlich wie mancher Formel-Rennwagen. Was aber sorgt bei dem knackig kurzen Coupé (der MR2 misst nur 3,92 Meter) für ein Formel-1-Feeling auf Alltagsstraßen? Ein „Motorkonzept, das auch in der Formel 1 seine Anwendung findet: der Mittelmotor-Heckantrieb (oder auf englisch: M!idship-R!eardrive)“, erläuterte die Verkaufsbroschüre und gab zugleich einen Hinweis zur Entschlüsselung des kryptischen Modellkürzels MR2.

Der wie ein Rennoverall eng, aber perfekt sitzende Zweisitzer zog seine Besatzung wie auf Schienen durch Kurven und Kehren, befand die Fachwelt. Ein schwach fühlbares Untersteuern verstärkte das Vertrauen der zeitgenössischen Autotester in die scheinbar perfekte Verbindung zwischen Mensch und Maschine. Zu dieser passte der kurze Schaltknüppel auf dem Kardantunnel, der fast aus dem Handgelenk bedient werden konnte und die direkt daneben angeordnete Handbremse.

Ein Auto wie ein Rennanzug, das können Sie sich nicht vorstellen? Machen Sie doch die Probe! In der Toyota Collection wartet ein MR2 darauf, von Ihnen geentert zu werden. Kopfkino einschalten, Gasfuß auf Kampflinie und schon können Sie ahnen, was eine fast ideale Gewichtsverteilung von 45 Prozent auf der Vorderachse und 55 Prozent auf der Hinterachse bei einer realen Runde auf der Nordschleife bedeutet.
Technisch zeigt der MR2 die Kondition und Ausdauer eines Langstreckenläufers. Der damals innovative 16-Ventil-Vierzylinder entwickelt zwar gerade einmal 85 kW/115 PS bis 91 kW/124 PS Leistung, diese genügen aber für ein gefühltes Temperament wie in weit stärkeren Racern. Dazu trägt die Sucht nach Drehzahlen bei. Vehementen Vorwärtsdrang vermittelt das auch im Corolla verbaute 1,6-Liter-Triebwerk erst ab 4.500 Umdrehungen, dann aber gelingt der Sprint auf Tempo 100 in nur 8,1 Sekunden. Ein Wert, mit dem sich damals sonst hochpreisige süddeutsche oder italienische PS-Boliden schmücken. Den Zenit erreicht die Drehzahlnadel im MR2 bei 7.300 Touren, dann greift der Begrenzer ein – sonst wären sogar 8.000 Touren möglich.

Trotz dieser stets soundstarken Drehzahlorgien erreichen gepflegte MR2 astronomische Laufleistungen bis jenseits der 300.000-Kilometer-Marke. Damit die Fahrspaßmaschinen nicht der bei Mittelmotoren gefürchtete Hitzetod ereilt, leitet ein Ventilator die heiße Luft ins Freie. Was mehr oder weniger gut gelingt, jedenfalls wird der Besatzung im Sommer manchmal auch bei geöffnetem T-Bar-Roof oder Glasdach warm ums Herz.

Rennen fuhr der Bonsai-Bolide allerdings weniger auf Strecke und Piste als in den Zulassungsstatistiken. Zwar gab es etwa ein vom Toyota Team Europe vorbereitetes Engagement bei der Rallyeweltmeisterschaft 1986, dieses starb für den bis 560 kW/750 PS kräftigen Rallye-MR2 aber im Vorfeld mit dem plötzlichen Verbot der überstarken Gruppe B. Viel wichtiger waren die Verkaufserfolge – und hier setzte der MR2 Rekorde: Der bis 2007 in drei Generationen gebaute Toyota MR-2 ist der meistverkaufte Mittelmotor-Sportwagen aller Zeiten.


Interview mit Peter Diehl

Interview mit Peter Diehl

Ein Drei-Punkt-Gurt pro Rad

Veranstaltungsteilnahme, Handel oder Schadenbeseitigung – Gründe für den Transport historischer Pkw gibt es genug. Über dieses Themengebiet und seine Verbesserungspotenziale sprachen wir mit Peter Diehl, dem Oldtimerreferenten der Toyota Classic Insurance, einer exklusiven Leistung der Oldtimerversicherung autosan CLASSIC.

Abschleppen, Schleppen, Transportieren – beschreiben die drei Begriffe den gleichen Vorgang?
Tatsächlich werden diese Begriffe häufig synonym verwendet, was aber nicht zutreffend ist. Unter Abschleppen versteht man das auf dem Nothilfegedanken beruhende Ziehen nicht betriebsfähiger Fahrzeuge über kurze Strecken, während es sich beim Schleppen um geplantes Ziehen auch über längere Strecken handelt. Steht das Fahrzeug hingegen auf der Plattform eines Lkw, Transporters oder Anhängers, spricht man vom Transportieren.

Was stellt für historische Pkw die beste Wahl dar?
Dem Transportieren sollte in jedem Fall der Vorzug gegeben werden, also auch bei einem defekten oder verunfallten Fahrzeug. Beim Abschleppen und Schleppen ist die Gefahr der weiteren Beschädigung viel zu groß. Das gilt für sämtliche Arten des Abschleppens und Schleppens, also mit Seil, Stange, Hubbrille oder Schleppachse.

Wie sieht eine professionelle Ladungssicherung auf dem Transportfahrzeug aus?
Für Pkw empfehle ich so genannte Drei-Punkt-Gurte, die längs über alle Räder gespannt werden. Ein Drei-Punkt-Gurt pro Rad also. Die Gefahr, fehlerhaft zu arbeiten, liegt mit solchen Gurten nahezu bei Null – festgezurrt ist festgezurrt. Bitte nicht vergessen: Radanschläge, idealerweise zwei kurze Anschläge pro Rad oder zwei lange pro Achse.

Wenn es sich um Reifen mit geringer Breite und/oder gewölbter Lauffläche handelt, führt hingegen an den üblichen Trapezgurten kein Weg vorbei. Die Bezeichnung dieser Gurte liegt in ihrer trapezförmigen Führung begründet. Für Pkw stellen sie allerdings nur die zweitbeste Möglichkeit der Ladungssicherung dar. Zum einen, weil der zur dauerhaft sicheren Fixierung nötige Umschlingungswinkel der Räder nicht automatisch gewährleistet ist. Konkret: Sind die Gurte an den Rädern zu steil oder zu flach geführt, können sie sich lockern. Zum anderen kann sich die seitliche Vorspannung des Fahrwerks, entstanden durch das Spannen der Trapezgurte, negativ auswirken. Denn kommen weitere Seitenkräfte hinzu, beispielsweise durch plötzliches Ausweichen, treten in Summe womöglich Kräfte in einer Größenordnung auf, denen nicht jedes historische Fahrwerk gewachsen ist.

Unbedingt zu vermeiden ist die Verankerung der Spanngurte an den Radspeichen oder Radschüsseln. Damit lässt sich kein Pkw dauerhaft fixieren; ein heftiges Bremsen genügt, und die Gurte sind lose. Hinzu kommt die Gefahr, die Räder zu beschädigen. Wurde der zu transportierende Pkw bei einem Unfall stark beschädigt, ist womöglich eine individuelle Ladungssicherung über den Rahmen oder die Achsaufnahmen angesagt.

Mitunter sieht man geschlossene Transporter oder Anhänger. Was hat es damit auf sich?
Üblicherweise handelt es sich bei Transportfahrzeugen um solche mit rundum offener Plattform – leider. Denn dort sind historische Fahrzeuge nicht nur dem Fahrtwind ausgesetzt, sondern womöglich auch schneller unterwegs als jemals zuvor auf eigener Achse.

Fahrtwindsensibel sind neben Fahrzeugen mit Stoffverdeck oder Faltdach auch solche, deren Türen hinten angeschlagen oder die bauartbedingt entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zu transportieren sind. In all diesen Fällen kann sich dem Fahrtwind eine zu große Angriffsfläche bieten, beispielsweise durch nicht vollständig schließende Karosserieteile. Sichere Transportmittel für fahrtwindsensible historische Fahrzeuge sind allein Transportfahrzeuge mit geschlossenem Aufbau.

Worauf ist außerdem beim Transport historischer Fahrzeuge zu achten?
Nicht zuletzt erfordern auch das Verladen und Entladen große Sorgfalt. Zunächst ist zwischen den Verlade- und Entladearten, also aus eigener Kraft, mit Seilwinde oder Ladekran, abzuwägen und im Zweifel die schonendere Art zu wählen. Grundsätzlich gilt: Keine Krafteinwirkung, also Zug, Schub oder Biegung, auf zuvor nicht geprüfte Bauteile.

Kritisch kann es noch mal ganz zum Schluss werden, wenn das Fahrzeug aus eigener Kraft die Plattform verlässt. Die im Vergleich zu modernen Fahrzeugen geringere Bremsleistung historischer Fahrzeuge und die Tatsache, dass Duplex-Trommelbremsen bei Rückwärtsfahrt noch schlechter wirken als bei Vorwärtsfahrt, erfordern ungewohnt lange Bremswege.

Ihre Antworten klingen, als seien all diese Gefahren bei autosan CLASSIC ausgeräumt.
Bei autosan CLASSIC Versicherte treffen im Schadenfall auf kompetente Transporteure. Denn unsere Partner und Dienstleister haben wir nicht nach finanziellen, sondern nach qualitativen Gesichtspunkten ausgewählt. Qualität bei der Schadenbeseitigung beginnt für uns beim Transport des beschädigten Fahrzeugs.

Weitere Details zum Versicherungsschutz:
www.autosanclassic.de

zur Person:
Peter Diehl, Kfz-Elektromechaniker und Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik, ist Referent für historische Fahrzeuge der Oldtimerversicherung autosan CLASSIC. Er ist u. a. Mitglied im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag, in der Schweiz Prüfungsexperte der Weiterbildung zum „Fahrzeugrestaurator mit eidgenössischem Fachausweis“ und Fahrzeugpass-Prüfer der Oldtimer-Weltorganisation FIVA.


20 Jahre Toyota Yaris

20 Jahre Toyota Yaris

Kleiner Gigant und hipper Hybrid

Schöner Shoppen und charmanter Sparen, aber auch mit Sportsgeist für schnelle Rundenzeiten und innerer Größe für lange Touren: Der quirlige Toyota Yaris ist ein echtes Multitalent und seit 20 Jahren Vordenker für stylishe Kleinwagen, die innere Größe zeigen.

Seine Geburtstagsparty feiert der frischgebackene Twen mit der Jubiläumssedition Yaris Y20 und dem dynamischen Yaris GR-S. Klar, dass sich der kultige Kleinwagen in diesen besonderen Varianten auf dem Pariser Automobilsalon vorstellt, also dort, wo seine Erfolgsstory im Herbst 1998 begonnen hat. Beim Public Opening in der Toyota Collection werden am 6. Oktober die beiden legendären Vorgänger des Yaris zu entdecken sein.

Tatsächlich lancierte Toyota schon im Jahr 1961 den legendären Cityflitzer Publica, der ab 1974 unter dem nüchternen Namen Toyota 1000 auch in Deutschland erhältlich war. Von Anfang an Maßstäbe setzte der Kleine durch seine damals konkurrenzlos komplette Serienausstattung, die sonst nur deutlich größere Klassen boten. Wie diese aussah? Nehmen Sie doch Platz in einem praktischen Toyota 1000 Kombi, der in der Toyota Collection auf Sie wartet und gehen Sie auf Entdeckungstour. Erleben Sie dann auch gleich den Toyota Starlet, der ab 1978 mit schickem Fastback und großer Heckklappe zum strahlenden Sternchen am Kleinwagenfirmament aufstieg. Im internationalen Rallyesport errang ein Starlet sogar den Klassensieg bei der Tour d'Europe 1978, was nicht zuletzt ein Verdienst seiner Zuverlässigkeit war. Kein Wunder, dass sich der robuste Starlet auch an die Spitze der ADAC Pannenstatistik setzte und so den für Toyota typischen Ruf legendärer Zuverlässigkeit zementierte.

Nach drei Generationen Starlet kam es 1998 zu einer Zeitenwende. Toyota verabschiedete sich vom Konzept konventioneller Kleinwagen und wagte mit dem Yaris etwas ganz Neues. Schon der eigens kreierte Kunstname Yaris kündete von der kraftvollen und positiven Präsenz des ersten Toyota, der im neuen französischen Toyota Entwicklungszentrum ED2 designt wurde und dann als erster Toyota im schicken Look made in Europe auch die japanischen Kunden begeisterte. Als echter Europäer zeigte sich der Yaris zudem durch eine Fertigung im neu errichteten Toyota Werk in Valenciennes/Frankreich. Trotz der extrem kompakten Außenlänge von nur 3,61 Metern bot der Toyota Yaris im Interieur ein ungeahnt großzügiges Raumgefühl, das an weit größere Fahrzeuge erinnerte. Dazu passte der neu entwickelte Downsizing-1,0-Liter-16V-Vierzylinder mit variabler Ventilsteuerung, dessen Leistungsentfaltung und Temperament konventionellen 1,4-Liter-Triebwerken vergleichbar war.

Der ingeniöse Yaris besetzte jedoch noch in weiteren Kategorien die Pole Position. Als erstes Toyota Modell überhaupt und als zweites Fahrzeug eines japanischen Herstellers gewann der Yaris den begehrten Titel „Auto des Jahres 2000“. 56 europäische Fachjournalisten kürten den Kleinwagen damals zur besten Modellneuheit des Jahres. Ein Medienpreis, der ergänzt wurde durch den Gewinn des ersten International Engine of the Year Award für den hocheffizienten 1,0-Liter-Vierzylinder im Yaris. Geizen mit dem Kraftstoff konnte der Yaris nämlich wie kaum ein anderer. So erwarb er sich 2002 auf einer Sparfahrt durch Großbritannien den Ruf eines Königs der Knauserer mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 2,4 Litern auf 100 Kilometer.

Es ging jedoch auch flott voran: Für aufregende Dynamik sorgte ab 2001 der leichtgewichtige Yaris TS mit kräftigen 78 kW/106 PS, die ein Leistungsgewicht im Sportwagenbereich garantierten. Noch rasanter war nur der rare Yaris TS mit Kompressor-Aufladung, der es fünf Jahre später auf bis zu 110 kW/150 PS brachte. Leider nur ein schöner Traum blieb dagegen eine viersitzige Cabrio-Studie mit vollversenkbarem Verdeck. Von Anfang an Realität waren aber die Spitzenpositionen des Toyota Yaris in allen wichtigen Rankings zur Kundenzufriedenheit und der Ruf eines Mängelzwergs in den Zuverlässigkeitsstatistiken.

Das Bessere ist bekanntlich des Guten Feind und so schickte Toyota 2006 die zweite Generation des Yaris ins Rennen um die Gunst der Kleinwagenfans. Schon der erste Yaris (Typ P1) hatte in Europa 1,2 Millionen Käufer gefunden und der zweite Yaris (Typ XP9) sollte es nun noch besser machen. Größer und geräumiger als sein Vorgänger, aber erneut erfrischend eigenständig in der Masse der Cityflitzer, so avancierte dieser wieder im südfranzösischen Toyota Entwicklungszentrum ED2 entworfene Yaris zum Maßstab seiner Klasse was Raumangebot, Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit anging. Und der Fahrspaß kam ebenfalls nicht zu kurz, denn die agilen Drei- und Fünftürer gab es mit einem breiten Leistungsspektrum von 51 kW/70 PS bis 98 kW/133 PS. Nur Minicars mit Kultstatus schaffen es auf die weltgrößte Tuningmesse SEMA in den USA: Entsprechend enthusiastisch gefeiert wurde dort 2008 der erste Autritt eines Yaris als Clubracer-Concept vom Tuning-Spezialisten Five Axis.

Drei Jahre später gab das stylische wie smarte Yaris HSD Concept einen klaren Hinweis auf die neuen Designlinien und die revolutionäre Antriebstechnologie in der dritten Generation des Toyota Yaris. Als der Yaris Hybrid dann auf dem Genfer Salon 2012 seine Weltpremiere feierte, war die Sensation perfekt: Erstmal gab es einen preiswerten Kleinwagen als Voll-Hybrid. Mit dem Toyota Yaris Hybrid lässt sich Fahrspaß seitdem ganz neu erleben, erfrischend und energiegeladen. Denn im Stadtverkehr ist der Yaris Hybrid bis zu 50 Prozent elektrisch und ganz ohne Aufladen unterwegs.

Typisch Yaris ist zudem das ausdrucksstarke Design, das für individuellen urbanen Lifestyle steht. Ansonsten ist der Yaris ein Toyota im besten Sinn: Vorbildlich sicher und zuverlässig. Und wer maximalen sportlichen Spaß sucht, kann seit 2017 mit dem limitierten Yaris GRMN an die Startlinie fahren. Mit einem Geschenk für alle Yaris Fans feiert Toyota den 20. Geburtstag des Cityflitzers: Die Edition Yaris Y20 und der dynamische Yaris GR-S sind die neuen Hipster für die Hotspots dieser Welt.






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